Pressekonferenz vor Heimspiel gegen Stuttgart

FC Bayern: Schlechte Nachrichten zu Abwehr-Star - Kovac mit kurioser Aussage zu Brexit-Frage

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Bayern-Trainer Niko Kovac will gegen Stuttgart den positiven Lauf mit seiner Mannschaft fortsetzen.

Wer spielt gegen Stuttgart? Wie will Trainer Niko Kovac Tabellenführer Borussia Dortmund weiter unter Druck setzen? Das waren die Aussagen von Kovac aus der Pressekonferenz.

13.53 Uhr: Damit ist die Pressekonferenz beendet.

13.51 Uhr: Kovac über James: „James ist ein Top-Fußballer. Ein toller Junge. Es gilt für ihn wie für alle anderen auch: Man muss sich im Training anbieten. Das heißt nicht, dass er weniger macht. Im Gegenteil. Wir haben letzte Woche mit Leon auf der Zehn richtig gelegen. Aber ich werde und kann niemandem etwas versprechen. Auch bei den Innenverteidigern muss ich mich ja entscheiden. Alle trainieren top. James hat es gegen Hoffenheim gut gemacht.“

13.49 Uhr: Wie Kovac seine Entscheidungen den Spielern mitteilt, die nicht spielen: „Wenn man beim FC Bayern spielt, muss man damit rechnen, dass es einen Top-Mann trifft. Der eine frisst es mehr in sich hinein, der andere zeigt es. Deutsche sind sachlicher, Südamerikaner emotionaler.“

Brexit? Kovac wird politisch

13.48 Uhr: Der Trainer wird zum Brexit befragt: „Ich hatte politische Weltkunde im Abi. Da war ich gar nicht so schlecht. Jeder hat da eine Meinung, und manchmal interessiert mich noch nicht einmal meine eigene. Aber ich werde für Fußball bezahlt.“

13.47 Uhr: Kovac nach tz-Nachfrage zum Kader: „Wir haben einen großen Kader, der 20 Feldspieler beinhaltet. Wir haben genug Qualität, um die Englischen Wochen zu spielen.“ 

13.46 Uhr: Kovac: „Wir müssen uns um uns kümmern. Wir dürfen aber nicht die Augen verschließen davor, was der Gegner kann.“

13.45 Uhr: Über eine potenzielle zukünftige Rotation: „Diejenigen, die gespielt haben, haben es sehr gut gemacht. Das ist für die anderen, die hinten dran sind, ist es schwierig. Wir werden zusehen, dass wir uns so aufstellen, dass wir den Gegner unter Druck setzen können.“

13.44 Uhr: Über Robben und Ribéry: „Ich gehe davon aus, dass sie Anfang nächster Woche wieder integriert werden. Ich hoffe, gegen Leverkusen einen oder beide wieder im Kader zu haben.“

Kovac macht klare Aussage zu einem Sanches-Tausch

13.42 Uhr: Über einen potenziellen Tausch Sanches-Rabiot: „Ich habe klipp und klar gesagt, dass Renato nicht geht, obwohl PSG sehr interessiert war. Er macht es im Moment sehr gut. Ich möchte ihn nicht abgeben. Dass PSG Probleme im Mittelfeld hat, ist nicht unser Problem. Von einem Tausch höre ich zum ersten Mal. Renato wird bei uns viele Spiele machen. Wir werden jeden Spieler brauchen. Wir haben ja in der Hinserie gesehen, wie es ist, wenn Spieler ausfallen. Wir dürfen unseren Kader nicht verkleinern.“

13.41 Uhr: Ob Kovac besser schläft, jetzt wo er nicht mehr so im Fokus steht, ist die nächste Frage: „Man schläft ruhiger mit weniger Stress. Aber man steht immer unter Druck. Ich setze mich auch selbst unter Druck. Ich habe den allerhöchsten Anspruch an mich selbst.“

13.40 Uhr: Der Coach spricht über die Vorbereitung und die Ausgangslage: „Wir werden uns nicht zurücklehnen nach den letzten Siegen. Wir haben alle sieben Tage drei Spiele. Die Vorbereitung war ziemlich kurz. Taktisch und konditionell kann man da nicht so viel machen.“

