Platzt der Knoten in Regensburg?

FC Bayern verleiht Sarpreet Singh erneut in die 2. Liga

Sarpreet Singh (Bayern München, FCB, 31) ärgert sich über eine vergebene Torchance.
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Muss den FC Bayern aufs Neue verlassen: Sarpreet Singh (22).

Nach einer enttäuschenden Saison verleiht der FC Bayern Sarpreet Singh erneut in die 2. Liga. Beim SSV Jahn Regensburg soll Singh den nächsten Schritt machen.

Regensburg/München - Sarpreet Singh muss den FC Bayern* schon zum jetzt schon zweiten Mal verlassen. Diesmal geht es für den 22-Jährigen zum SSV Jahn Regensburg. Für eine Saison wird der offensive Mittelfeldspieler an die Donaustädter ausgeliehen. Nach einer enttäuschenden vergangenen Spielzeit soll für Singh jetzt in Regensburg der Knoten platzen.

„Sarpreet zeichnet sich insbesondere durch eine überdurchschnittliche Technik, hohe Entscheidungsqualität in seinen Aktionen sowie Torgefahr aus.“

Christian Keller, Geschäftsführer Profifußball des SSV Jahn Regensburg.

Christian Keller, Geschäftsführer Profifußball beim Jahn, freut sich auf den Neuzugang. „Sarpreet zeichnet sich insbesondere durch eine überdurchschnittliche Technik, hohe Entscheidungsqualität in seinen Aktionen sowie Torgefahr aus. Wir wollen nunmehr gemeinsam mit Sarpreet daran arbeiten, dass er diese Fähigkeiten auch auf Zweitliganiveau zeigen kann“, wird Keller auf der vereinseigenen Website zitiert.

FC Bayern: Sarpreet Singh erhofft sich „den besten nächsten Schritt“ nach enttäuschender Saison

Sarpreet Singh erhofft sich bei Jahn Regensburg „den besten nächsten Schritt in meiner Karriere.“ Der Mittelfeldakteur sieht sich als einen „ein Stück weit listigen und kreativen Spieler. Ich spiele in der Offensive, mag es den Ball zu haben und die Fans zu unterhalten.“ In der 2. Bundesliga* möchte er „so viel wie möglich spielen und dem Team mit Toren und Vorlagen helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen.“

Für Sapreet Singh ist es seit seinem Wechsel zum FC Bayern bereits die zweite Leihe in das Unterhaus. In der vergangenen Spielzeit war Singh an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Dort konnte er in elf Einsätzen nur selten überzeugen, sodass seine Leihe bereits im Winter vorzeitig abgebrochen wurde. Der FC Bayern setzte ihn daraufhin in der U23 in der 3. Liga ein. Dort wusste Singh den Abstieg der kleinen Bayern nach einer desolaten Rückrunde nicht zu verhindern.

Nach einer für Singh enttäuschenden Saison erhofft sich auch der FC Bayern den nächsten Schritt des Neuseeländers. „Sarpreet hat sich in der vergangenen Saison beim 1. FC Nürnberg bereits mit den Anforderungen in der 2. Liga vertraut gemacht und dort seine ersten Einsätze auf höherem Niveau absolviert. Nun soll er sich in Regensburg auf diesem Level nachhaltig weiterentwickeln, um so den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen“, erklärt Jochen Sauer, Leiter des FC Bayern Campus, die erneute Leihe. (Vinzent Fischer) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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