Hohe Wertschätzung bei Uli und Kalle

Kehrt Schweinsteiger als Bayern-Boss zurück? Vieldeutige Antwort des „Fußballgotts“

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Bastian Schweinsteiger (r.) und Uli Hoeneß halten große Stücke aufeinander.

Bastian Schweinsteiger bestimmt aktuell die Schlagzeilen beim FC Bayern. Der „Fußballgott“ verabschiedet sich vorerst von seinen roten Fans - doch gut möglich, dass er in Zukunft an die Säbener Straße zurückkehrt.

München - Er absolvierte mehr als 500 Spiele im Trikot des FC Bayern München, gewann alles, was es auf Vereinsebene zu gewinnen gibt, darunter das historische Triple 2013 - kein Wunder, dass Bastian Schweinsteiger bei den Fans des Rekordmeisters den Stellenwert eines „Fußballgotts“ hat.

Hoeneß schwärmt: „Bastian hatte das immer das ganze Herz beim FC Bayern

Am Dienstagabend darf sich die 34-jährige Klublegende, die tags zuvor in die Hall of Fame des FC Bayern aufgenommen wurde, endlich offiziell von den Fans verabschieden - per Abschiedsspiel zwischen den Roten und Schweinsteigers aktuellem Verein Chicago Fire (hier geht‘s zum Live-Ticker).

„Bastian war immer ein Spieler, auf den sich der FC Bayern hundertprozentig verlassen konnte, der immer das ganze Herz beim FC Bayern hatte“, schwärmt Präsident Uli Hoeneß. Beide verbindet eine besondere Beziehung. Als Manager versuchte Hoeneß einst, dem Jung-Profi Bastian S. die Flausen auszutreiben. „Da kriegst du die eine oder andere Watschn von Uli Hoeneß“, erinnert sich Schweinsteiger lachend: „Ich habe aber nie was Schlimmes gemacht.“ 

Rückkehr als Bayern-Boss? Schweinsteiger: Immer sinnvoll, wenn Ex-Spieler im Verein das Sagen haben

Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge hält große Stücke auf das Eigengewächs (“Er war immer Mister FC Bayern“), das als 13-jähriger Lausbub an die Säbener Straße kam und inzwischen sogar Träger des Bayerischen Verdienstordens ist. Auch umgekehrt besteht große Wertschätzung. Deshalb scheint eine Rückkehr nach dem Ende der aktiven Karriere nicht ausgeschlossen. Gefragt von der Bild, ob er sich eine Zukunft als Bayern-Boss vorstellen könne, antwortet Schweinsteiger keineswegs ablehnend, im Gegenteil. Zwar sei eine solche Vorstellung momentan „sehr weit weg“, es sei „aber sinnvoll, wenn Ex-Spieler das Sagen im Verein haben. Das beweisen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge seit Jahren“.

Aktuell spielt Schweinsteiger bekanntlich in der Major League Soccer für Chicago. Dort fühlt er sich mit seiner Frau, der serbischen Ex-Tennisspielerin Ana Ivanovic, und dem im März geborenen Sohn sehr wohl. Doch als Fußball-Rentner sieht der Bayer seine Zukunft nicht in Nordamerika. „Wir werden sicher die meiste Zeit in Europa verbringen“, blickt Schweinsteiger voraus. Nicht unwahrscheinlich, dass ein Großteil davon an der Säbener Straße stattfindet...

Bastian Schweinsteigers Bilderbuch-Karriere in Bildern

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