FCB will sich weiter verstärken

FC Bayern: Transfer-Überraschung möglich - PSG-Star im Anflug?

Pariser Jubel: Thilo Kehrer (von links) mit Neymar, Mauro Icardi und Kylian Mbappé.
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Pariser Jubel: Thilo Kehrer (von links) mit Neymar, Mauro Icardi und Kylian Mbappé.

Die Bayern wollen sich weiter verstärken, doch allzu hohe Ausgaben sollen vermieden werden. Möglicherweise sind die Münchner nun in Paris fündig geworden.

München - Fragen kostet nichts. An diese Binsenweisheit dachten die Bayern-Verantwortlichen offenbar, als sie sich kürzlich nach einem möglichen Neuzugang für die Defensive erkundigten. Genauer gesagt sollen sich die Münchner im Rahmen des Bundesliga-Eröffnungsspiels in Mönchengladbach mit einem Vertreter von PSG-Profi Thilo Kehrer getroffen haben.

FC Bayern: Sorgen auf der Rechtsverteidiger-Position - Münchner erkundigen sich nach deutschem Nationalspieler

Am Samstag berichtete das Portal fussballtransfers.com vom Treffen zwischen den beiden Seiten, bei dem offenbar die Transferoptionen des 24-Jährigen besprochen wurden. Kehrer scheint bei den Parisern besonders nach den Transfers von Achraf Hakimi und Sergio Ramos keine große Rolle mehr zu spielen. Auch die Rückennummer des flexibel einsetzbaren Verteidigers wurde bereits neu vergeben.

Auf der rechten Abwehrseite sind die Bayern etwas dünn besetzt, die Position gilt als Schwachstelle im Kader. Nach der Verletzung von Benjamin Pavard stehen nur noch der unerfahrene Youngster Josip Stanisic sowie Bouna Sarr zur Verfügung. Beim 1:1-Remis gegen die Borussia setzte Julian Nagelsmann auf Stanisic, der bei seinem zweiten Bundesliga-Spiel einen guten Eindruck hinterließ. Sarr, für den die Bayern im vergangenen Jahr noch 8 Millionen Euro an Marseille zahlten, ist derzeit nur Rechtsverteidiger Nummer drei in der Rangordnung.

FC Bayern: PSG-Profi Kehrer zurück in die Bundesliga? Mehrere Klubs am Ex-Schalker interessiert

Eine Bundesliga-Rückkehr des gebürtigen Tübingers ist zwar realistisch, allerdings ist das Ziel dabei noch offen. Wie die französische Sportzeitung L’Équipe vermeldet, soll auch Bayer Leverkusen sein Interesse bekundet haben. Dem Bericht von fussballtransfers.com zufolge sind die ambitionierten Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach ebenfalls Kandidaten für eine Kehrer-Verpflichtung.

Doch der Transfer des neunfachen Nationalspielers ist nicht gerade das, was Sportdirektoren deutscher Vereine als Schnäppchen bezeichnen würden. Die Pariser fordern die stolze Ablösesumme von 20 Millionen Euro für Kehrer, der 2018 für 37 Millionen Euro vom FC Schalke 04 in die Hauptstadt gewechselt war.

An der verlangten Summe könnte ein Transfer nach München scheitern, da der FC Bayern derzeit keine großen Investitionen tätigen möchte. Kehrers Vertrag beim neuen Klub von Lionel Messi ist noch bis Sommer 2023 gültig, angesichts der drastisch gesunkenen Einsatzchancen im Star-Ensemble von PSG sollte Kehrer wohl auch selbst an einem Transfer interessiert sein. Nun bleibt abzuwarten, welcher Klub sich den Schwaben leisten kann oder will. (ajr)

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