Bayern würde Gewinn machen

Douglas Costa vor Wechsel - jetzt kann alles ganz schnell gehen

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Verabschiedet er sich nach Turin? Douglas Costa wird weiter von Juventus umworben.

Ein Abschied von Douglas Costa schien sich bereits zerschlagen zu haben. Doch nun kommt offenbar Bewegung in die Personalie. Ein Wunsch von Uli Hoeneß scheint sich zu erfüllen.

München - China oder USA? Diese Frage stellt sich derzeit für Douglas Costa. Die Antwort wird es in den nächsten Tagen geben. Der Brasilianer zählt zwar zum offiziellen Tross, der am kommenden Sonntag Richtung Reich der Mitte abhebt. Doch er könnte in einer Woche genauso gut im Land der unbegrenzten Möglichkeiten für die neue Saison schuften - im Dienste Juventus Turins.

Der italienische Rekordmeister soll übereinstimmenden Berichten italienischer Medien zufolge nun doch den Weg freimachen, um den offenbar wechselwilligen Bayern-Profi aufnehmen zu können. Wegen der komplizierten Ausländerregelung schien die „Alte Dame“ zuletzt Abstand von einer Verpflichtung des 26-Jährigen zu nehmen. Doch nun sollen sich die Verantwortlichen laut La Stampa darauf verständigt haben, den freien Platz für einen Nicht-EU-Ausländer für Douglas Costa zu reservieren.

Douglas Costa soll Wunschspieler von Juve-Trainer sein

Ein Transfer von dessen Landsmann Danilo, Rechtsverteidiger von Real Madrid, soll dagegen kein Thema mehr sein - obwohl Juve nach dem Abgang von Dani Alves auf der Position Bedarf haben dürfte. Vielmehr soll Trainer Massimiliano Allegri Douglas Costa zu seinem Wunschspieler erkoren haben und die treibende Kraft sein.

Offenbar strebt Juventus - wie der FC Bayern einst beim Deal mit Kingsley Coman - eine zweijährige Leihe mit Kaufpflicht an. Die Ablöse soll sich auf 40 Millionen Euro plus Boni belaufen - damit wäre Douglas Costa der teuerste Abgang der Bayern-Historie. Vor zwei Jahren hatten die Roten für den Linksfuß 30 Millionen Euro an Schachtjor Donezk überwiesen. Die Italiener würden also eine Forderung von Uli Hoeneß erfüllen. „Wir haben viel Geld für ihn bezahlt, deswegen wollen wir auch jetzt mehr haben“, hatte der Präsident kürzlich verlauten lassen.

Vereine wohl noch nicht einig

Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte dagegen zuletzt im Münchner Merkur auf die Bremse getreten und betont: „Wir sind uns längst noch nicht sicher, ob Costa nicht vielleicht doch besser bleibt.“ Taktik im Transferpoker? Einig sollen sich die beiden Vereine jedenfalls noch nicht sein - das zumindest berichtet der italienische Transfermarkt-Experte Gianluca Di Marzio. Doch das Ziel der Italiener ist es, dass der Brasilianer in der kommenden Woche unterschreibt und dann im Flieger in die USA sitzt.

An der Säbener Straße wäre eine Planstelle auf den Flügeln damit wieder offen. Neben Douglas Costa sind aktuell nur Coman sowie Arjen Robben und Franck Ribéry für die beiden Positionen auf den Außenbahnen fest eingeplant. Möglicherweise könnte ein Verkauf die Chancen für U21-Europameister Serge Gnabry erhöhen oder einen weiteren Transfer nach sich ziehen. Geld dürfte dafür mehr als genug vorhanden sein.

mg

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