„Gibt klaren Karriereplan“

Transfergerücht: Schnappen sich die Bayern VfB-Juwel Pavard? Das sagt Reschke

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Benjamin Pavard (l.) im Zweikampf mit Italiens Mattia De Sciglio.

Der FC Bayern zeigt angeblich großes Interesse an Abwehrspieler Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart. Nun bezieht VfB-Sportvorstand Michael Reschke zu den Transfergerüchten Stellung.

News vom 9. Juni 2018

Sportvorstand Michael Reschke vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich zurückhaltend über einen vorzeitigen Abgang von Verteidiger Benjamin Pavard geäußert. "Pavard ist natürlich ein Spieler für die Champions League. Ich würde aber ein Fragezeichen dahinter setzen, ob das schon in der kommenden Saison der Fall ist", sagte Reschke im Rahmen des Mercedes-Benz Sportpresse Clubs.

"Eigentlich hatten wir mit seinem Berater einen klaren Karriereplan, in dem der VfB Stuttgart für die kommende Saison eine wichtige Rolle spielt", führte er aus. Pavard, der zum französischen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) gehört, hatte zuletzt offensiv erklärt, künftig in der Königsklasse spielen zu wollen und damit Wechselspekulationen ausgelöst.

Der 22-Jährige hatte erst im vergangenen Dezember seinen Vertrag bei den Schwaben bis 2021 verlängert. Im Sommer 2016 war Pavard vom französischen Erstligisten OSC Lille nach Stuttgart gewechselt.

News vom 3. Juni 2018

Entgegen der von Benjamin Pavard selbst angeheizten Gerüchte um einen möglichen Abgang in der kommenden Transferperiode, ist der VfB Stuttgart weiter von einem Verbleib des Verteidigers überzeugt. „Davon gehen wir alle weiter aus - weil es keine Anfrage, keinen Verhandlungsstand und keine neue Situation gibt“, sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Sonntag in einem Interview auf der Vereinshomepage. Aufgrund seiner starken Leistungen für den VfB und zuletzt für die französische Nationalmannschaft war der 22-Jährige in den Fokus zahlreicher Top-Clubs geraten, darunter wohl auch der FC Bayern. Von dem Interesse der Münchner berichteten mehrere Medien. Ein Bekenntnis zum VfB hatte er jüngst vermieden. „Ich kann es nicht versprechen“, meinte Pavard am Freitag mit Blick auf einen Verbleib beim VfB.

„Die Aussagen sind völlig in Ordnung. In diesem Geist haben wir unsere Gespräche immer geführt. Er hat eine Top-Saison für den VfB gespielt und es ist klar, dass er im Fokus der internationalen Spitzenclubs ist“, sagte Reschke dazu nun. Das letzte Wort scheint hier wohl noch nicht gesprochen. 

News vom 1. Juni 2018

Verteidiger Benjamin Pavard vom Bundesligisten VfB Stuttgart liebäugelt mit einem Vereinswechsel nach der WM 2018. "Ich will Champions League spielen, ganz klar. Das verstecke ich auch nicht", sagte der 22-jährige Franzose im Interview bei Sky Sport News HD.

Der viermalige Nationalspieler, der im Aufgebot der „Equipe tricolore“ für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) steht, erklärte weiter, er wolle "nicht versprechen", auch in der neuen Saison das VfB-Trikot zu tragen. "Wenn ich verspreche, dass ich in Stuttgart bleibe und es dann nicht tue, werden mich die Fans auf dieser Welt nicht mehr mögen", fügte Pavard an.

WM 2018: Frankreich in Gruppe C - alle Infos

Der Innenverteidiger spielt seit 2016 für Stuttgart und stieg mit den Schwaben 2017 in die Bundesliga auf. In der abgelaufenen Spielzeit stand er in allen 34 Ligaspielen auf dem Platz und erzielte dabei einen Treffer. Medienberichten zufolge soll neben dem FC Bayern München auch Bundesliga-Rivale Borussia Dortmund Interesse an einer Verpflichtung von Pavard haben. In Stuttgart hat der Franzose noch einen Vertrag bis 2021.

