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Thomas Müller trotzt Corona-Flut beim FC Bayern - es gibt einen Hoffnungsschimmer

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Von: Christoph Klaucke

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Thomas Müller beim Training des FC Bayern.
Thomas Müller beim Training des FC Bayern. © FC Bayern

Thomas Müller geht trotz Corona-Chaos beim FC Bayern optimistisch ins Duell gegen Gladbach. Der FCB-Anführer erhofft sich sogar einen Überraschungseffekt.

München - Den FC Bayern* hat die Corona-Welle in dieser Woche mit voller Wucht erwischt. Neun Profis haben sich mit dem Virus angesteckt, dazu kommen noch mehrere verletzte oder angeschlagene Spieler. Die Bayern treten am Freitagabend zum Bundesliga-Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach (hier im Live-Ticker) mit einem Rumpf-Kader an.

Doch davon lässt sich der deutsche Rekordmeister nicht unterkriegen. Allen Widerständen zum Trotz sinnt der FC Bayern gegen Gladbach auf Revanche. Nach dem 1:1 aus der Hinrunde und dem blamablen 0:5 im DFB-Pokal soll diesmal ein Sieg her. „Es gibt schon Revanchegedanken ... scheiß auf die Umstände“, meinte Trainer Julian Nagelsmann. Doch nicht nur der Coach, auch der Anführer auf dem Platz gibt sich siegessicher: Thomas Müller macht allen Bayern-Fans neue Hoffnung.

FC Bayern: Thomas Müller trotzt Corona-Chaos siegessicher gegen Gladbach

„Ich sehe das Ganze nicht so dramatisch. Es ist natürlich jetzt nicht optimal, das ist ganz klar, aber das bringt natürlich auch die ganze Situation ein bisschen mit sich: der Spielplan, gleich der Start am ersten Januar-Wochenende und dann natürlich noch die weltweite Corona-Situation, die ja ein bisschen angezogen hat“, sagte Müller in einem Video-Interview des FC Bayern im Schneeregen an der Säbener Straße.

Einige Spieler würden „vielleicht nicht auf ihren Paradepositionen auflaufen, aber trotzdem haben wir sehr viele Nationalspieler oder einfach Top-Qualität auf dem Platz“, so Müller. „Wir werden sehen, wie lange das dann kräftemäßig reicht.“ Das 0:5-Debakel im Pokal Ende Oktober spiele nun jedoch keine Rolle mehr, bei beiden Mannschaften habe es „unterschiedliche Entwicklungen gegeben“. Die Bayern sind mit neun Punkten Vorsprung auf Dortmund Spitzenreiter, die Gladbacher finden sich als Tabellen-14. plötzlich im Abstiegskampf wieder.

FC Bayern: Thomas Müller setzt auf Überraschungseffekt

Trotz des ausgedünnten Kaders hat Müller für die Partie gegen Gladbach einen Hoffnungsschimmer erkannt. Die Ersatzbank wird voraussichtlich mit zahlreichen Nachwuchskräften aufgefüllt. „Die Wechseloptionen werden wahrscheinlich eher unbekanntere Namen sein, aber das heißt auch nicht, dass sie kein Tor schießen können“, sagte Müller. „Im Fußball gab es auch immer schon Spieler, die man vorher nicht kannte und danach kannte man sie“, erklärte der inzwischen 32-Jährige mit einem breiten Grinsen. Gut möglich, dass er damit auch den Spieler Thomas Müller, also sich selbst, meinte.

Müller feierte im August 2008 im Alter von 18 Jahren unter dem Trainer Jürgen Klinsmann sein Bundesliga-Debüt, seinen ersten Treffer erzielte der Offensivmann aber erst gut ein Jahr später unter Louis van Gaal. In seinem neunten BL-Spiel beim 5:1 in Dortmund traf Müller gleich doppelt. Gegen Gladbach dürfte Müller wieder die FCB-Offensive um Robert Lewandowski anführen, einem Teamkollegen droht jedoch eine ungeliebte Position. (ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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