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Nachwuchs-Wunder vor Wechsel in die Bundesliga? Bayern-Bezwinger klopft wohl an

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Von: Korbinian Kothny

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Nemanja Motika könnte bald nicht mehr im Dress des FC Bayern auflaufen.
Nemanja Motika könnte bald nicht mehr im Dress des FC Bayern auflaufen. © Imago iamges / Ulrich Gamel

Nemanja Motika spielt eine herausragende Runde für den FC Bayern II in der Regionalliga. Wechselt das Talent für den nächsten Karriereschritt den Verein?

München - „Ich kann mich bereits jetzt mit Spielern wie Sané und Coman messen.“ Mit dieser Aussage sorgte Nemanja Motika im November für großes Aufsehen. 23 Torbeteiligungen in 24 Spielen für die zweite Mannschaft in der Regionalliga stützen das große Selbstvertrauen des Talents des FC Bayern München. Bei den Profis spielt der Deutsch-Serbe trotz der überragenden Statistiken allerdings noch keine Rolle.

Dies ruft nun andere Vereine auf den Plan, bei denen der 18-Jährige seinen nächsten Entwicklungsschritt gehen könnte. Nach Informationen von ‚Sky‘ haben sich bereits Werder Bremen, der Hamburger SV und der FC Augsburg, der den Rekordmeister zuletzt in der Bundesliga bezwingen konnte, nach dem Offensivspieler erkundigt.

„Ich habe große Ambitionen und eine klare Vision.“

Nemanja Motika strebt in den Profifußball.

Dass sich das Talent den Sprung in die 1. oder 2. Bundesliga zutrauen würde, beweisen nicht zuletzt die forschen Aussagen von Motika. „Ich habe große Ambitionen und eine klare Vision“, erklärte er im selben Interview mit dem serbischen Sportportal ‚Mozzartsport“. „Ich habe auch bereits mit den Verantwortlichen vom Verein gesprochen. Ich soll einen Profivertrag unterschreiben. Das ist der nächste Schritt.“ Ob Motika seinen ersten Profivertrag tatsächlich beim Rekordmeister unterschreiben wird, scheint anhand der aktuelle Gerüchte unklar. Sein derzeitiges Arbeitspapier in München läuft noch bis Juni 2023.

FC Bayern II: Motika fällt nicht nur auf dem Platz auf

Motika war in den vergangenen Monaten nicht nur wegen seinen Leistungen auf dem Platz aufgefallen. Ende August wurde der Top-Scorer der Regionalliga von Martin Demichelis für mehrere Partien nicht für die Startelf nominiert. Der Argentinier deutete damals interne Probleme an: „Ich habe den Jungs gesagt, für mich sind die drei wichtigen Worte als Trainer: ‚Respekt, Disziplin und danach Leistung‘ “. Den sportlichen Leistungen tat der Denkzettel keinen Abbruch. Viel mehr bestätigte Motika in den Wochen darauf seine Form. Im November sorgte der gebürtige Berliner aber wieder für Verwunderung an der Säbener Straße, als er sich der Berateragentur von Leroy Sané ‚LIAN Sports‘ anschloss. Seine ehemalige Agentur ‚Talcon Management‘ reagierte damals auf den Wechsel mit einem klaren Statement: „Leider hat sich Nemanja offenbar nach vier, fünf Monaten, in denen er einige gute Spiele in der vierten Liga gezeigt hat, von dieser nachhaltigen Planung verabschiedet und Bodenhaftung verloren.“

Beim FC Bayern würde man Motika bei einem möglichen Wechsel - zumindest bei einer Leihe - wohl keine Steine in den Weg legen. „Wir schauen immer darauf, wie sich unsere Talente individuell am besten weiterentwickeln können. Das betrifft den kompletten Kader. Dabei hat für uns die persönliche sportliche Weiterentwicklung immer Priorität“, erklärt Jochen Seitz. Sportlicher Leiter am FC Bayern Campus. Der 47-Jährige betont aber auch: „Aktuell gibt es dafür aber keine konkreten Überlegungen.“ (kk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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