News vom 23. Mai 2018

Er war eine der großen Entdeckungen der diesjährigen Bundesliga-Saison: Benjamin Pavard, Abwehrspezialist des VfB Stuttgart und nur einer von vier Feldspielern, denen das Kunststück gelang, in allen 34 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz zu stehen. 3060 Minuten (plus Nachspielzeit) Bundesliga-Minuten hat Pavard damit in den Knochen - einen stärkeren Beweis der eigenen Unverzichtbarkeit für den Verein kann ein Fußballer kaum erhalten. Leistungen, die auch seinem Nationaltrainer nicht verborgen blieben: Didier Deschamps nominierte den erst 22-Jährigen für seinen endgültigen Kader für die WM in Russland. Insbesondere seine Vielseitigkeit macht ihn so wertvoll. Der junge Franzose kann sowohl im Abwehrzentrum als auch als Rechtsverteidiger agieren.

Auch der FC Bayern München soll von dessen Qualitäten überzeugt sein und ihn zur nächsten Saison an die Isar locken wollen. Dies berichtet das französische Portal le10sport. Dass Pavard vermutlich nicht bis an seine Karriereende in Stuttgart spielen wird, weiß auchder ehemalige Bayer und jetzige Sportvorstand des VfB, Michael Reschke. "Ben­ja­min Pa­vard ist ein­deu­tig auf dem Weg vom Aus­nah­me­ta­lent zum in­ter­na­tio­na­len Topspie­ler. Wir sind dabei aktuell der idea­le Klub für ihn - und das fühlt er auch. Wenn dann in der Zu­kunft ein­mal ein Klub der europäischen Top 10 ech­tes In­ter­es­se an einer Ver­pflich­tung hat, wer­den wir uns se­ri­ös zusammensetzen. Das wissen Ben­ja­min und sein Be­ra­ter", sagte er zuletzt im Gespräch mit der Bild

Reschke stellte allerdings auch gleich klar: Für 30 Millionen Euro Ablöse werde man "nicht ein­mal die Tür für ein Ge­spräch öff­nen". Will der FC Bayern das Talent wirklich verpflichten und sollte Pavard möglicherweise sogar noch eine gute WM spielen, müsste der FC Bayern richtig tief in die Tasche greifen.  

News vom 27. November 2017

In einem Interview mit dem Sportmagazin kicker spricht Benjamin Pavard über das Interesse diverser europäischer Topklubs. Der 21-Jährige, den der VfB Stuttgart im Sommer 2016 für fünf Millionen Euro von Frankreichs Erstligist OSC Lille loseiste, hat sich laut Berichten auch ins Rampenlicht des FC Bayern gespielt. „Mit diesen Dingen beschäftige ich mich überhaupt nicht. Dazu ist es nicht die Zeit. Ich bin kein Typ, der deswegen abhebt. Im Moment zählt nur der VfB für mich“, bekundet der Defensiv-Stratege, der bei den Schwaben sowohl als Außenverteidiger wie auch im Zentrum zum Einsatz kommt.

Außerdem nutzt Pavard das Gespräch für ein Lob an Trainer Hannes Wolf, der einen großen Anteil am zuletzt steilen Aufstieg des Franzosen besitzt. „Ich bin ihm sehr dankbar, dass er immer hinter mir gestanden hat. Er hat mir Vertrauen geschenkt und Spielpraxis gegeben. Er hat mir sehr geholfen, mich weiterzuentwickeln. Vor Stuttgart war ich noch ein Junge, hier bin ich erwachsen geworden. Ich bin zum Mann geworden“, so der Verteidiger weiter. Der Vertrag von Benjamin Pavard beim VfB Stuttgart endet im Sommer 2020, im deutschen Oberhaus konnte das Abwehrass bereits einen Treffer erzielen (beim 3:0 gegen Freiburg am 10. Spieltag).

