Kein Bekenntnis

Einige Bayern-Stars vor Verlängerung: Könnte Coman aber der zweite Alaba werden?

Kingsley Coman könnte den FC Bayern wie David Alaba verlassen.
+
Kingsley Coman könnte den FC Bayern wie David Alaba verlassen.

Der FC Bayern will frühzeitig die Verträge von Joshua Kimmich und Leon Goretzka verlängern. Bei Kingsley Coman könnte ein zweiter Fall Alaba drohen.

München - Die Planungen für die nächste Spielzeit laufen beim FC Bayern aktuell auf Hochtouren. Neben Transfers von neuen Stars geht es dabei auch um Vertragsverlängerungen der neuen Triple-Generation.

FC Bayern: Kimmich und Goretzka vor Verlängerung - was wird aus Coman?

FCB-Kaderplaner Hasan Salihamidzic bastelt derzeit an der Verpflichtung von neuen Spielern. Mit dem Vollzug bei Dayot Upamecano von RB Leipzig und dem fast fixen Wechsel von Omar Richards vom englischen Zweitligisten FC Reading kann er bei der nächsten Aufsichtsratssitzung im März die ersten Erfolge vermelden. Dabei wird es aber auch um Vertragsgespräche mit den wichtigsten Spielern gehen.

„Es ist unser Ziel, diesen Kern aus Spielern, die den Erfolgsweg mit uns gegangen sind, zusammenzuhalten“, sagt Salihamidzic der Sport Bild. Im Fokus stehen dabei die Leistungsträger Joshua Kimmich, Leon Goretzka und Kingsley Coman.

Bei Goretzka ist am meisten Eile geboten, der Vertrag des Bochumers läuft Mitte 2022 aus. Somit müssten die Münchner schon bald verlängern oder ihn im Sommer verkaufen, um ihn nicht ablösefrei zu verlieren. Erste Gespräche fanden bereits statt. Im Mai sollen die Verhandlungen konkretisiert werden und könnten dann zum Abschluss kommen. Auch bei Kimmich, der als zukünftiger Kapitän beim Rekordmeister gilt, stehen die Zeichen klar auf Verlängerung. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2023, doch bereits im Dezember gab es eine erste Vereinbarung.

Kingsley Coman: FC Bayern droht zweiter Fall Alaba

Ganz anders sieht die Gemengelage jedoch bei Kingsley Coman aus. Droht dem FC Bayern womöglich ein zweiter Fall Alaba? Wie David Alaba wird der Siegtorschütze des Champions-League-Finals von seinem Vater beraten. Christian Coman hat seinen Besuch in München bereits angekündigt. Coman selbst schweigt zu seinen Plänen für die Zukunft, auch sein Management hat noch kein Bekenntnis abgegeben. Der Vertrag läuft noch bis 2023, doch bei Salihamidzic läuten bereits die Alarm-Glocken. Alaba wird den Verein nach gescheiterten Vertragsverhandlungen im Sommer ablösefrei verlassen, eine solche Konstellation soll sich nicht wiederholen.

„Jeder Klub möchte es grundsätzlich vermeiden, einen Top-Spieler ablösefrei zu verlieren“, erklärt der Sport-Vorstand. Pikant: Nach Sport-Bild-Informationen soll das Interesse von Manchester United an Coman im Sommer konkreter gewesen sein, als es bisher bekannt ist. Der Premier-League-Klub soll dem Franzosen angeblich mit acht Millionen Euro netto Jahresgehalt den Kopf verdreht haben. Stadtrivale Manchester City kam mit einem Tauschangebot von Leroy Sané für Coman um die Ecke.

Zur Einordnung: Bei den Bayern verdient Coman laut Berichten aktuell ein geschätztes Gehalt von zwölf Millionen Euro – brutto. Damit nimmt der 24-Jährige trotz überragender Leistungen in den letzten Jahren im Gehaltsgefüge der Münchner wohl nur einen Mittelfeldplatz ein. Der französische Nationalspieler soll sich vom Klub finanziell mehr Wertschätzung erwarten. Ähnliche Worte waren anfangs auch aus dem Umfeld von Alaba zu vernehmen. (ck)

Auch interessant

Kommentare