Auch Kritik an Kimmich

Effenberg kritisiert Bayern-Kader: „Im Vergleich zum Vorjahr an Qualität verloren“

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Stefan Effenberg äußert sich kritisch über Joshua Kimmich.

Stefan Effenberg kritisiert die Kaderplanung des FC Bayern. Die Mannschaft habe sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert und nur wenig Chancen auf den CL-Titel.

Update vom 30. September 2019, 10.15 Uhr: Am Sonntag stichelte er noch im Doppelpass auf Sport1 gegen Joshua Kimmich. Jetzt hat Stefan Effenberg nachgelegt und auch zur Kaderbreite und Transferpolitik seines Ex-Vereins Stellung bezogen. Während die Leichtfüßigkeit und Technik von Philippe Coutinho und die vier Torbeteiligungen (in vier Spielen) von Ivan Perisic Bayerns Transfer-Eskapaden im Sommer bei vielen Fußball-Fans quasi vergessen lassen, übt der Tiger dennoch herbe Kritik.

„Im Vergleich zum Vorjahr haben die Bayern an Qualität verloren, auch wenn mit Coutinho und Perisic Klasse dazukam. Hummels ist weg, Ribery, Robben“, sagte der 51-Jährige gegenüber dem Kicker. Der aktuellen Mannschaft traut Effenberg nicht so viel zu, wie der letztjährigen Garde. „Mit Ribery und Robben konntest du noch ein 0:2 drehen, das sehe ich in diesem Jahr nicht, das ist der große Unterschied.“

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Dementsprechend sieht Effenberg, der nun sein Comeback als Trainer geben könnte, die Chancen auf einen Triumph in der Champions League in diesem Jahr als eher gering an. „Bei den anderen Vereinen muss schon sehr viel schief- und bei Bayern München alles perfekt laufen“, schließt der ehemalige Mittelfeldspieler. 

Alles andere als perfekt lief es dagegen bei Niklas Süle. Die Polizei musste wegen des Bayern-Stars anrücken - der Grund ist kurios.

Erstmeldung vom 29. September 2019: Effenberg spottet über Joshua Kimmich

München - Stefan Effenberg hat während seiner Karriere nur in den seltensten Fällen ein Blatt vor den Mund genommen. 

Nun hat sich der ehemalige Bayern-Profi über die Art und Weise echauffiert, wie Joshua Kimmich nach dem Paderborn-Spiel die FCB-Mannschaft kritisierte.

Effenberg gibt Kimmich mit dem Inhalt seiner Kritik  zwar „Recht“. Aber er sagte im Check24-Doppelpass bei Sport1 auch: „Ich hätte mich nach dem Spiel nicht so hingestellt und gesagt, dass alles besser werden muss. Kimmich war nicht emotional.“

Effenberg weiter: „Er sagt viel zu ruhig: ‘Wir waren nicht gut. Wir müssen uns steigern.‘ Wie süß!“

FC Bayern München: Stefan Effenberg über Joshua Kimmich: „Wie süß!“

Will sich der „Tiger“ mit dem Zusatz „wie süß“ über den Bayern-Dauerbrenner Kimmich lustig machen? Der 24-Jährige ist trotz seiner Jugend einer der unumstrittenen Stammspieler beim Deutschen Meister, ebenso wie in der Nationalmannschaft.

Effenbergs Andeutung könnte man so verstehen, dass er Kimmich dessen ernsten Aussagen nicht abnimmt. Bayern hatte knapp mit 3:2 beim Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn gewonnen.

Stefan Effenberg will Bayern-Konkurrent Borussia Dortmund noch nicht abschreiben

Der Sieg machte die Bayern am Ende trotzdem zum Tabellenführer, während der kolportierte Hauptkonkurrent Borussia Dortmund beim 2:2 gegen Werder Bremen erneut strauchelte. 

Effenberg will die Dortmunder aber noch nicht abschreiben: „Der BVB ist noch nicht so gut in die Saison gekommen wie vergangenes Jahr. Aber es wird zu viel diskutiert“, so Effenberg. 

Der Champions-League-Sieger von 2001 weiter: „Es ist noch früh in der Saison, die großen Teams kommen noch. Wir sollten den BVB nicht verurteilen. Das Thema Mentalität ist eines für sich. Wir haben damals auch mit dem FC Bayern Spiele verloren trotz unserer Mia-san-Mia-Mentalität.“

tz/mm

Der FC Bayern kann beim Champions-League-Spiel in Tottenham wohl auf Ivan Perisic und Lucas Hernandez bauen. Die beiden werden mit im Flugzeug nach London sitzen. Wir berichten von dem Spiel im Live-Ticker. Der teuerste Zugang Lucas Hernandez verrät, woran er sich in Deutschland erst noch gewöhnen muss und verweist in diesem Punkt auch auf die Wiesn.

Hasan Salihamidzic hat sich zur Trennung von Niko Kovac geäußert. Eines fiel dabei auf: Brazzo benutzte genau die gleichen Worte wie schon Karl-Heinz Rummenigge vor zwei Jahren bei Ancelotti.

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