1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

Transfer-Offensive beim FC Bayern? Kahn gibt überraschendes Zeichen und spricht dann über Haaland

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn im Anzug.
Oliver Kahn will den FC Bayern in eine erfolgreiche Zukunft steuern. © Sven Hoppe/dpa

Greift der FC Bayern trotz Corona auf dem Transfermarkt an? Oliver Kahn lässt mit einer überraschenden Aussage aufhorchen. Thema ist auch Erling Haaland.

München - Es klingt mittlerweile wie ein Mantra: Wegen der fehlenden Einnahmen in der Corona-Krise muss der FC Bayern sparen. Hainer, Salihamidzic oder Kahn - keine der Führungsfiguren des Vereins wird müde, damit immer wieder Transfergerüchte abzuschmettern. Doch Oliver Kahn schlägt nun neue, überraschende Töne an.

In einem großen Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht der Vorstandsboss unter anderem über das Thema Transfers. „Wann kauft man Aktien?“, antwortet Kahn auf die Frage nach der Strategie in Pandemiezeiten. Er deutet damit an, dass jetzt, wo viele Vereine zu kämpfen haben, unter Umständen gar kein schlechter Zeitpunkt wäre, doch auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Oliver Kahn: FC Bayern trotz Pandemie „zu einigem in der Lage“

Denn: Dem FC Bayern fehlen zwar Einnahmen - und das nicht zu knapp. Doch schlecht steht der Verein keineswegs da. „Wirtschaftlich sind wir zu einigem in der Lage“, betont Kahn. Wer möchte, kann das auch als Drohung auffassen.

Natürlich werden die Bayern keine horrenden Summen ausgeben, wie es die Scheich-Klubs tun. Den ein oder anderen teureren Transfer kann der Rekordmeister aber durchaus stemmen. „Aktuell tun uns erneut pandemiebedingt die fehlenden Zuschauereinnahmen weh“, sagt Kahn.

Lewandowski statt Haaland: Kahn erteilt Transfer eine Absage

Bei Transfers sei man „in der Beobachtungsphase. Wir müssen erst noch ein Gefühl dafür entwickeln, wo die aktuelle Pandemie-Situation sich hin entwickelt. Aber klar ist: Wir sind keine Hasardeure.“ Um Ausnahmestürmer Erling Haaland wird sich der FC Bayern jedenfalls aller Voraussicht nach nicht bemühen.

Präsident Hainer und Ex-Boss Karl-Heinz Rummenigge schlossen einen Transfer aus, auch Kahn macht seine Haltung deutlich: „Wir haben Robert Lewandowski. Der wird auch noch ein paar Jahre lang 30, 40 Tore schießen.“

Oliver Kahn lobt Leroy Sané: „Ein anderer Spieler“

Ein Sonderlob hat der ehemalige Welttorhüter für einen weiteren Bayern-Star übrig: Leroy Sané. „Er ist nach Startschwierigkeiten ein anderer Spieler. Selbstbewusst, torgefährlich, fordert den Ball, sucht und gewinnt wichtige Zweikämpfe, läuft bei fast jedem Angriff mit zurück.“

Stichwort zurück: Joshua Kimmich meldete sich mit einer Ankündigung auf Instagram - sie wird den Bayern-Fans gefallen. (epp)

Auch interessant

Kommentare