Wechsel-Spekulation um Bankdrücker

Bayern-Transfer in letzter Sekunde? Gerüchte halten sich - Jetzt gibt es endgültige Klarheit

Gehören beim FC Bayern München nicht zur ersten Elf: Marc Roca (von links), Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr.
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Gehören beim FC Bayern München nicht zur ersten Elf: Marc Roca (von links), Eric Maxim Choupo-Moting und Bouna Sarr.

Der FC Bayern München hatte auch nach dem Transferschluss in Deutschland noch die Möglichkeit, Spieler abzugeben. Eine Option hat sich nun aber zerschlagen.

Update vom 9. September, 08.07 Uhr: Bouna Sarr wird nicht in die Türkei wechseln. Dort ist das Transfer-Fenster inzwischen ebenfalls geschlossen. Theoretisch könnte der Franzose den FC Bayern immer noch verlassen, denn nach wie vor gibt es Länder, in denen die Wechselperiode noch nicht beendet ist (siehe Tabelle unten). Da aber schon ein möglicher Besiktas-Deal gescheitert ist, sind die Chancen, dass Sarr noch in diesem Sommer einen neuen Verein findet, extrem gering.

Bayern-Transfer in letzter Sekunde? Gerüchte halten sich - Jetzt gibt es endgültige Klarheit

Erstmeldung vom 7. September, 10.42 Uhr: München - In Deutschland geht seit dem 31. August nichts mehr. Pünktlich um 18 Uhr wurde das Transferfenster* geschlossen. Das heißt aber nicht, dass es in der Fußball-Welt aktuell keine Wechsel mehr gibt - denn in einigen Ländern ist es nach wie vor erlaubt, Spieler hin- und herzuschieben. Dazu zählt unter anderem die Türkei, dort ist der 8. September der Deadline Day.

Deshalb kommt es in diesen Tagen noch zu einigen Deals. Darunter sind durchaus spektakuläre, zum Beispiel die Leihe von Barca-Star Miralem Pjanic zu Besiktas Istanbul oder die Fenerbahce-Verpflichtung von Salzburgs U21-Europameister Mergim Berisha für fünf Millionen Euro. Und möglicherweise passiert ja in den letzten Stunden noch mehr? Auch die Bundesliga durfte noch in die Türkei abgeben - Leverkusen-Stürmer Joel Pohjanpalo wurde zu Rizespor verliehen.

Transfermarkt: In folgenden Ländern ist die Wechselperiode noch nicht zuende

Russland (bis 7. September)
Tschechien (bis 8. September)
Türkei (bis 8. September)
Armenien (bis 12. September)
Israel (bis 14. September)
Moldawien (bis 16. September)
Serbien (bis 17. September)

FC Bayern München: Transfer auf den letzten Metern? Besiktas war an Bouna Sarr interessiert

Es gibt durchaus Kandidaten, die auch der FC Bayern München* dem Vernehmen nach zum Ende der Transferperiode loswerden wollte. Zu diesen Akteuren zählte auch Abwehr-Flop Bouna Sarr*. Der Franzose konnte sich in München nie durchsetzen, unter Julian Nagelsmann ist er nur noch Rechtsverteidiger Nummer drei. Bis zum 31. August kam es zu keiner Einigung mit einem anderen Verein, obwohl es drei namhafte Interessenten gab*. Alle drei wurden in ihren Ländern in der abgelaufenen Saison Meister: OSC Lille, Olympiakos Piräus und eben jene Schwarze Adler aus Istanbul. Schlägt Besiktas jetzt, auf den letzten Metern der Transferperiode, vielleicht doch noch zu?

Anfang September hielten sich die Gerüchte, dass der türkische Champion nach wie vor um Sarr werbe. Dessen Berater erteilte allen Spekulationen nun aber eine Absage: Gegenüber der Bild dementierte er sämtliche Besiktas-Gerüchte. Der 29-Jährige werde bei den Bayern bleiben.

Bouna Sarr bleibt beim FC Bayern München: Bekommt er schon bald eine Chance?

Schon vor Wochen war durchgesickert, dass der Franzose unbedingt um seinen Platz im Team kämpfen wolle. Seit seiner Ankunft im Oktober 2020 kam der Abwehrmann bei den Roten auf 19 Einsätze. Dabei gelang ihm ein Tor, drei weitere bereitete er vor. Möglicherweise erhält Sarr ja schon in Kürze seine nächste Chance. Denn während der Länderspielreise verletzten sich einige Bayern-Profis - und das unmittelbar vor dem Bundesliga-Kracher gegen RB Leipzig.

Vor allem in der Defensive drückt der Schuh: Dayot Upamecano plagen Oberschenkelprobleme, Alphonso Davies hat sich am Knie verletzt. Hinzu kommt Josip Stanisic, der zuletzt angeschlagen war und seinen Einsatz bei der kroatischen U21 schon im Vorfeld absagen musste. Benjamin Pavard ist gerade erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, Lucas Hernandez steht dicht vor seinem Comeback. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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