Er würde ins System passen

Bayern-Interesse an Real-Superstar - was ist dran an diesem irren Transfergerücht?

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Gareth Bale (2.v.l.) kam 2013 zu den Königlichen nach Madrid.

Der FC Bayern München soll laut eines Medienberichts Interesse an einem Superstar von Real Madrid haben und 100 Millionen Euro bieten - was ist dran an diesem spektakulären Transfergerücht?

Die spanische Meisterschaft kann Real Madrid bereits abhaken. Dauerkonkurrent FC Barcelona liegt schon 19 Punkte vor den Königlichen - es scheint, als ginge in der Hauptstadt die Ära einer großen Mannschaft zu Ende. Zahlreiche Real-Stars sind etwas in die Jahre gekommen, Luka Modric, Karim Benzema, Sergio Ramos, Gareth Bale und Weltfußballer Cristiano Ronaldo - sie alle haben die 30er-Grenze schon passiert - oder sind nicht mehr weit von ihr entfernt.

Reals Kader steht vor dem Umbruch

Somit steht, ähnlich wie beim FC Bayern, eine Kaderauffrischung an. Über eine mögliche Madrider Transferoffensive wurde bereits mehrfach berichtet, auch FCB-Torjäger Robert Lewandowski wurde mit den Königlichen in Verbindung gebracht. Bevor der Kader um neue Superstars erweitert werden kann, müssen allerdings auch erstmal einige in die Jahre gekommene Hochkaräter den Klub verlassen.

FC Bayern München: Winter-Transfergerüchte 2017/2018 und aktuelle News

Einer, der seit seiner Ankunft 2013 noch nie so richtig Fuß gefasst hat in Madrid, ist Gareth Bale. Der Waliser wechselte von den Tottenham Hotspurs für rund 100 Millionen Euro zu Real, konnte aber - auch aufgrund zahlreicher Verletzungen - nur sehr selten die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Dementsprechend ranken sich immer wieder Gerüchte um einen vorzeitigen Abgang des turboschnellen Linksfußes.

Gareth Bale (l.) steht bei Real noch bis 2022 unter Vertrag.

Trotz eines laufenden Vertrages bis 2022 schien eine Rückkehr auf die britische Insel so gut wie ausgemacht, vor allem Manchester United galt als potenzieller Abnehmer. Doch wie der englische Mirror berichtet, soll der FC Bayern nun den Red Devils Konkurrenz machen im Werben um den Angreifer. Als Erbe von Franck Ribéry und Arjen Robben würde der 28-Jährige, der sowohl auf dem rechten wie auf dem linken Flügel eingesetzt werden kann, gut ins System der Roten passen. Auch Robben lotsten die FCB-Verantwortlichen einst von Real los, weil der Niederländer dort aufs Abstellgleis geraten war.

Hat Bayern also wirklich Interesse an Bale? Aus Spanien vernimmt man ähnliche Meldungen. Don Balon etwa berichtet, der FC Bayern wolle für den walisischen Flügelspieler 100 Millionen Euro bieten. Zuletzt hatten Präsident Uli Hoeneß und Vorstandsvorsitzender Karl-Heiz Rummenigge nicht mehr ausgeschlossen, dass der deutsche Rekordmeister für einen Hochkaräter auch mal tief in die gut gefüllte Geldschatulle greifen könnte. „Wenn du gute Spieler haben willst, musst du die Preise mitgehen. Die Summen sind teilweise jenseits von Gut und Böse, aber wenn du um Titel mitspielen willst, brauchst du die Qualität. Uli und ich sind uns einig, dass wir irgendwann ins Wasser springen müssen und einen Spieler verpflichten, der 80 bis 100 Millionen kostet“, hatte Rummenigge in der Sendung "Wontorra - der Fußball-Talk" bei Sky Sport News HD gesagt.

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Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen.
Die Bayern-Stars bei der Übergabe der neuen Dienstwagen. © AFP
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis.
Hier freuen sie sich schon auf die neuen Audis. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Natürlich waren auch viele FCB-Fans vor Ort. © AFP
Jupp Heynckes und die Fans.
Jupp Heynckes und die Fans. © AFP
Noch ein kleines Selfie...
Noch ein kleines Selfie... © AFP
... bevor es endlich zu den Autos geht.
... bevor es endlich zu den Autos geht. © AFP
Der FC Bayern hat seine neuen Dienstwagen für die Saison 2017/18 zur Verfügung gestellt bekommen. Wer fährt welchen? Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © AFP
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Rafinha: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
Arjen Robben.
Arjen Robben. © dpa
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Arjen Robben: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
Arturo Vidal.
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Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Arturo Vidal: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi
Corentin Tolisso.
Corentin Tolisso. © dpa
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Corentin Tolisso: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
David Alaba.
David Alaba. © dpa
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
David Alaba: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Fabian Benko. © dpa
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic.
Fabian Benko: Q2 2.0 TDI quattro S tronic mit 190 PS. © Audi
Felix Götze.
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Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Felix Götze: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184.  © Audi
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Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Franck Ribéry: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic.
Javi Martínez: Q7 e-tron 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Au di
Jerome Boateng.
Jerome Boateng. © dpa
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Jerome Boateng: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic.
Joshua Kimmich: A5 Sportback 3.0 TDI quattro tiptronic mit 285 PS. © Audi
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Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic.
Juan Bernat: S8 plus Limousine 4.0 TFSI quattro tiptronic mit 605 PS. © Audi
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Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic.
Kingsley Coman: S5 Sportback 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
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Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic.
Manuel Neuer: SQ7 4.0 TDI quattro tiptronic mit 435 PS. © Audi
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Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic.
Marco Friedl: A3 Sportback 2.0 TDI quattro S tronic mit 184 PS. © Audi
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Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Mats Hummels: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Niklas Dorsch: A3 Sportback 1.5 TFSI S tronic mit 150 PS. © Audi
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Niklas Süle: SQ5 3.0 TFSI quattro tiptronic mit 354 PS. © Audi
Bayern München - RSC Anderlecht
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Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Robert Lewandowski: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Sven Ulreich: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance.
Thiago Alcantara: RS 6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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FC Schalke 04 - FC Bayern München
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James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance
James Rodriguez: RS 7 Sportback 4.0 TFSI quattro tiptronic performance mit 605 PS. © Audi
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Tom Starke. © dpa
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic.
Tom Starke: Q7 3.0 TDI quattro tiptronic mit 373 PS. © Audi

Doch selbst diese 100 Millionen Euro könnten deutlich zu wenig sein. Denn Gareth Bale hat in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel über sage und schreibe 500 Millionen Euro. Und Real-Präsident Florentino Pérez sieht angesichts der zuletzt guten Leistungen des Walisers (fünf Tore in vier Spielen seit dem Jahreswechsel) die Chance, nochmal richtig Kasse zu machen. Laut Sport Bild wollen die Königlichen mindestens 200 Millionen Euro für Bale - eine Zahl, bei der sich die Bayern-Bosse müde lächelnd aus den Verhandlungen verabschieden dürften.

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