Spanische Medien berichten

Atletico-Star vor Sprung zum FC Bayern? Ablöse-Summe wohl der Knackpunkt

Saul Niguez
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Saul Niguez will laut Medienberichten Atletico Madrid verlassen - bringt sich Bayern in Stellung?

2016 warf er die Bayern aus dem CL-Halbfinale, jetzt wird über einen Wechsel an die Isar spekuliert. Doch die Ablösesumme für den Atletico-Madrid-Star könnte ein Hindernis darstellen.

München/Madrid - Atletico Madrid* hat es wieder geschafft. Mit 86 Punkten gewinnen die Hauptstädter die abgelaufene Saison in Spanien, lassen dabei den FC Barcelona und den Lokalrivalen Real hinter sich. Nach der Saison 2013/2014 erst der zweite Liga-Erfolg in der jüngeren Vergangenheit. Ob Trainer Diego Simeone auch in der kommenden Saison mit seinem Star-Ensemble auf Titeljagd gehen kann ist ungewiss - besonders ein Spieler steht auf dem Wunschzettel der europäischen Schwergewichte: Saul Niguez.

Saul Niguez vor Abschied bei Atletico Madrid? Vertrag läuft bis 2026

Saul Niguez spielt seit 2008 bei den Rojiblancos, kämpfte sich durch die Jugendmannschaften bis in den Profikader. Bei den Erfolgen der vergangenen Jahre spielte der Mittelfeld-Motor eine entscheidende Rolle. So führte er die Madrilenen zur spanischen Meisterschaft, gewann die Europa League zwei Mal und warf mit Atleti 2016 den FC Bayern im Halbfinale aus der Champions League. Zuletzt musste sich Niguez mit dem Platz auf der Auswechselbank begnügen. Wie das spanische Medium Radio Marca berichtet, soll der Spieler deshalb um eine Wechselfreigabe gebeten haben. An einer Verpflichtung angeblich interessiert: Der FC Bayern München.

FC Bayern: Saul Niguez wohl nur für hohe Ablösesumme zu haben

Sollte sich der FC Bayern München für eine Verpflichtung des 26-jährigen Spaniers entscheiden, so müssten die Münchner wohl einen hohen Preis bezahlen. Niguez‘ Arbeitspapier bei Atletico Madrid läuft noch bis 2026, weshalb die Madrilenen eine immense Ablöse verlangen können. Radio Marca beziffert sie auf 80 Millionen Euro, eine Summe, die der FC Bayern eher nicht bezahlen will. Wohl aber andere europäische Top-Clubs wie der FC Chelsea oder Paris Saint-Germain, wie Radio Marca schreibt.

Uli Hoeneß erklärte noch am 27. Mai: „Die nächsten zwei Jahre im Fußballgeschäft werden katastrophal. Das sage ich Ihnen jetzt schon“, so Hoeneß. Die wirtschaftlichen Defizite bei den Vereinen seien „enorm“. Konsequenz beim Bundesliga-Krösus. „Es wird keine großen Transfers geben. Können Sie vergessen“, sagte Hoeneß: „Das wurde so zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat auf der letzten Sitzung besprochen“, zitierte ihn die dpa. Bayerns Topeinkauf dieses Sommers dürfte damit Leipzigs Innenverteidiger Dayot Upamecano für 42,5 Millionen Euro bleiben. (jjf/dpa)

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