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Gnabry plötzlich immer wieder auf der Bank: Neue Bayern-Probleme bei Verlängerung?

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Von: Christoph Klaucke

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Serge Gnabry befindet sich in Vertragsgesprächen mit dem FC Bayern.
Serge Gnabry befindet sich in Vertragsgesprächen mit dem FC Bayern. © Imago

Serge Gnabry ist unter Trainer Julian Nagelsmann nicht mehr unangefochten Stammspieler. Dem FC Bayern könnte nun das nächste Vertrags-Drama drohen.

München - Dem FC Bayern steht auch außerhalb des Transferfensters viel Arbeit ins Haus. Die Verträge von mehreren Leistungsträgern wollen verlängert werden. Gleich bei zehn Profis endet der Kontrakt im kommenden oder übernächsten Jahr. Während bei Niklas Süle und Corentin Tolisso die Zeit drängt, laufen die Verträge von Manuel Neuer, Thomas Müller, Kingsley Coman und Robert Lewandowski beispielsweise im Jahr 2023 aus. Dasselbe gilt für Serge Gnabry - die Verhandlungen mit dem FC Bayern gehen allmählich in die heiße Phase.

FC Bayern: Gnabry unzufrieden mit Bankplatz - platzt plötzlich die Vertragsverlängerung?

Die Gespräche der Bayern mit Serge Gnabry und dessen Interessensvertretern laufen in unregelmäßigen Abständen unaufgeregt weiter, berichtet der kicker. Bei den bisherigen Treffen wurden demnach die grundsätzlichen Vorstellungen ausgetauscht. Gnabry wisse, was er am FC Bayern habe, ihm gefalle es in München, doch eine schnelle Einigung über die Fortsetzung der Zusammenarbeit über den 30. Juni 2023 hinaus sei noch längst nicht vereinbart.

Die Tendenz gehe aber in diese Richtung. Gnabry war zuletzt jedoch unzufrieden, dass er im Spitzenspiel gegen Freiburg zunächst nur auf der Bank saß. Auch in der Woche zuvor bei Union Berlin kam der Offensivmann erst in der Schlussphase ins Spiel. In zwei der vier Champions-League-Spiele wurde Gnabry ebenfalls nur eingewechselt. Seine Ausbeute von acht Toren und vier Assists in 18 Pflichtspielen in dieser Saison kann sich allerdings sehen lassen.

Video: Bayern-Quartett verlässt Quarantäne - Süle weiter isoliert

FC Bayern: Gnabry winkt Startelf-Comeback - Vertragsgespräche geraten ins Stocken

Am Freitag im Bundesliga-Gastspiel beim FC Augsburg könnte Gnabry wieder in die Startelf zurückkehren. Nach seinem Kontakt mit dem an Corona erkrankten Niklas Süle durfte der 26-Jährige Anfang der Woche die Quarantäne verlassen. Trainer Julian Nagelsmann will zudem bei Konkurrent Kingsley Coman wegen muskulären Beschwerden kein Risiko eingehen - die Chance für Gnabry, sich wieder in den Vordergrund zu spielen.

Womöglich will Gnabry vor seiner Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier seine persönliche Entwicklung abwarten und hat deshalb keine Eile. Bei Joshua Kimmich und Leon Goretzka war die Vertragsverlängerung deutlich schneller unter Dach und Fach. Dass seine beiden Kumpels langfristig beim FC Bayern verlängert haben, dürfte Gnabry die Entscheidung für einen Verbleib jedenfalls deutlich leichter machen. Bei Teamkollege Niklas Süle stehen die Zeichen dagegen eher auf Abschied. (ck)

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