Zwei Offensivstars sacken ab

Neue Marktwerte für Bayern-Stars: Darum ist Gnabry jetzt die unangefochtene Nummer eins

Einmal umrühren bitte: Serge Gnabry könnte seinen gestiegenen Marktwert auch mit seinem bekannten Jubel zelebrieren.
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Einmal umrühren bitte: Serge Gnabry könnte seinen gestiegenen Marktwert auch mit seinem bekannten Jubel zelebrieren.

Beim FC Bayern tummeln sich Stars über Stars im Kader. Der wertvollste von ihnen ist Serge Gnabry. Das geht aus den jetzt neu veröffentlichten Marktwerten eines Portals hervor. 

  • Der FC Bayern ist sportlich seit Jahrzehnten der Krösus im deutschen Fußball.
  • Doch wer ist der größte Star im Aufgebot des Rekordmeisters?
  • Über den höchsten Marktwert soll Serge Gnabry verfügen.

München - Der FC Bayern* hat einen neuen Superstar - zumindest in Sachen Marktwert! Serge Gnabry (24) ist der neue Transfer-Gigant beim deutschen Rekordmeister. Laut den neuesten Zahlen von transfermarkt.de ist Gnabry jetzt 90 Millionen Euro Wert, so teuer ist kein anderer Bayern-Spieler. Zur Erinnerung: Der FCB sicherte sich im Sommer 2017 die Dienste des Nationalspielers. Für acht Millionen Euro. Seitdem hat Gnabry seinen Marktwert um das Elffache gesteigert.

Wer wissen möchte, weshalb der Marktwert des Flügelspielers so explodiert ist, muss nur auf seine aktuellen Leistungsdaten schauen: In der Bundesliga hat Gnabry bereits elf Tore erzielt und weitere neun Treffer vorbereitet. Mit seinen Torbeteiligungen hat er auch am guten Abschneiden in Champions League (6/1) und DFB-Pokal (1/1) einen großen Anteil. In der Nationalmannschaft zählt er ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern. Nicht umsonst erklärte Bundestrainer Joachim Löw vergangenes Jahr, dass Gnabry bei ihm immer spielen werde.

FC Bayern: Gnabry wegen Entwicklungsmöglichkeiten wertvoller als Lewandowski

Mit 24 Jahren befindet sich Gnabry zudem noch nicht am Ende seiner fußballerischen Entwicklung, weswegen er sogar wertvoller als der 31-jährige Robert Lewandowski* ist.

Gnabry hat seit seinem Wechsel nach München aber nicht nur fußballerisch, sondern auch körperlich zugelegt. Früher plagten ihn häufig muskuläre Verletzungen, weswegen er regelmäßig bei Spielen aussetzen musste. Vergangene Saison konnte er darum in 19 Pflichtspielen nicht auflaufen. Diese Saison verpasste der Angreifer lediglich Anfang August eine Partie mit dem FC Bayern. Im Wintertrainingslager plagte er sich zwar zwei Wochen lang mit Achillessehnenproblemen, pünktlich zum Rückrundenstart konnte er aber wieder auf dem Platz mitwirken.

FC Bayern: Gnabry schwört auf die Arbeit von Sportwissenschaftler Lienhard

Dass Gnabry seinen Körper mittlerweile gut im Griff hat, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit auch abseits der Säbener Straße. Schon zu Hoffenheimer Zeiten arbeitete der Tempo-Dribbler mit Sportwissenschaftler Lars Lienhard zusammen. Der ist auf Neuroathletik spezialisiert und hilft mit seiner Arbeit dabei, das Verletzungsrisiko beim Flügelspieler einzudämmen. Beide treffen sich regelmäßig, machen Übungen, die das Zusammenspiel zwischen zentralem Nervensystem und Bewegungssteuerung optimieren sollen. So kann Gnabry Ideen auf dem Platz ohne zu zögern umsetzen.

Dazu macht Gnabry regelmäßig Yoga, achtet bewusst auf seine Ernährung und auf einen gesunden Schlaf. Seit knapp zwei Jahren nimmt Gnabry zudem Klavierstunden, um seine Konzentration und Kreativität zu steigern.

Interessant: Gnabry selbst sieht sich trotz seiner starken Saison erst bei 80 Prozent seines Leistungsniveaus. Sollte Gnabry in den nächsten Jahren die 100 Prozent erreichen, könnte auch sein Marktwert durchaus noch dreistellig werden…

Trotz der starken Form von Gnabry halten sich hartnäckig Gerüchte um eine Verpflichtung von Leroy Sané. Im Streit zwischen der Bayern-Führungsetage und den Ultras musste sogar die Polizei anrücken.

Derweil hat sich ein Klubbesitzer am Coronavirus infiziert, mit dessen Team es der FC Bayern in dieser Saison bereits zu tun bekam. Bei Union Berlin steht für den FC Bayern das erste Geisterspiel in seiner Bundesligageschichte an.

Neueste Marktwertentwicklungen der teuersten Bayern-Profis

  • Gnabry: 90 Mio. (+10 Mio.)
  • Kimmich: 80 Mio. (+10 Mio.)
  • Lewandowski: 70 Mio. (+5 Mio.)
  • Hernandez: 70 Mio. (+/-0)
  • Coutinho: 70 Mio. (-20 Mio.)
  • Alaba: 65 Mio. (+10 Mio.)
  • Thiago: 60 Mio. (-10 Mio.)
  • Süle: 60 Mio. (+/-0)
  • Goretzka: 50 Mio. (+/-0)
  • Coman: 50 Mio. (-10 Mio.)

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Manuel Bonke

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