Begehrter polnischer Mittelstürmer

Schlechte Nachrichten für Bayern: Jetzt mischen auch Liverpool, Chelsea und Tottenham um Europas Top-Torjäger mit

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Traf auch gegen Portugal für Polens Nationalelf: Krzysztof Piatek (m.).

Im Buhlen um Europas Top-Torjäger haben sich nun auch die Premier-League-Klubs eingeschaltet. Das sind schlechte Nachrichten für den FC Bayern.

Update vom 16. Oktober 2018: Neuer Tag, neue Bewerber: Im Buhlen um den polnischen Stürmer Krzysztof Piatek (FC Genua) haben sich laut der englischen Zeitung „The Sun“ nun auch die Premier-League-Klubs eingeschaltet. Demnach wollen der FC Liverpool, der FC Chelsea und Tottenham Hotspur den Angreifer mit den meisten Toren in Europas Top-Ligen (acht Treffer in 13 Spielen) verpflichten.

In dem Bericht steht auch, dass der FC Barcelona sich sehr um Piatek bemüht - damit er neben Luis Suarez einen zweiten Stürmer aufbieten kann. Allerdings scheint der FC Genau kein Interesse daran haben, seinen Torgaranten abzugeben. Sportdirektor Giorgio Perinetti betonte: ein vorzeitiger Transfer sei „absolut ausgeschlossen“. 

Krzysztof Piatek: Konkurrent vom FC Bayern buhlt um Stürmer

Update vom 15. Oktober 2018: Die Erfolgsstory von Krzysztof Piatek geht weiter. Mittlerweile steht der Stürmer-Star bei 13 Treffern in acht Pflichtspielen. Eine beeindruckende Bilanz! Neun Tore hat der Pole bereits in der Liga auf dem Konto. Einen derartigen Saisonstart hat in der italienischen Serie A seit 1949/50 kein Spieler mehr hingelegt. 

Kein Wunder also, dass die Interessentenliste von Tag zu Tag länger wird. Schon Ende September war der 23-Jährige von spanischen Medien neben dem FC Bayern München und dem FC Barcelona auch mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht worden. Piatek soll beim BVB auf der Wunschliste stehen. 

Nun berichtet auch die Bild von einem konkreten Interesse seitens der Schwarzgelben. Auf Nachfrage blockte BVB-Manager Michael Zorc ab und sagte: „Mit uns werden aktuell viele Spieler in Verbindung gebracht, aber es ist klar, dass wir alle Entwicklungen beobachten.“ Ein Dementi klingt anders. 

Fakt ist: Der BVB sucht unabhängig von Paco Alcácer nach einem weiteren Stürmer für die Zukunft. Piatek könnte diese Rolle übernehmen. Selbst im Training treffe der Jungstar mit fast jedem Versuch ins Tor, verrät Jatin Dietl, Area Manager von Transfermarkt Italien. Der FC Bayern sollte also nicht zu lange warten.

Krzysztof Piatek: Auch der BVB und Barca mit Interesse?

Update vom 30. September 2018: Der FC Bayern München beobachtet laut einem Medienbericht den derzeit erfolgreichsten Torjäger Europas, Krzysztof Piatek. Der Pole könnte bei den Roten als Nachfolger für Robert Lewandowski auf Torejagd gehen. Doch die guten Leistungen des talentierten Stürmers sind offenbar nicht nur dem deutschen Rekordmeister aufgefallen. Laut dem italienischen Online-Portal Calciomercato beobachtet auch Borussia Dortmund den Polen. Somit könnten die beiden deutschen Vereine nicht nur in der Bundesliga in Konkurrenz stehen - der BVB ist derzeit Tabellenführer vor dem FC Bayern - sondern auch beim Buhlen um das polnische Top-Talent in Berührung geraten. 

Doch neben der Borussia und dem FCB gibt es offenbar einen weiteren Interessenten. Laut dem spanischen Portal sport.es hat auch der FC Barcelona seine Fühler nach dem Mittelstürmer ausgestreckt. Sollten die Bayern den Torjäger also wirklich verpflichten wollen, müssten sie sich wohl auf ein Wettbieten einstellen. Für 4,5 Millionen Euro war Piatek zu seinem derzeitigen Verein FC Genua gewechselt - für so wenig Geld wird er aber nun wohl nicht zu haben sein.

