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Wahnsinns-Wochen für Bayern und Flick: Es drohen sechs Spiele in 17 Tagen

FC Bayern München: Trainer Hansi Flick schaut am Spielfeldrand.
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Bayern-Trainer Hansi Flick (Symbolfoto).

Bundesliga, Champions League, DFB-Pokal, Klub-WM – Auf den FC Bayern wartet eine Spiele-Flut. Bayern Coach Hansi Flick weiß, dass es kaum Ausweichmöglichkeiten gibt.

  • Der Terminplan beim FC Bayern ist voll.
  • Der Endspurt ist voll gepackt. Ein Blick auf den Spielplan bis zum 15. Februar genügt.
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München - Wie viele Spiele es noch bis Weihnachten sind, das weiß Hansi Flick ganz genau. „Wir haben neun Partien in vier Wochen, jetzt sind es noch acht“, sagte der Bayern-Coach nach dem 1:1 gegen Bremen, das am Samstag den Endspurt dieses elendig langen Jahres einläutete. Noch fünf Mal Bundesliga, dazu zwei Heimspiele sowie eine Reise nach Madrid in der Champions League, dann ist es endlich vorbei. Am Ende des Jahres 2020 werden für Bayern 48 Pflichtspiele zu Buche stehen.

„Wir haben neun Partien in vier Wochen, jetzt sind es noch acht“

FC Bayern Trainer Hansi Flick

Von Spiel zu Spiel hangeln sich die Bayern gerade, das hat man schon am Samstag gesehen. Flick will die Belastung steuern, nach Werder folgt am Mittwoch das Heimspiel gegen Salzburg, ehe es am Samstag nach Stuttgart geht. Drei Partien pro Woche sind im Corona-Jahr Standard, und eigentlich hätte sich das Mammut-Programm sogar noch bis einen Tag vor Heilig Abend gestreckt. Weil die Zweitrunden-Partie im DFB-Pokal bei Holstein Kiel aber auf Wunsch des müden Triple-Siegers auf 13. Januar verschoben wurde, hat man vier Tage eher frei.

Die Begründung von Flick – „irgendwann ist eine Grenze erreicht“ – ist schlüssig. Nur läuft man nun, da auch die Klub-WM im Februar in Katar terminiert ist, Gefahr, dass diese Grenze dann halt zum Start ins neue Jahr überschritten wird.

FC Bayern München: Gigantischer Spielplan im neuen Jahr

Das Auftaktprogramm liest sich vergleichsweise entspannt. Am 3. Januar geht es gegen Mainz los, erst fünf Tage danach gastiert man in Gladbach. Ab dem 8. Januar aber sind – inklusive der Kiel-Partie – bis in den Februar fast nur Englische Wochen vorgesehen. Die Perioden, in denen die Champions League pausiert – die Achtelfinals werden ab Mitte Februar ausgetragen – nutzen DFL und DFB für ihre Wettbewerbe. Heißt: Bundesliga und Pokal auch unter der Woche. Und dazu eben noch: Klub-WM.

Karl-Heinz Rummenigge bedankte sich höchstpersönlich bei der FIFA, dass sie den Wettbewerb trotz der widrigen Umstände (Zeitplan, Gastgeber Katar) austragen lässt. Unbedingt, das hatte Flick ebenfalls gesagt, wolle sein Team auch den sechsten Titel der Sammlung perfekt machen. Dafür nimmt man sogar in Kauf, noch mehr Spiele zu spielen. Denn die DFL – so schreibt es die Süddeutsche Zeitung – wird wohl kein Erbarmen haben, sondern die Termine der Bayern rund um den Extra-Wettbewerb des Champions-League-Gewinners herumstricken. Das heißt konkret: Es drohen sechs Spiele in 17 Tagen. Mehr geht kaum.

FC Bayern: Spielplan bis zum 15. Februar

25. NovemberFCB – Salzburg
28. November Stuttgart – FCB
1. DezemberAtlético – FCB
5. DezemberFCB – Leipzig
9. DezemberFCB – Moskau
12. DezemberUnion Berlin – FCB
16. DezemberFCB – Wolfsburg
19. DezemberLeverkusen – FCB
3. JanuarFCB – Mainz
8. JanuarGladbach – FCB
13. JanuarHolstein Kiel – FCB
15 - 17. Januar FCB – Freiburg
19./20. JanuarAugsburg – FCB
22. - 25. JanuarSchalke – FCB
29. Jan. - 1. Feb.FCB – Hoffenheim
2./3. FebruarAchtelfinale Pokal (?)
5. FebruarHertha – FCB
8. FebruarHalbfinale Klub-WM
11. FebruarFinale Klub-WM
15. FebruarFCB– Bielefeld

Konkret betroffen sind die Achtelfinal-Partie im Pokal (für die sich die Bayern noch qualifizieren müssen) sowie die Bundesliga-Spiele gegen bei Hertha und gegen Bielefeld. Das Programm: 30. Januar Hoffenheim, 2. Februar Pokal, 5. Februar Berlin, 8. Februar Halbfinale der Klub-WM, 11. Februar Finale in Katar, 15. Februar Bielefeld. Das Fußball-Jahr wäre dann 43 Tage und zwölf Spiele alt.

Ausweichmöglichkeiten gibt es kaum, alle Termine sind geblockt. Weiter, immer weiter ist deshalb das Motto, das sich zum Jahreswechsel nicht ändern wird. Im Kopf hat Flick daher freilich längst mehr als die kommenden acht Partien. Diese Saison verlangt nach einem übergeordneten Plan.

Der kleine Endspurt ist erst der Anfang.

Hansi Flick plagen beim FC Bayern mit Blick auf die kommende Saison Personalsorgen in der Innenverteidigung. Der Bayern-Trainer bezieht deutlich Position.

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