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Thomas Müller spricht über seine kuriose Rollenbeschreibung: „Der Begriff ist süffisant“

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Thomas Müller gestikuliert
FC-Bayern-Star Thomas Müller will den Champions-League-Pokal in die Höhe recken © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO

Der FC Bayern München setzt sich auch in dieser Saison hohe Ziele. Bayern-Urgestein Thomas Müller erklärte im Vereinssender, wie er und seine Münchner Titel gewinnen wollen.

Dass Thomas Müller kein Blatt vor den Mund nimmt, ist nicht neu. Holt „Radio Müller“ aus, wie der Ur-Bayer in der Kabine des Rekordmeisters genannt wird, werden die Ohren gespitzt. So auch diesmal. Der beste Vorlagengeber der Münchner (16) hat im Interview mit dem Vereinssender klargestellt, welches Ziel sich der FCB heuer unweigerlich auch auf kontinentaler Ebene setzen muss: das CL-Finale am 28. Mai in Sankt Petersburg! Müller über…

…die Königsklasse: Wir wollen nicht zufrieden sein, ordentlich zu performen. Wenn du in der Champions League so eine Gruppenphase spielst, wie wir’s jetzt gemacht haben, dann willst du auch ins Finale kommen. Dazu sind perfektere Leistungen möglich, wie wir das schon gemacht haben.

Thomas Müller blickt zurück: „Ich war immer da“

Nagelsmann: Er ist ein guter Mensch, kann gut mit uns umgehen. Deswegen funktioniert’s bisher ganz gut. Aber auch da – und das gehört ja zusammen – ist noch Luft nach oben. Ich denke, für die ersten paar Monate war’s schon mal ein sehr gelungener Einstand.

…das Bayern-Gen: Eigentlich ist es nur, dass die besten Spieler hier spielen. Bester Spieler heißt nicht nur, dass der einen guten Schuss hat und schnell laufen kann. Bester Spieler heißt, dass der das gesamte Paket hat und dazu gehört natürlich diese Bissigkeit und Widerstandsfähigkeit dazu. Eigentlich relativ simpel!

…sich selbst: Was heißt hier Leichtigkeit? Für mich fühlt es sich jetzt nicht immer so locker- leicht an. Was ich immer geschafft habe, ist eine Beständigkeit – ich war immer da. Ich war immer bereit. Ich war immer bereit für jedes Spiel, ich war immer bereit für jedes Training und natürlich in jeder Situation. Du versuchst in jeder Situation bereit zu sein für das, was passiert. Vielleicht fällt mal einer runter. Dann musst du ihn auch reinschießen!

„Radio Müller“: FC-Bayern-Star auf dem Fußballfeld unüberhörbar

…„Radio Müller“: Der Begriff ist ja auch so ein bisschen süffisant. Er trifft jetzt nicht so ganz genau das, was mit Kommunikation auf dem Platz gemeint ist. Natürlich, es geht um Kommandos, es geht um Information. Es geht für mich selber auch darum, im Spiel zu sein. Wenn ich dabei bin, wenn ich viel spreche, dann bin ich auch wach. Dann bin ich bereit, wenn der Ball zu mir kommt. Das hilft mir selber auch. Natürlich soll’s den Mitspielern helfen. Jeder braucht ab und zu, auch ich brauche Aufforderung. Man nimmt sich dann seine Pausen, die man sich eigentlich gar nicht geben will. Weil man denkt – vielleicht muss ich da jetzt nicht mit nach hinten laufen. Und wenn du dann einen hast, der dann liebevoll mit der Peitsche voll einen mitgibt, dann machst du die Meter.

…seinen Spielstil: Ich bin rein körperlich im Vergleich zu manchen Mitspielern nicht so athletisch. Da gibt es schon welche, bei denen man sagt: „Wow, das sind Maschinen!“ Ich bin eher der geschmeidige, bewegliche Typ. Ich musste früh lernen, andere Wege zu finden, um zum Tor zu kommen. Zum Beispiel mit Spielintelligenz, Cleverness, dem Zusammenspiel mit Mitspielern, Timing und Reaktionsschnelligkeit.

Der FC Bayern trifft zum Jahresabschluss auf Wolfsburg - der Live-Ticker.

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