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FC Bayerns Startelf-Überraschung Tanguy Nianzou: Sonderlob von Nagelsmann

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Von: Philipp Kessler

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Tanguy Nianzou (links) gegen Pizzi (rechts), FC Bayern gegen Benfica Lissabon Champions League
Tanguy Nianzou (l) durfte im CL-Spiel gegen Benfica von Beginn an ran. © ULMER Pressebildagentur / IMAGO

Beim Champions League-Spiel gegen Benfica Lissabon überraschte der FC Bayern mit seiner Startelf. Der Franzose Tanguy Nianzou durfte von Beginn an spielen.

München - Er war DIE Startelf-Überraschung gegen Benfica Lissabon: Tanguy Nianzou (19). Weil Niklas Süle (26) und Lucas Hernandez (25) kurzfristig angeschlagen nicht im Kader standen, durfte das französische Abwehr-Juwel im Duell mit den Portugiesen von Beginn an ran.

Und das, obwohl Julian Nagelsmann (34) auf der virtuellen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Union Berlin (5:2) noch erklärte, warum er bis dahin noch kein Kandidat für die erste Elf gewesen sei: „Er muss seine Fehlerquote etwas runtersetzen, im Training oder in Tests hatte er den einen oder anderen Fehler zu viel drin. Das ist aber ganz normal in dem Alter.“

Champions League: FC Bayern gegen Benfica – Startelf-Überraschung Nianzou liefert ab

Am Dienstag in der Champions League spielte Nianzou hingegen fast einwandfrei. Der ehemalige Verteidiger von Paris Saint-Germain, der im Sommer 2020 ablösefrei nach München wechselte, hatte die Benfica-Angreifer gut im Griff.

„Was er sehr gut gemacht hat, waren seine Bälle in den Halbraum, wo er mir immer wieder in Trainingsmomenten oder in den Testspielen zu viele Fehler drin hatte“, lobte Nagelsmann. „Neben seiner Kopfballstärke hat er eine große Aggressivität und clever verteidigt. Ich finde, er hat es sehr gut gemacht.“

Bayern-Juwel Nianzou überzeugt mit starker Leistung gegen Benfica Lissabon

Der Trainer schmiss Nianzou ins kalte Wasser. Und der zahlte ihm das Vertrauen mit einer starken Leistung zurück. „Ich brauche jetzt nich rumlügen: Ich hätte ihn nicht spielen lassen, wenn die anderen beiden fit gewesen wären“, erklärte Nagelsmann. „Aber wenn du als Trainer den Anspruch hast, einen Spieler zu verbessern, dann musst du ihm auch die Chance geben. Das geht nicht nur über Training. Am Ende musst du einen Spieler auch reinwerfen.“

Lohnte sich! Die Mitspieler klatschten Nianzou nach dem Spiel ab. Auch Dayot Upamecano (23) lobte ihn: „Für Tanguy freue ich mich sehr, er hat super gespielt, mit viel Mut und Konzentration.“ (pk)

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