Leihe für eine Saison

FC Bayern bestätigt Abgang von Mittelfeldspieler - Bundesligist schlägt zu

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic bei einer Pressekonferenz.
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Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic klärt die Personalien für die kommende Saison.

Der FC Bayern München bereitet sich aktuell auf die neue Saison vor. Was passiert bis zum Auftakt noch auf dem Transfermarkt? Ein Abgang steht jetzt fest.

Update vom 14. Juli, 17.56 Uhr: Die Zukunft von Adrian Fein ist geklärt: Der FC Bayern leiht das Mittelfeld-Talent für eine Saison an den Bundesliga-Aufsteiger Greuther Fürth aus.

„Adrian hat bei PSV Eindhoven, beim Hamburger SV und in Regensburg seine Qualitäten gezeigt und sich sehr gut entwickelt. Dass er jetzt für die SpVgg Greuther Fürth in der Bundesliga spielen kann, freut uns sehr und bestätigt auch den Weg, den wir gemeinsam mit Adrian gehen“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

FC Bayern: Was passiert mit den Leih-Rückkehrern?

Erstmeldung vom 13. Juli: München - Die Bayern gehen in ihre zweite Trainingswoche. Neu-Trainer Julian Nagelsmann* bereitet seine Mannschaft aktuell auf die anstehende Saison vor. Aber: Noch fehlen ihm natürlich einige Akteure. Die zahlreichen Nationalspieler in den Reihen des Rekordmeisters genießen aktuell noch ihren Urlaub, manch einer wird sogar erst Ende Juli wieder ins Training einsteigen.

Dementsprechend muss Nagelsmann derzeit noch ohne einige Säulen bei seinen Übungseinheiten auskommen. So haben nun aber andere Spieler die Chance, sich ins Rampenlicht zu spielen. Schließlich ist der Konkurrenzkampf bei den Bayern* groß - jeder will am Ende seine Minuten in der Bundesliga, im DFB-Pokal oder der Champions League bekommen.

FC Bayern München: Transfers im Sommer? Adrian Fein soll wohl abgegeben werden

Ehrgeizige Ziele haben natürlich auch die Leih-Rückkehrer. Spieler wie Joshua Zirkzee, Michael Cuisance, Chris Richards oder Adrian Fein versuchten ihr Glück in der vergangenen Saison in der Ferne. Nun sind sie zurück beim FCB und bereit für ein neues Kapitel - aber wird dieses auch in München geschrieben?

Eigentlich will man an der Säbener Straße* mit manch einem Akteur noch Geld verdienen. Dazu zählt allem Anschein nach auch Fein, den man trotz seiner glühenden Liebe zu Stadt und Verein wohl verkaufen möchte. Der Mittelfeld-Mann kam in Eindhoven nicht auf die erhoffte regelmäßige Spielpraxis, bei seinen 18 Einsätzen spielte er nur zwei Mal über die komplette Distanz. In München wird deshalb wohl kein Platz sein für Fein, schließlich ist die Konkurrenz mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Corentin Tolisso oder Marc Roca im Zentrum enorm.

Bayern-Rückkehrer Adrian Fein offenbar auf Transfer-Liste der SpVgg Greuther Fürth

Fein hat bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2023, ein Verkauf könnte in diesem Sommer also durchaus noch einige Millionen in die Kasse spülen. Der Marktwert des 22-Jährigen, der seit 2006 bei den Bayern spielt, wird aktuell auf vier Millionen Euro taxiert. Je kürzer die Vertragslaufzeit, desto geringer werden die möglichen Einnahmen - deshalb hofft man bei den Bayern-Bossen wohl auf zeitnahe Angebote.

Und tatsächlich ist ein Bundesliga-Konkurrent an Fein interessiert: Aufsteiger Greuther Fürth. Das Problem: Die Franken wollen den Spieler nur ausleihen, die finanziellen Mittel für eine feste Verpflichtung seien laut kicker nicht vorhanden. Nach Angaben des Magazins haben die Kleeblättler bei Fein einen Trumpf in der Hinterhand: Nachdem er nun drei Jahre in Folge verliehen wurde (Regensburg, Hamburg, Eindhoven), möchte er sich nun dauerhaft bei einem Verein - im Idealfall in der Bundesliga* - etablieren. Bringt der Aufsteiger also vielleicht doch das nötige Geld auf? Es werden noch spannende Wochen auf dem Transfermarkt. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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