Verletzter Weltmeister bezieht Stellung

Müller: „Viele individuelle Fehler unter Ancelotti“

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Thomas Müller.

Thomas Müller hat in einem Interview verraten, wie er die momentanen Entwicklungen beim FC Bayern sieht und auch Stellung zum Trainerwechsel von Carlo Ancelotti zu Jupp Heynckes bezogen.

Müller habe sogleich zum Telefon gegriffen, als er von der Rückkehr von Jupp Heynckes als Trainer zum FC Bayern erfahren habe. Der Weltmeister weilte zu diesem Zeitpunkt gerade bei der Nationalmannschaft und habe dem neuen, alten Coach zu seinem Job gratulieren wollen, erklärte Müller in einem Interview mit dem BR. „Ich war zu dem Zeitpunkt ja schon Kapitän, daher wollte ich zum einen Jupp Heynckes gratulieren und zum zweiten mal von ihm wissen, was der Trainer denn so mit uns vorhat. Es war nur ein kleines Abchecken, auch um zu klären, wann wir Nationalspieler wieder anzutreten haben“, so Müller.

Das Zwischenfazit unter dem alten, neuen Coach fällt für Müller, der wegen eines Muskelfaserrisses in den kommenden Wochen ausfallen wird, positiv aus. „Wie man es sich von jedem Trainerwechsel wünscht, hat auch Jupp Heynckes neuen Schwung und neue Impulse gebracht, ganz unabhängig von den Namen der handelnden Personen, die da ausgetauscht wurden. Man erhofft sich durch einen Trainerwechsel ja immer einen Ruck, der durch die Mannschaft geht. Und das haben wir bisher geschafft.“

Video: Müller fehlt wochenlang - auch Hummels offenbar verletzt

Komplett zum Positiven umgestoßen ist der Bock allerdings noch nicht. „Wir haben jetzt drei Mal gewonnen, es waren aber keine drei Galavorstellungen von uns. Es ist schon noch sichtbar, dass wir als Mannschaft noch Fehler machen, die wir so nicht machen wollen.“ Diese Fehler hätten aber nichts mit Ex-Trainer Carlo Ancelotti tun. Damals hätten die Spieler auch viele individuelle Fehler gemacht. In den schwachen Wochen, an deren Ende die Entlassung des Italieners stand, sei nicht alles Negative auf die Arbeit des Trainerteams zurückzuführen gewesen, betont Müller.

Und der Ausblick auf die kommenden Wochen, an denen Müller wegen seiner Verletzung leider nicht mitwirken kann? "Wir hatten jetzt keine vier Wochen Zeit, um ganze Philosophien umzustellen. Aber bisher haben wir diese Euphorie, die von diesem Trainerwechsel ausgegangen ist, gut mitgenommen. Bisher funktioniert's gut, aber wir haben schon auch noch viele Arbeitsschritte vor uns."

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