Stürmer kehrt zu Bayern zurück

Deal fix! So sentimental erklärt Sandro Wagner die Auswahl seiner Rückennummer

Der verlorene Sohn kehrt zurück! Sandro Wagner wechselt am 1. Januar 2018 zum FC Bayern. Beim Rekordmeister erhält Wagner die für einen Stürmer ungewöhnliche Nummer 2. Das hat praktische, aber auch sentimentale Gründe.

Endlich hat der FC Bayern seinen Back up für Robert Lewandowski gefunden. Nachdem der Rekordmeister lange Zeit darauf verzichtete, einen zweiten zentralen Stürmer neben dem Polen in seinem Kader zu haben, besannen sich die Bosse nun doch eines besseren und machten die Rückkehr von Sandro Wagner zu seinem Jugendverein perfekt. Wagner spielte schon in der Jugend elf Jahre für den FC Bayern, ehe er den Sprung zu den Amateuren (2006) und zu den Profis (2007 – 2008) schaffte, für die er seinerzeit vier Bundesligaspiele bestritt. Nach den Stationen MSV Duisburg, Werder Bremen, 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC und Darmstadt 98 wechselte der 1,94 Meter große Angreifer 2016 zur TSG 1899 Hoffenheim, für die er in 50 Pflichtspielen 18 Treffer erzielte und Nationalspieler wurde (7 Länderspiele/5 Tore).

Nun kehrt Wagner also zu seinen fußballerischen Wurzeln zurück. „Ich freue mich riesig. Eine lange Reise geht für mich zu Ende, ich komme wieder nach Hause zu meinem Verein, in meine Heimat“, sagt der 30-Jährige voller Vorfreude. Wagner wird damit auch endlich wieder mit seiner Familie vereint sein - seine Frau und seine Kinder leben bereits seit geraumer Zeit wieder in München. 

Etwas ungewöhnlich ist allerdings die Auswahl der Rückennummer, die der Nationalspieler getroffen hat. Wagner wird bei den Roten mit der für einen Angreifer ungewöhnlichen Nummer 2 auflaufen. Dafür hat er zum einen eine logische, aber auch eine sentimentale Erklärung. „So viele Nummern waren nicht frei. Die 2 wurde mir unter anderem angeboten. Die 14 war leider vergeben, das ist meine Lieblingsnummer. Aber die 2 war ganz passend, denn es ist ja mein zweiter Anlauf hier und von daher fand ich die Nummer sehr sympathisch und ich hoffe, dass sie mir Glück bringt.“

Das dürften die Bayern-Fans auch hoffen, zumal die Rückennummer 2 beim FC Bayern zuletzt von einem Pechvogel getragen wurde: Der Brasilianer Breno hatte die Nummer bis 2011 inne, ehe er wegen Brandstiftung ins Gefängnis musste. Hoffentlich kein schlechtes Omen für die neue Sturm-Hoffnung des FC Bayern.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Soeren Stache

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