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FCB startet Projekt Nachwuchszentrum

Grundstein für den Angriff auf Barca und Co.

München - Der FC Bayern hat den Grundstein für sein neues Nachwuchsleistungszentrum gelegt. Präsident Hopfner räumte Nachholbedarf ein. Das Projekt ist ein Angriff auf die Konkurrenz.

Willkommen in der Zukunft! Der FC Bayern investiert ab sofort in großem Stile in Steine statt in Beine – der erste davon wurde am Freitag nördlich der Innenstadt an der Ingolstädter Straße gelegt. Das Areal im Münchner Niemandsland soll schon bald in Rot und Weiß, saftig grün und vor allem hochmodern erstrahlen, rund 70 Millionen gibt der Rekordmeister für sein Nachwuchsleistungszentrum in Sichtweite der Allianz Arena aus.

Präsident Karl Hopfner hatte zu dem feierlichen Akt am Freitagvormittag 150 Gäste und 50 Vertreter der Medien um sich versammelt, er sprach von einem „weiteren Meilenstein in der Geschichte unseres Klubs“. Hopfner sagte außerdem: „Eine Grundsteinlegung vermittelt auch immer etwas Neues und Aufbruchstimmung.“ Und diese scheint mit Blick auf die großen Konkurrenten in Europa nötig. „Wir müssen zugeben, wir haben Nachholbedarf“, erklärte der Präsident und wünschte sich für die Zukunft neue Lahms, Müllers, Alabas.

Aufmörteln! OB Reiter, FCB-Boss Rummenigge, Architekt Albert Speer, Präsident Hopfner sowie Christian Kuchlbauer, 1. Bürgermeister von Oberschleißheim (v. l.), bei der Grundsteinlegung.

Vier Mal größer als das Gelände an der Säbener Straße ist das Gebiet im Münchner Norden, das der FC Bayern schon vor knapp zehn Jahren vom Bund erworben hatte. Ursprünglich sollte hier mal eine neue Halle für die Basketballer entstehen, nun findet die Jugend eine Zukunft. Und die Verantwortlichen der Stadt können

damit sehr gut leben!

Oberbürgermeister Dieter Reiter war am Freitag bester Stimmung – und das nicht nur, weil er bei Schmuddelwetter und niedrigen Temperaturen endlich mal zu einer Grundsteinlegung unter einem Zeltdach geladen wurde. Reiter: „Das ist bayerntypisch und schon mal eine erste gute Idee.“ Doch auch die Planungsdetails, die der Verein gemeinsam mit den Architekten Albert Speer & Partner entworfen hatte, überzeugten den Bayernfan. Reiter: „Das ist ein guter Tag für München und ein beschränkt guter Tag für die Konkurrenten des FC Bayern in Deutschland.“ Seine knappe, für den Tag sehr treffende Zusammenfassung: „Der FC Bayern mörtelt auf!“

"Uli hat frischen Wind reingebracht"

Ab der Saison 2017/2018 sollen die Jugendlichen auf acht Plätzen (davon zwei mit Kunstrasen) trainieren können, es entsteht ein Stadion für 2500 Zuschauer (darunter 500 Sitzplätze), die Jugendakademie sowie eine Dreifachsporthalle und ein Vereinsheim. Die Gäste konnten sich per Animationsfilm davon überzeugen, was auf dem 30 Hektar großen Gelände alles passieren wird. Auch Nachwuchskoordinator und Ex-Präsident Uli Hoeneß war mit dabei, schaute aus den hinteren Reihen auf die kleine Bühne, hörte die großen Worte von Hopfner und Reiter. Hoeneß selbst, seit einigen Monaten in die Nachwuchsarbeit beim FCB integriert, wollte auch nach dem offiziellen Teil nichts sagen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sagte: „Uli ist mit großem Engagement bei den Nachwuchsmannschaften aktiv, er hat frischen Wind reingebracht. Aber die Planungen des Nachwuchszentrums laufen schon länger, diese Geschichte trägt den Namen Karl Hopfner.“

Bilder: FC Bayern baut sich ein neues Nachwuchszentrum

Bilder: FC Bayern baut sich ein neues Nachwuchszentrum

Rummenigge blickte mit viel Vorfreude auf die Zukunft. „Ab 2017 werden wir hier mit Volldampf an der Sache arbeiten“, sagte er in Bezug auf die Jugendarbeit. Und erklärte weiter: „Wir wollen die bayerische Komponente bei Bayern erhalten. Ideal wäre es, jedes Jahr einen Spieler zu haben, der es in die erste Mannschaft schafft.“ mic 

Rubriklistenbild: © dpa

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