Comeback nach langer Pause

Rode: "Das war eine ganz neue Erfahrung für mich"

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Zurück auf dem Platz: Rode kommt für Boateng.

München - Nach langer Zeit hat sich Sebastian Rode zurückgemeldet. Er zeigte sich nach dem Comeback bescheiden, aber nicht ohne Ziele, wie er der tz verriet.

Bescheiden wie er ist, wollte Sebastian Rode nach dem souveränen 2:0 gegen Hertha BSC am Wochenende erst einmal nichts zu seiner Leistung oder dem Spiel sagen. „Das waren doch erst ein paar Minuten“, erklärte er zurückhaltend. Demnächst gibt es auch wieder ein umfassendes Statement. Denn demnächst, da will er wieder voll da sein und über eine längere Spielzeit überzeugen – wie er der tz dann doch noch erklärte.

Seit Mitte September hatte der 25-Jährige nicht mehr für den FC Bayern auf dem Platz gestanden. Bei seinem letzten Einsatz gelangen ihm sogar ein Tor und eine Vorlage beim Erfolg in Darmstadt, doch danach saß der ehemalige Frankfurter zwei Spiele nur auf der Bank und fiel mit einer Sehnenreizung im Oberschenkel ganz aus den Kaderplanungen von Pep Guardiola heraus. Gegen die Hertha kam er nun nach 66. Minuten endlich wieder rein, und Rode rodete im Mittelfeld gleich wieder wie früher: laufstark, zweikampfwillig, giftig im Pressing. Als wäre er nie weggewesen.

„Das war ja eine ganz neue Erfahrung für mich, so lange war ich noch nie raus, seit ich bei Bayern bin“, sagte er danach. „Das war nicht einfach. Jetzt bin nur froh, dass wieder alles in Ordnung ist. Ich will jetzt Stück für Stück wieder reinkommen. Das war schon mal ein ordentlicher Anfang.“

Und der 25-Jährige könnte gleich sehr gefragt sein! Nach den Ausfällen von Thiago, Robben, Alaba und zuletzt sogar Kimmich braucht Trainer Guardiola zuverlässige Mittelfeldspieler.

Dass Rode mit seiner Art und dem Spielstil ankommt, zeigte sich nicht zuletzt nur einen Tag nach seinem Comeback bei einem weiteren „Heimspiel“ für den ehemaligen Frankfurter: 200 Fans kamen ins hessische Wächtersbach, wo er die Fanclub-Freunde Main-Kinzig besuchte. Auch dort trat er gewohnt bescheiden auf, Kampfansagen braucht Rode (Marktwert: 10 Millionen Euro) nicht. Es reicht, wie er auf dem Platz auftritt!

mic

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