Verein stellt neues Konzept vor

Ausverkauft! So kommen Sie trotzdem an FCB-Karten

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Die Kartensituation beim FC Bayern sorgte für viel Aufsehen. Nun bietet der Klub eine eigene Plattform für den Zweitmarkt an. Am Freitag wurde diese vorgestellt.

München - Die Kartensituation beim FC Bayern sorgte für viel Aufsehen. Nun bietet der Klub eine eigene Plattform für den Zweitmarkt an. Am Freitag wurde diese vorgestellt.

Tickets für Spiele des FC Bayern sind begehrt wie nie. Sowohl Karten für Heim- als auch für Auswärtsspiele erfreuen sich größter Beliebtheit. Der Verein reagiert darauf mit mehreren Maßnahmen. Zum einen wurde die Allianz Arena in der Sommerpause umgebaut, um einigen Forderungen der Fans entgegenzugekommen - und auch ein kleiner Ausbau des Stadions steht wohl bevor. Knapp 4000 Plätze mehr sollen in die Arena in Fröttmaning passen. Die baulichen Maßnahmen dafür wurden bereits getroffen, einzig die Erlaubnis der Stadt München und des MVG zur endgültigen Erweiterung steht noch aus.

Jan-Christian Dreesen stellte am Freitag die klubeigene Plattform für einen Ticket-Zweitmarkt vor.

Die zweite Maßnahme wird am Freitag vorgestellt: Mit einer eigenen Ticketplattform will der FC Bayern seinen Fans einen eigenen Karten-Zweitmarkt anbieten. Die Fans der Roten sollen hier die Gelegenheit bekommen, nicht genutzte Dauerkarten für einzelne Spiele noch ergattern zu können. Dabei sollen weniger hohe Gebühren und Preise fällig werden, als bei der vorherigen, externen Plattform viagogo. Die genauen Details stellte der stellvertretende Vorstandvorsitzende Jan-Christian Dreesen am Freitag in einer Pressekonferenz vor. Durch eine vergrößerte Arena will der FC Bayern wenigstens einen kleinen Teil der weiter steigenden Nachfrage bewältigen. Alle 17 Heimspiele des Club-Weltmeisters für die neue Saison sind bereits überbucht, auch alle Auswärtsstadien könnten die Münchner nur mit eigenen Fans füllen. 42 000 Kartenanfragen gab es allein für das Bayern-Spiel bei Aufsteiger Paderborn, dessen Arena nur 15 000 Zuschauer fasst. Für das Heimspiel gegen Paderborn gingen 120 000 Bestellungen ein, für das Topspiel gegen Dortmund könnte der FCB 300 000 Karten verkaufen. Die Bestellungen beziehen sich nur auf 33 000 mögliche Tickets, denn wie im Vorjahr verkaufte der FC Bayern auch diesmal 38 000 Dauerkarten.

Keine Wucherpreise mehr möglich

Gekaufte Karten, die von den Käufern nicht genutzt werden können, sollen von nun an auf einem vom Club betriebenen Zweitmarkt veräußert werden. Preise, die über die Erstmarktpreise hinaus gingen oder gar Wucher, seien dort nicht möglich, sagte Dreesen. Allerdings müssen die Ticket-Interessenten schnell sein: Die durchschnittliche Zeit zwischen Angebot einer Karte und deren Kauf beträgt schon jetzt 1 Minute und zehn Sekunden.

bix/dpa

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