Neue Worte im Müller-Streit

Boateng, Hummels, Müller? Aushilfs-Kapitän Kroos springt Jogi Löw zur Seite - „Geht nicht um Form“

Toni Kroos mit dem Ball am Fuß, im Hintergrund ein spanischer Gegenspieler
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Gegen Spanien lief es noch nicht so flüssig bei Toni Kroos und der DFB-Elf. Nun wartet die Schweiz als nächster Gegner in der Gruppe D.

Thomas Müller zurück ins DFB-Team - ja oder nein? Ein Frage, die sich auch Toni Kroos stellt. Und er hat sogar eine Antwort drauf.

  • Toni Kroos spricht über Thomas Müller.
  • Hat der FC-Bayern-Star noch Chancen auf die DFB-Elf?
  • Kroos gibt darauf eine Antwort.

Basel - Thomas Müller - Comeback in der Nationalmannschaft sinnvoll? Es gibt viele Pros und Contras. Der Spielstil spricht eindeutig gegen Thomas Müller. Das schnelle Kontern über die fixen Stürmer wie Leroy Sane, Timo Werner oder Serge Gnabry ist dem Bayer nicht unbedingt auf den Leib geschnitten. Seine Art, sein Führungsstil und seine Form sprächen dagegen wieder für einen Einsatz im DFB-Trikot. Ehemaliger Mitspieler und aktueller Manuel-Neuer-Vertreter als Kapitän Toni Kroos hat sich nun zum Comeback geäußert.

Toni Kroos sieht die Chancen eher gering. Bundestrainer Joachim Löw wolle Spielern wie Serge Gnabry, Leroy Sané oder auch Timo Werner und Kai Havertz Raum geben, sich zu entfalten. „Deswegen sagt mir mein Gefühl, dass Jogi Löw keine Rolle rückwärts macht“, sagte Kroos in einem Interview der „Bild am Sonntag“.

Thomas Müller zurück ins DFB-Team? Kroos erklärt Umbruch

Forderungen, den Offensivspieler und Weltmeister von 2014 ins DFB-Team zurückzuholen, nannte Kroos „eine normale Reaktion“. Müller hatte mit starken Leistungen beim FC Bayern erheblichen Anteil am zweiten Gewinn des Triples aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Bei Löw spielt der bald 31-Jährige aber ebenso wie sein Münchner Vereinskollege Jérôme Boateng keine Rolle mehr. Auch der Dortmunder Mats Hummels wird nicht mehr berücksichtigt.

Thomas Müller vor Comeback? Kroos: „Thomas hat eine super Saison gespielt, aber ...“

„Jogi Löw hat die drei Weltmeister ja nicht gestrichen, weil sie schlechte Spieler wären, sondern weil er einen neuen Weg gehen wollte, einen Umbruch eingeleitet hat, jungen Spielern vertraut“, erklärte Kroos. Dieser Weg sei ganz gut losgegangen. „Was würde passieren, wenn man hier wieder einen Rückzieher macht?“, fragte der 30-Jährige von Real Madrid. „Thomas hat eine super Saison gespielt, aber dem Bundestrainer geht es nicht nur um die Form von heute, sondern um ein Projekt für die nächsten Jahre.“ (ank mit dpa)

Ein Ex-Nationalspieler des DFB sorgte mit dem Namen für sein kürzlich geborenes Baby für Verwunderung.

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