Ex-FCB-Star ist ausgerutscht

Thomas Helmer hatte kuriosen Unfall - und verrät, was Dortmund den Bayern voraus hat

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Thomas Helmer mit seiner Frau, der Schauspielerin Yasmina Filali.

Thomas Helmer hat einen ungewöhnlichen Unfall zu beklagen. Den FC Bayern sieht er aktuell hinter dem BVB. An Neuzugang Benjamin Pavard hat er eine Forderung.

München - Thomas Helmer kämpfte schon immer mit vollem Körpereinsatz - ob als Verteidiger des FC Bayern München oder bei Borussia Dortmund. Nun ist ihm eine ganz andere sportliche Aktivität zum Verhängnis geworden - Tretbootfahren. 

„Ich bin beim Aussteigen aus einem Tretboot mit dem rechten Bein weggerutscht. Dann habe ich einen Spagat gemacht und es hat Knacks gemacht. Diagnose: Muskelabriss im hinteren rechten Oberschenkel“, sagte er im Interview mit Sport1. Es gehe ihm jetzt wieder „besser, aber noch nicht gut. Man muss jetzt Geduld haben. Wie beim FC Bayern.“

Denn auch über seinen Ex-Klub spricht der ehemalige Abwehrspieler. Die Bayern stehen bei vielen Fans aktuell in der Kritik, weil sie auf dem Transfermarkt all zu zögerlich agieren, ganz im Gegensatz zu Bundesliga-Konkurrent Borussia Dortmund. Helmer sieht die Dortmunder aktuell stärker als die Münchner: „Ich glaube, dass sie die Bayern in dieser Saison angreifen können. Momentan spricht mehr für den BVB.“

Helmer: Das hat Dortmund den Bayern voraus

Dortmund habe den Bayern eines voraus: den früheren Umbruch. Helmer: „Dortmund hat den Umbruch eher eingeleitet als der FC Bayern, nämlich schon im letzten Jahr. Deswegen sind sie den Bayern auch einen Schritt voraus, das muss man ganz klar sagen.“

Der Ex-Nationalspieler sieht das Team des FCB in der Ära nach Arjen Robben und Franck Ribéry geschwächt: „Die Münchner haben jetzt viele, sehr wichtige Persönlichkeiten verloren. Zuletzt auch noch Mats Hummels. Das hat Dortmund nicht, dafür haben sie aber nochmal richtig gute Spieler dazugeholt.“

Die Bayern brauchen laut Helmer noch einen „spielstarken Sechser, aber sie müssen sich auch noch auf den Außenpositionen verstärken.“

Helmer schlägt Alarm: „Serge Gnabry und Kingsley Coman sind hochtalentiert, aber vor allem Coman ist verletzungsanfällig. Im Kader sehe ich derzeit keinen adäquaten Backup. Das kann zu einem Problem werden.“

Immer dieselben Namen werden gehandelt - für Helmer „ungewöhnlich“

Noch müsse man sich allerdings keine Sorgen machen, so Helmer: „Man darf die Transfer-Erfolge nicht am Zeitpunkt festmachen. Was mir allerdings auffällt ist, dass immer die gleichen Namen gehandelt werden - wie zum Beispiel Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. Das ist sehr ungewöhnlich. Ich hoffe nicht, dass die Bayern nur so wenige Spieler im Blick haben. Ansonsten wird es echt schwer, denn diese Spieler kosten auch alle richtig Geld.“

Sein Nachfolger mit der Rückennummer fünf beim FC Bayern ist Benjamin Pavard. Von ihm fordert Helmer, dass er „beweisen muss, dass er Weltmeister ist. Ich erwarte von ihm eine erhebliche Leistungssteigerung, ansonsten wird es eng für ihn beim FC Bayern.“

Bei Lucas Hernandez ist Helmer „sehr gespannt - weil er zuvor oft auf den Außen gespielt hat und nun in der Innenverteidigung eingeplant sein soll. Ich denke, dass er diese Position draufhat. Aber die Frage ist, wie das Zusammenspiel mit Niklas Süle klappen wird.“

Karl-Heinz Rummenigge hat mit einem Geständnis überrascht. Darum schaut er jedes Jahr im Urlaub das verlorene „Finale Dahoam“.

Arjen Robben hat seine Entscheidung getroffen: Er hört endgültig als aktiver Profi auf. Lange habe er mit sich gerungen, erklärte der Niederländer.

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