„Bayern-Fans aufgepasst!“

Jubel-Nachricht für alle Bayern-Fans: Öffentliches Training an der Säbener - doch kaum ein FCB-Star ist da

Öffentliches Training mit Zuschauern: Der FC Bayern lässt diesen Traum seiner Fans in Erfüllung gehen - doch es gibt direkt den ersten Dämpfer.

München - Lange mussten sich die Fans des FC Bayern* gedulden. Seit dieser Saison dürfen endlich wieder Zuschauer in die Allianz Arena - kein anderer Bundesligist musste so lange ohne seine Anhänger auskommen. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie im Februar 2020 war alles anders.

Mannschaft und Fans sind nach anderthalb Jahren Trennung wieder vereint. Im Stadion sind die Zuschauer ihren Helden zwar naturgemäß deutlich näher als zuhause vor dem Fernseher, eine echte Verbindung lässt sich von den Rängen aber dennoch schwer aufbauen. Das geht schon wesentlich einfacher beim Training an der Säbener Straße*, dort nahm sich in der Vergangenheit schon der ein oder andere hochbezahlte Kicker Zeit für kleines Pläuschchen mit den Zaungästen. In Pandemiezeiten waren solche Begegnungen nicht mehr möglich - das wird sich ab Mittwoch (6. Oktober) wieder ändern.

FC Bayern: Öffentliches Training mit Fans an der Säbener Straße

„Bayern-Fans aufgepasst! Endlich könnt Ihr die Profis des Rekordmeisters wieder live und vor Ort beim Training erleben“, verkündete der FC Bayern* die Jubel-Nachricht an seine Fans. Erstmals seit über anderthalb Jahren trainieren die Münchner am Mittwoch um 10 Uhr wieder öffentlich.

Wie der Verein am Montag mitteilte, sind auf dem Gelände an der Säbener Straße maximal 1000 Zuschauer zugelassen. Zugang erhalten nur Geimpfte, Genesene und Getestete, dazu besteht Maskenpflicht.

FC Bayern: Training ohne Stars - Fans können sich auf Nagelsmann freuen

Die frohe Kunde für die FCB-Fans erhält aber direkt einen ersten Dämpfer. Aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie werden die Profis laut FC Bayern nicht für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen können.

Keiner da? Bayern-Trainer Julian Nagelsmann muss während der Länderspiele auf einen Großteil seiner Stars im Training verzichten.

Ob die Nachfrage nach den begehrten Unterschriften hoch gewesen wäre, darf ohnehin bezweifelt werden. Denn viele Stars werden die Fans gar nicht erst zu Gesicht bekommen. Wie der Verein bekannt gab, haben sich nach der ersten Saisonniederlage beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt 18 Profis auf Reisen zur ihren Nationalteams aufgemacht. Trainer Julian Nagelsmann* ist darüber nicht sonderlich glücklich: „Ich würde morgen gerne Analysen machen, wir haben aber drei Spieler, die hierbleiben.“ Nach ihrer Rückkehr dürfen sich die Nationalspieler auf „interne“ Gespräche mit Nagelsmann gefasst machen. (ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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