Kovac zum BVB: „Sechs Punkte sind nicht viel“

13.39 Uhr: Kovac über den BVB: „Dortmund ist eine sehr talentierte Mannschaft mit einigen Stützpfeilern. Wenn sie mal wackeln, fallen sie nicht um. Aber die Saison ist noch lang. Sechs Punkte sind nicht viel. Sie haben viele Stärken, aber auch Schwächen.“

13.38 Uhr: Der Trainer sagt über die Aussagen von Rummenigge: „Er meinte die Lockerheit, die man in solchen Situationen haben muss. Das gibt einem ein besseres Gefühl, als verkrampft zu sein. Ich bin seiner Meinung.“

13.37 Uhr: Kovac spricht über die Konstellation und den dauernden Vergleich mit Dortmund: „Ich spiele lieber früher, lieber am Freitag am besten. Wir müssen jetzt nachziehen. Es gilt, Woche für Woche Punkte abzuknabbern. Wir müssen auch ein paar Tore mehr schießen.“

13.34 Uhr: Kovac wird zu vielen schwächeren zweiten Halbzeiten im Vergleich zu den ersten befragt: „Wenn man oft führt, denkt man, dass man das Spiel schon nach Hause geschaukelt hat. Dann haushaltet man mit den Kräften. Auch in Hoffenheim haben wir 2:0 geführt und müssen das dritte machen. So etwas dürfen wir uns nicht erlauben. Wir haben zu viele Gegentreffer kassiert. 19 Gegentore in 18 Spielen sind zu viel.“

Boateng ist krank

13.34 Uhr: Kovac zum VfB: „Wir sind gebrandmarkt. Wir haben gegen vermeintlich schwächere Gegner Punkte liegen gelassen zuhause. Der VfB hat eine gute Mannschaft. Letzte Saison haben sie hier 4:1 gewonnen. Wir müssen Druck machen, aber wir dürfen niemanden unterschätzen. Wenn wir so ins Spiel gehen wie in Hoffenheim, gehe ich davon aus, dass wir gewinnnen.

13.33 Uhr: Es gibt Nachfragen zu den Angeschlagenen. Über Gnabry sagt Kovac: „Das, was er im Training gezeigt hat, lässt mich positiv gestimmt. Ich gehe davon aus, dass er zu 100 Prozent spielen kann.“ Und zu Boateng: Die Blutwerte waren nicht so gut. Heute war kein Training möglich. Wir sind mit den Internisten im Austausch. Wir gehen kein Risiko ein.“

13.30 Uhr: Kovac spricht als erstes über das Personal: „Serge Gnabry hat wieder mittrainiert. Franck Ribéry und Arjen Robben sind nicht dabei. Jerome Boateng hat sich heute krank abgemeldet.“

13.30 Uhr: Los geht‘s. Die Pressekonferenz in München beginnt.

+++ Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker der Pressekonferenz mit Bayern-Trainer Niko Kovac vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart. Der Kroate stellt sich ab 13.30 Uhr den Fragen der Journalisten.

FC Bayern München: Vorbericht zur Pressekonferenz mit Niko Kovac

München - Die Jagd geht weiter. Nach wie vor beträgt der Rückstand des FC Bayern München auf Tabellenführer Borussia Dortmund sechs Punkte. Gegen den Tabellenersten VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr / Sky und bei uns im Live-Ticker) zählt für den deutschen Rekordmeister aus München nur ein Sieg.

„Wir dürfen uns keinen Fehler und keinen Ausrutscher mehr erlauben“, erklärte Abräumer Joshua Kimmich. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge warnte allerdings davor, sich zu sehr unter Druck zu setzen: „Wir sollten das entspannt angehen. Dortmund ist eine gute Mannschaft, aber wir haben auch keine schlechte.“

Kovac steht wohl fast das komplette Ensemble zur Verfügung: Lediglich Corentin Tolisso (Kreuzbandriss) und die beiden Altstars Franck Ribéry (Muskelbündelriss) und Arjen Robben (Oberschenkelprobleme) fallen aus.

An das letzte Heimspiel gegen Stuttgart hat Bayern keine guten Erinnerungen: Jupp Heynckes‘ letzter Auftritt als Cheftrainer endete mit einer recht peinlichen 1:4-Pleite.

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