Nationalspieler bei Chelsea hinten dran

Timo Werner zum FC Bayern? Von wegen! Anderer Bundesliga-Gigant plötzlich im Gespräch

Wie geht es mit Timo Werner weiter?
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Wie geht es mit Timo Werner weiter?

Ein Transfer-Stein könnte zum anderen führen: Timo Werner ist angeblich auf dem Zettel eines großen Bayern-Konkurrenten.

München - Der Transfermarkt schläft nie. Zwar hat sich das Fenster für Neuverpflichtungen gerade erst geschlossen, die Planungen der Vereine sind jedoch in vollem Gänge und damit auch die Spekulationen. Oft ist von einem Transfer-Domino die Rede, wenn ein Stein fällt, fallen die nächsten. Die Vereine reagieren auf Abgänge und bedienen sich wiederum bei anderen Vereinen. So könnte es auch im Fall von Timo Werner passieren.

Da ist der Zug jedoch schon gemacht worden. Der FC Chelsea hat sich mit dem spektakulären 115-Millionen-Euro-Transfer von Romelu Lukaku eine ganz klare Nummer 1 auf der Stürmer-Position gesichert und Timo Werner somit zum zweiten Mann in der Spitze degradiert. Der deutsche Nationalspieler hatte Startschwierigkeiten in London und konnte seine Torgefährlichkeit nicht immer unter Beweis stellen. In 38 Premier-League-Einsätzen erzielte er erst sechs Tore. Zwar kommen da noch zwölf Assists hinzu. Dafür hat Chelsea aber noch Spieler wie Kai Havertz, Mason Mount, Mateo Kovacic und Jorginho im Kader.

Timo Werner: Haaland-Wechsel könnte alles ändern

Durch den Lukaku-Transfer ist Werner also vorerst auf dem Abstellgleis, zuletzt wurde unter anderem von einem möglichen Tauschdeal zum FC Bayern berichtet. Der deutsche Rekordmeister würde dafür Leroy Sané aufgeben. Schon zu Leipzig-Zeiten sollen die Bayern an Werner interessiert gewesen sein, eine Verpflichtung kam jedoch nie zustande. Unter FCB-Coach Julian Nagelsmann erlebte der 25-Jährige seine erfolgreichste Zeit, die beiden sollen immer noch in Kontakt stehen. Gegen einen Deal spricht jedoch, dass Werner bei den Bayern hinter Robert Lewandowski stehen würde - so wie er aktuell hinter Lukaku steht.

Bei einem anderen Bundesligisten könnte er eine größere Rolle spielen. Bei Borussia Dortmund zum Beispiel. Da könnte nämlich der nächste Stein im kommenden Sommer fallen. Superstar Erling Haaland wird von jedem europäischen Top-Klub gejagt und wird sich seine neue Herausforderung aussuchen können. Dass der BVB ihn bis 2023 halten kann, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Dementsprechend wird der große Bayern-Konkurrent einen neuen Stürmer brauchen. Wie die Sport Bild berichtet, steht unter anderem Werner auf dem Zettel.

Borussia Dortmund: Drei Namen neben Timo Werner

Der Name würde durchaus diskutiert werden, es gebe aber auch noch Zweifel an den Fähigkeiten des 53-Millionen-Mannes. Dazu kommt das hohe Gehalt, das sich meist nur Vereine aus der Premier League erlauben können. Werner müsste also wohl Abstriche für den BVB machen. Auch hinter Chelseas Ablöseforderung würde ein Fragezeichen stehen.

Stattdessen hat der Ruhrpott-Klub wohl noch drei weitere Namen auf dem Zettel. Inters Lautaro Martinez, Europameister Andrea Belotti und Marcus Thuram von Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Für Thuram würde sprechen, dass er Trainer Marco Rose kennt. Für welchen Stürmer sich Michael Zorc, Aki Watzke und Co. am Ende entscheiden, wird sich zeigen. Vielleicht schaffen sie es ja auch, Erling Haaland irgendwie von einem Verbleib zu überzeugen, die Saison ist schließlich noch lang. Und vielleicht fällt ja noch ein Domino-Stein, mit dem man heute noch nicht rechnet. (ta)

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