Kaum Einsatzzeiten beim FC Bayern

Schweiz fordert Shaqiri-Wechsel

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Xherdan Shaqiri ist mit seiner Situation beim FC Bayern weiterhin unzufrieden.

München - Juventus Turin buhlt weiterhin um die Dienste von Xherdan Shaqiri. Der 23-Jährige ist mit seiner Situation beim FC Bayern weiter unzufrieden. Die Schweiz rät ihm vehement zum Wechsel.

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin ist angeblich weiterhin an einer Verpflichtung des Schweizer Nationalspielers Xherdan Shaqiri des FC Bayern interessiert. Laut der Tageszeitung Tuttosport verlangen die Münchner 23 Millionen Euro für den 23-Jährigen. Juventus schlägt offenbar ein Leihgeschäft mit Kaufoption vor.

Shaqiri soll laut dem Blatt den 27-jährigen Sebastian Giovinco ersetzen, von dem sich die Turiner trennen wollen. Dem italienischen Nationalspieler Giovinco winkt ein Vertrag beim AC Florenz, dem Klub des deutschen Nationalspielers Mario Gomez. Shaqiris Vertrag bei Bayern München läuft bis 2016. Laut italienischen Medien hatte auch der AS Rom Interesse an dem Eidgenossen signalisiert.

Egal, wohin es Shaqiri am Ende zieht: Die Schweizer raten dem 23-Jährigen dringend, seine Zelte beim deutschen Rekordmeister abzubauen. "Shaqiri, geh weg von Bayern", schreibt Andreas Böni in einem Kommentar. Der Fußballchef der Tageszeitung Blickerklärt auch gleich, warum: "Nun, nach einem Viertel der Meisterschaft sieht man, dass Trainer Pep Guardiola weiter auf andere setzt."

Nur vier Mal in der Startelf

In der Bundesliga bringt es der Schweizer auf 312 von 990 möglichen Einsatz-Minuten, traf zuletzt beim 4:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt - obwohl er nur zu einem 14-Minuten-Einstaz kam. Auch bei der 7:1-Gala beim AS Rom erzielte "Shaq" einen Treffer, obwohl er nur elf Minuten auf dem Platz gestanden hatte. Sein Problem ist die große Konkurrenz im Bayern-Mittelfeld um die Weltmeister Thomas Müller und Mario Götze. Und dann gibt es da ja noch einen Franck Ribéry und einen Arjen Robben. Die Folge: In 17 Pflichtspielen stand der Schweizer nur vier Mal in der Münchner Startelf. "Ich glaube, ich hätte auch dann nicht zu den Stammkräften gezählt, wenn ich in jedem Spiel ein Tor geschossen hätte", sagte Shaqiri nun dem Blick. Auch Böni glaubt nicht daran, dass sein Landsmann diese Stars verdrängen könne "Darum ist ein Transfer die beste Lösung für alle Seiten."

Auch Shaqiri macht keinen Hehl daraus, dass er die Bayern gerne verlassen hätte - auch wenn er sich in München wohl fühle: "Es war bekannt, dass ich im Sommer etwas machen wollte. Nach der WM habe ich gespürt, dass es für mich besser wäre, etwas Neues auszuprobieren. Ich dachte an einen Wechsel und hatte viele Anfragen. Dann entschied der FC Bayern, dass ich bleiben muss und soll. Da kannst du als Spieler nicht viel machen." Im Winter soll es Gespräche zwischen den Bayern und Shaqiri (Vertrag bis 2016) geben. Der Wunsch des Schweizers scheint klar...

sid/mg

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