Zwei Stars für Pokalspiel fraglich

Müller über intensiven Austausch mit Kovac: „Ganz normale Vorgänge“

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Thomas Müller kehrte gegen Mainz in die Startelf zurück.

Durststrecke beendet! Thomas Müller durfte in Mainz nach drei Spielen (Nationalelf inklusive) ohne Startelf-Einsatz wieder von Beginn an ran.

München - Gegen die Mainzer brachte Niko Kovac den Parade-Bayer auf der rechten Außenbahn. Der FCB-Coach begründete die Hereinnahme Müllers vor dem Spiel bei Sky wie folgt: „Franck war jetzt verletzt und Thomas hat es in der letzten Woche auch im Training gut gemacht. Die Position kennt er auch, sodass ich dort optimistisch bin. Thomas ist kein klassischer Flügelstürmer, das wissen wir auch. Er ist immer und überall. Wir wollen im Abschluss variabler sein.“ Der Raumdeuter, der den Platz auf dem Feld bisher stets auf seine spezielle Weise zu nutzen wusste, erhielt eine Chance, sich zu empfehlen.

Zur Erinnerung: Arjen Robben verpasste das Auswärtsspiel in Mainz wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Wolfsburg-Spiel –was Müller sicherlich entgegen kam. Glückliche Umstände hin oder her – der Nationalspieler ackerte am Samstag unermüdlich die Seitenlinie auf und ab, war vor allem gegen Ende der ersten Hälfte an ein paar schönen Bayern-Angriffen beteiligt (tz-Note 3). Auffällig: Immer wieder suchte Müller während des Spiels das taktische Gespräch mit seinem Trainer. „Alles ganz normale Vorgänge“, versicherte er nach dem Spiel. Für Kovac ist Müller ohnehin ein „kommunikativer Typ“. Der Coach lobte vor allem die Laufwege seines Schützlings.

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Zwei Stars für Pokalspiel fraglich

Neben Müller durfte auch Jerome Boateng wieder von Beginn an ran. Via Twitter gab sich der Abwehrspieler gewohnt selbstkritisch: „Drei Punkte, aber wir müssen immer noch viel arbeiten, um dort zu sein, wo wir sein wollen.“ Allerdings kam Boateng nur über 90 Minuten zum Einsatz, weil Mats Hummels beim Aufwärmen ein leichtes Ziehen in den Adduktoren spürte. Kovac verriet, dass die Verletzung ein „Versorgungsproblem vom Rücken“ sein könne. Ein Einsatz im Pokal gegen den SV Rödinghausen ist aber unwahrscheinlich.

Gleiches gilt für Leon Goretzka, der ohne gegnerische Einwirkungen Anfang der ersten Hälfte umknickte. Kovac: „Er hatte Schmerzen, aber nach dem, was die Ärzte sagen, wird es nicht allzu lange dauern.“ Trotz seiner häufigen kleineren Verletzungen ist Goretzka im Bayern-Trikot effizient: In fünf Startelf-Einsätzen hat er bisher zwei Treffer erzielt, ein Tor vorbereitet und elf Chancen kreiert. Bei den Mainzern sorgte er sehenswert für die 1:0-Führung.

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