Transfer-Rochade deutet sich an

FC Bayern hat wohl teures Südamerika-Talent auf dem Zettel - Tiefschlag für FCB-Juwel?

RIO DE JANEIRO, Copa America: Piero Hincapie (Ecuador) im Laufduell mit Jose Martinez (Venezuela).
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Piero Hincapié (r.): Der Innenverteidiger aus Ecuador spielt sich offenbar auf den Zettel einiger europäischer Topklubs.

FC Bayern schaut offenbar Copa. Die Münchner sollen Piero Hincapié beim Südamerika-Turnier beobachten. Setzen sie dem eigenen Talent das Juwel vor die Nase?

München/Rio der Janeiro - Der Innenverteidiger Piero Hincapié feiert seinen ersten Auftritt auf großer Bühne. Bei der Copa América in Brasilien spielt der 19-Jährige groß auf. Paris St. Germain, Atlético Madrid, der AC Mailand, die AS Rom, Betis Sevilla und Celtic Glasgow sollen ihren Hut in den Ring geworfen haben.

Aber angeblich treibt sich auf der FC Bayern München in Südamerika herum. Der deutsche Rekordmeister beobachtet den Ecuadorianer ebenfalls, berichtet Estadio Deportivo. Ist Hincapié einer für die Bundesliga?

FCB-Transfer aus Südamerika? Ecuador-Talent Piero Hincapié kostet wohl stolze Ablöse

Preislich spielt der talentierte Innenverteidiger wohl schonmal in der Beletage. Zehn Millionen Euro sollen für den 1,84-Mann fällig sein. Eine stolze Summe. Schließlich hatte Hincapié erst insgesamt 25 Einsätze im Profi-Fußball. Davon 22 für den argentinischen Erstligisten CA Talleres. Dort läuft sein Vertrag noch bis 2025. Sicherlich mit ein Grund für die hohe Ablöse, die offenbar aufgerufen wird.

Sein Marktwert wird von Transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro beziffert. Allerdings müssen mögliche Abnehmer laut Medienberichten zwei Klubs bezahlen. Fünf Millionen an Talleres und nochmal die gleiche Summe an Hincapiés Ausbildungsverein Independiente.

Verteidiger-Rochade beim FC Bayern: Boateng und Alaba gehen - Upamecano und Richards kommen

Der FC Bayern schielt wohl wegen der Abgänge von Jerome Boateng und David Alaba nach Südamerika. Zwei Innenverteidiger verlassen den Verein. Ersatz ist aber allerdings eigentlich schon im Anflug.

Dayot Upamecano kommt von RB Leipzig, diesen Transfer haben die Münchner schon früh klargemacht. Auch, wenn es jetzt wieder Wirbel um den Upamecano-Deal gibt, der Franzose ist sicherlich eine Verstärkung.

FC Bayern: Transfer-Tiefschlag für Chris Richards? Eigengewächs hat viel Konkurrenz

Der Zweite im Bunde ist ein alter Bekannter. Chris Richards kehrt von seiner Leihe zur TSG Hoffenheim zurück. Und der US-Boy hat eine starke Bundesliga-Rückrunde hinter sich. Ein Hincapié-Transfer könnte jetzt zum Tiefschlag für den 21-Jährigen werden. Seine Chancen auf Einsatzzeit sind ohnehin wackelig. Mit Upamecano, Süle, Hernandez, Pavard, Nianzou und Mai, der vermutlich aber erneut verliehen wird, hat der FC Bayern ohnehin schon reichlich Optionen für die Abwehrzentrale.

Muss Richards vielleicht auch noch am teuren Mann aus Ecuador vorbei? Dass er das Format für die Bundesliga hat, hat Richards eigentlich schon gezeigt. Aktuell laboriert er zwar an einer Oberschenkelverletzung. Zum Saisonstart dürfte Richards aber wieder auf den Beinen sein.

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