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Kuriose Anekdote aus Upamecanos FCB-Einstand: „Ich war wohl der erste Spieler, der so etwas gemacht hat“

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Dayot Upamecano
Er hinterließ gleich beim Bayern-Einstand einen besonderen Eindruck: Dayot Upamecano. © Marius Becker/dpa

Dayot Upamecano hat bei seinem Einstand beim FC Bayern etwas Besonderes getan - er hielt eine Rede vor den FCB-Bossen. Obwohl er das gar nicht geplant hatte.

München - Dayot Upamecano ist kein Spieler wie jeder andere. Das beweist beispielsweise die Art und Weise, wie sich der 23-Jährige beim FC Bayern an der Säbener Straße eingeführt hat, nachdem er von RB Leipzig nach München gewechselt war.

Im Interview mit Goal verriet der Franzose, wie seine Vertragsunterschrift abgelaufen ist: Er hielt eine - selbst für ihn - spontane Rede. „Ich hatte das nicht geplant, es war ganz spontan. Nachdem ich unterschrieben hatte, bin ich aufgestanden und habe ein paar Worte gesagt. Dieser Klub vertraut mir, dafür bin ich dankbar und das wollte ich ausdrücken. Ich werde hier alles geben und für die Mannschaft kämpfen.“

Upamecano weiter: „In dem Moment war mir das gar nicht bewusst. Ich habe einfach den Stift zur Seite gelegt und vor dem Sportdirektor, dem Trainer und den zehn anderen Leuten gesprochen. [...] Ich glaube, das kam überraschend. Ich war wohl der erste Spieler, der so etwas gemacht hat.“

42,5 Millionen Euro hat sich der FC Bayern den Verteidiger kosten lassen. Meist zeigte er starke Leistungen, doch das 0:5 im DFB-Pokal gegen Gladbach war eine Ausnahme. Das soll für ihn ein „Unfall“ bleiben. „Das war schlimm, und dafür will ich mich bei den Fans auch entschuldigen. So etwas darf nicht noch mal passieren. Wir haben da versagt. Das gilt für mich genauso wie für den Rest der Mannschaft.“

Dayot Upamecano: Einziger Spieler in der Equipe Tricolore mit einer Beraterin

Zurückwerfen lassen will sich der 23-Jährige davon nicht. „Mein Ansatz ist: Aus den eigenen Fehlern muss man lernen. Ich gehe die Dinge einfach ernsthaft an und will eine gute Mentalität zeigen“, sagte Upamecano. Ein wichtiger Punkt seiner Lebens- und Arbeitseinstellung sei Respekt. So sei er noch nie zu spät beim Training gewesen und wolle keine Fehler machen. „Das ist keine Einbahnstraße. Wenn man sich respektvoll verhält, zeigen die Menschen auch Respekt“, sagte der hoch talentierte Defensivspezialist.

Upamecano ist übrigens der einzige Spieler in der französischen Nationalmannschaft, der von einer Frau beraten wird. Für den Defensivmann nichts Besonderes: „Meine Mutter hat mich großgezogen, für mich ist das also nichts Ungewöhnliches.“ (cg)

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