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„Ich habe mitgefühlt“: Müller überrascht mit besonderer Geste – sie galt dem Gegner

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Von: Antonio José Riether

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Beim 4:0-Heimsieg des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen machte Thomas Müller mit einer besonderen Geste in Richtung des Gegners auf sich aufmerksam.

München - Mit einem eindrucksvollen 4:0-Heimsieg gegen Leverkusen meldete sich der FC Bayern aus der Länderspielpause zurück. Nach einer Negativserie von vier Spielen ohne Sieg, die in der 0:1-Niederlage in Augsburg ihren Höhepunkt bzw. Tiefpunkt fand, könnten die Münchner also wieder feiern. Die oft bemängelte Chancenverwertung war am Freitagabend kein Thema mehr, im Gegenteil: Die Bayern wurden teilweise eher zum Toreschießen eingeladen. Jedoch geschah dies unabsichtlich, weshalb Thomas Müller nach seinem Tor mit einer unüblichen Geste überraschte.

FC Bayern: Thomas Müller netzt nach Leverkusener Patzer – und verblüfft mit Jubel-Geste

Nach einer furiosen ersten Hälfte, in der vor allem Jamal Musiala mit einem Treffer und zwei Assists brillierte, war die Partie zwischen den Bayern und den kriselnden Leverkusenern bereits früh entschieden. Den Schlussstrich setzte Thomas Müller in der 84. Spielminute, seinem Treffer ging allerdings keine besondere Ballstafette voraus, sondern ein Patzer des Gästetorhüters: Lukas Hradecky, Keeper der Leverkusener, wurde nach einem Rückpass von Robert Andrich von Thomas Müller angelaufen – und rutschte plötzlich weg. Der Offensiv-Star musste den Ball daraufhin nur noch ins leere Tor schieben.

Bei seinem anschließenden Jubel ließ sich Müller auf den Boden fallen und streckte dabei die Arme aus. Als der Torschütze wieder stand, hob er den Arm mehrmals entschuldigend in Richtung des Pechvogels Hradecky – eine Geste, wie sie nur selten im knallharten Geschäft Profifußball zu sehen ist.

Thomas Müller nach seinem Treffer zum 4:0-Endstand.
Thomas Müller nach seinem Treffer zum 4:0-Endstand. © Passion2Press/imago

FC-Bayern-Star Thomas Müller entschuldigt sich nach Treffer: „Ich habe mitgefühlt“

Müller erklärte seine Handzeichen in Richtung des Gegners im Nachgang der Partie. „Ich habe mitgefühlt, sagen wir mal so. Ich war noch nie Torwart, aber es ist natürlich bitter, wenn du ausrutschst und dann ein Tor passiert. Aber abnehmen muss ich ihn natürlich trotzdem“, wurde der 33-Jährige vom Kicker zitiert. Für Müller war es das zweite Saisontor, seit dem zweiten Spieltag hatte er auf einen Treffer gewartet.

Mit dem 4:0 konnten die Bayern bei allem Beileid mit dem Gegner Selbstvertrauen tanken, am Dienstag geht es mit dem Champions-League-Gruppenspiel gegen Viktoria Pilsen weiter, anschließend steht der Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund auf dem Programm. (ajr)

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