Holpriger Saisonstart

Last-Minute-Transfers für Nagelsmann? Jetzt packt Bayern-Boss Hainer plötzlich aus

FC Bayern Präsident Herbert Hainer stellt sich den Fragen der Medienvertreter.
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Herbert Hainer spricht über die Transferpläne des FC Bayern.

Der FC Bayern startet holprig in die neue Saison. Das lässt Spekulationen über mögliche weitere Transfers aufkommen. Präsident Herbert Hainer hat sich in einem Interview zu den Plänen geäußert.

München - Beim FC Bayern München läuft es zum Saisonstart noch nicht rund. Beim Auftakt kam der amtierende Meister der Bundesliga trotz zweier umstrittener Schiedsrichteraktionen nicht über ein Remis bei Borussia Mönchengladbach hinaus. Ein holpriger Start.

Besonders die Abwehrleistung dürfte Julian Nagelsmann bei seinem Debüt an der Seitenlinie als ausbaufähig erachtet haben. Der Europa-Cup-Aspirant deckte die Abstimmungsprobleme im Defensivverbund des Ligaprimus mehrere Male auf. Zudem zeigte der Rekordmeister ungewohnte Schwächen im Torabschluss. Fohlen-Keeper Yann Sommer überzeugte mit starken Paraden.

FC Bayern: Last-Minute-Transfers geplant? Präsident Herbert Hainer gibt Auskunft

Die aktuelle Lage lässt Spekulationen über mögliche weitere Neuzugänge aufkommen. Bereits in den Testspielen zur neuen Spielzeit wusste der Serienmeister nicht zu überzeugen. Auch die Verantwortlichen der Münchener dürften ob der Personalsituation ins Grübeln gekommen sein. Bayern-Boss Herbert Hainer hat sich nun in einem Interview über die Transferpläne geäußert.

„Wir beobachten den bis Ende August offenen Transfermarkt, ob es noch die ein oder andere Möglichkeit gibt. Aber wir haben fast ausschließlich Nationalspieler mit höchster Qualität, deshalb ist kein akuter Bedarf, schnell jemanden zu verpflichten“, machte der Präsident gegenüber dem kicker klar.

FC Bayern-Boss Hainer im Interview: „Seriosität und Wirtschaftlichkeit müssen gewahrt werden“

Auf die Nachfrage, ob mit der Qualität des aktuellen Kaders auch die internationalen Ziele erreichbar wären, wich er leicht aus und verwies vor allem auf die finanziellen Vorteile der europäischen Konkurrenz. Trotzdem beteuerte Hainer die Ansprüche des FC Bayern: „Wir werden alles tun, damit es in Europa spannend bleibt.“ Unter seiner Regie würden allerdings die Wirtschaftlichkeit sowie die Seriosität des Klubs niemals zugunsten eines sportlichen Überbietungswettkampfes geopfert werden.

Ob die Bayern vor dem Ablauf des Transferfensters am 31. August noch einmal auf dem Markt aktiv werden, wird sich zeigen. Eine fortlaufende sportliche Misere oder schwere Verletzungen essenzieller Stammkräfte könnten den Rekordmeister zum Handeln zwingen. Jüngst wurde auch über den Wechsel des österreichischen Nationalspielers Marcel Sabitzer von Ligarivale RB Leipzig diskutiert. Bullen-Coach Jesse March äußerte sich zu diesem Gerücht. (men)

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