News vom 15. November 2017

München - Mit Verpflichtungen von Stuttgarter Spielern hat der FC Bayern schon einige Volltreffer gelandet. Giovane Elber und Mario Gomez schossen die Roten zu so manchem Titel. Aktuell vertritt Sven Ulreich den viermaligen Welttorhüter Manuel Neuer während dessen verletzungsbedingter Pause höchst überzeugend. Vielleicht gesellt sich schon bald ein neuer Name zu diesem Kreis, dem auch Dieter Hoeneß oder Thomas Strunz angehören.

Wie der französische Sportjournalist Loic Tanzi während der TV-Übertragung des Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich (2:2) auf dem Sender „SFR Sport“ verriet, zeigen der FC Bayern und Borussia Dortmund Interesse an Benjamin Pavard. Der Defensiv-Allrounder mit Faible für die Innenverteidigung absolvierte in Köln sein zweites Länderspiel, kam wie bei seinem Debüt vier Tage zuvor beim 2:0 über Wales als Joker auf der rechten Seite der Viererkette zum Einsatz.

Stuttgart zahlte fünf Millionen Euro Ablöse

Der 21-Jährige spielt seit 2016 für den VfB, kam trotz des Abstiegs der Schwaben für fünf Millionen Euro von OSC Lille und unterschrieb bis 2020. Damals hatte noch Jan Schindelmeiser das Sagen beim fünfmaligen Deutschen Meister. Dessen Nachfolger ist ebenfalls Pavard-Fan. „Der Junge hat absolute Top-Qualität und für die Art und Weise, wie er die Saison bisher bestritten hat, kann man ihm nur ein Kompliment machen“, lobt VfB-Sportvorstand Michael Reschke, der bis vor wenigen Monaten noch Transfers für den FC Bayern einfädelte.

Stuttgarts neuer starker Mann weiß, dass in der Personalie Schwerstarbeit auf ihn zukommen wird: „Es wird eine Herausforderung sein, ihn langfristig in Stuttgart zu halten. Aber wir suchen Lösungen.“ Die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung sollen nach Informationen aus Frankreich vorerst auf Eis gelegt worden sein.

Ein echter Senkrechtstarter: Benjamin Pavard hat sich von der 2. Liga in die Equipe Tricolore gespielt.

RB-Trainer Hasenhüttl dementiert Gerüchte

Dazu kommt: Die Bayern und der BVB sind offenbar nicht die einzigen Interessenten - im Sommer soll OGC Nizza mit dem Lockenkopf verhandelt haben, auch AS Rom und RB Leipzig wurden bereits als mögliche Abnehmer gehandelt. Das wiederum schmeckte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl gar nicht. „Ich habe das auch gelesen. Aber so viel ich vom Sportdirektor und von mir gehört habe, ist das kein Thema“, dementierte der Österreicher die Gerüchte.

Die rasche Entwicklung Pavards dürfte ihm dennoch nicht entgangen sein. Musste der junge Franzose in der vergangenen Saison noch als Rechtsverteidiger aushelfen, ist er in dieser Spielzeit aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Bis zu seinen ersten Länderspielen hatte er noch keine Pflichtspielminute verpasst.

„Trage noch mehr Verantwortung“

Die dem Schlendrian geschuldeten Ballverluste gehören der Vergangenheit an, was sich der Rechtsfuß in der Stuttgarter Zeitung so erklärt: „Vielleicht hängt das mit meinem Positionswechsel zusammen. In der zentralen Innenverteidigung trage ich schließlich noch mehr Verantwortung als auf außen. Hinter mir kommt ja nur noch der Torwart.“

Vor ihm könnte die WM in Russland liegen. Reschke sieht durchaus realistische Chancen: „Für ihn spricht, dass er in der Defensive sehr vielseitig einsetzbar ist.“ Für diese Flexibilität steht auch eines von Pavards beiden großen Vorbildern: Sergio Ramos. Daneben schaut er auch zu Mats Hummels auf - vielleicht ja schon bald im täglichen Training.

FC Bayern München: Winter-Transfergerüchte 2017/2018 und aktuelle News

mg/pf

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