Die Erstmeldung: Sucht der FC Bayern einen Nachfolger für Lewandowski?

Genua - Lewandowski ist zweifelsohne ein Phänomen. Nach sieben Einsätzen steht der Pole schon wieder bei acht Treffern, hinzu kommt eine Vorlage. Der 30-Jährige ist seit Jahren eine echte Scoring-Maschine. Dass andere europäische Top-Klubs immer wieder ihre Fühler nach dem polnischen Nationalspieler ausstrecken, ist daher keineswegs verwunderlich. Auch in der letzten Saison traf er satte 41 Mal. Wer soll da mithalten? Tatsächlich muss man dafür nur einen Blick in die Serie A werfen. Denn beim FC Genua spielt ein gewisser Krzysztof Piatek. Und der kann aktuell mehr als nur mithalten. 

FC Bayern: Scouts beobachten Piatek 

Der 23-jährige Piatek könnte der nächste Robert Lewandowski werden. Die Fähigkeiten dazu bringt er mit. In dieser Saison kommt der Pole auf zehn Treffer in sechs Partien, also nochmal besser als Bayerns Top-Stürmer und damit überhaupt der derzeit torgefährlichste Fußballer in Europa. Kein Wunder also, dass der FCB die Entwicklung des 23-Jährigen intensiv verfolgt. Beim Ligaspiel zwischen dem FC Genua und Chievo Verona (2:0) sollen nach Transfermarkt-Informationen Scouts des deutschen Rekordmeisters auf der Tribüne gesessen haben. 

Wird Krzysztof Piatek (r.) der Nachfolger von Robert Lewandowski? 

Was sie sahen, dürfte ihnen gefallen haben. Piatek überzeugte erneut und traf kurz vor der Pause zum 1:0. Überhaupt hat der Rechtsfuß bisher in jedem Pflichtspiel für die „Grifoni“ getroffen. Die Folge: Im September nominierte Polens Nationalcoach Jerzy Brzeczek den Jungstar erstmals für die „Biało-Czerwoni“. 

Jatin Dietl, Areamanager bei Transfermarkt Italien, verrät: „Als er im Juni verpflichtet wurde, kannte ihn noch keiner und sein Wechsel ging medial fast unter. Aber schon im Trainingslager beeindruckte er die Tifosi und das Trainerteam. Nach zwölf Toren in der Vorbereitung wurde er von der lokalen Tageszeitung Il Secolo XIX zum ‚Bomber d’agosto‘ [Bomber von August, Anm. d. Red.] gekürt.“ 

FC Bayern: Piatek der neue Lewandowski? 

Der Vergleich mit dem sieben Jahre älteren Lewandowski kommt also nicht von ungefähr. Neben der starken Torquote und der gleichen Nationalität sind sich Piatek und Lewa auch in ihrer Spielweise recht ähnlich. Piatek zeichnet sich durch ein hervorragendes Stellungsspiel und einem Torriecher aus, ist kopfballstark und technisch mehr als passabel versiert. Dabei wartet er nicht nur im gegnerischen Strafraum auf Anspiele, sondern ist auch einer, der weite Wege geht und mitspielt. 

Dass der FC Genua gerade einmal 4,5 Millionen Euro im Sommer an Cracovia Krakau für Piatek überwiesen hat, ist bei diesen Werten mehr als verwunderlich. Im Werben um das polnische Top-Talent sieht sich der FC Bayern allerdings großer Konkurrenz ausgesetzt. Schließlich weckt jemand wie Piatek bekanntlich große Begehrlichkeiten. In den vergangenen Wochen saßen zahlreiche Talentspäher auf den Rängen, um den Mittelstürmer aus der Nähe zu betrachten. In Genua steht Piatek bis 2022 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel gibt es nicht. 

Demnach wird der FC Bayern tief in die Tasche greifen müssen, wenn der Verein sich dieses Talent angeln will. Doch dazu muss erst einmal geklärt werden, wo Robert Lewandowski in der nächsten Saison spielen wird. Ebenfalls interessant: Zuletzt wurde den Münchnern erneutes Interesse an Chelseas Eden Hazard nachgesagt. Der deutsche Rekordmeister scheint sich also schon früh für die kommende Saison rüsten zu wollen. 

nc/sdm

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