Erste Gespräche zwischen Klubs haben bereits stattgefunden

Hoffenheim will Richards kaufen - Bricht Union Leihe von Dajaku ab?

Chris Richards (l.) überzeugt bisher sehr bei der TSG 1899 Hoffenheim. Leon Dajaku (r.) dagegen bei Union Berlin nicht.
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Chris Richards (l.) überzeugt bisher sehr bei der TSG 1899 Hoffenheim. Leon Dajaku (r.) dagegen bei Union Berlin nicht.

Die TSG 1899 Hoffenheim will Chris Richards vom FC Bayern München fest verpflichten. Union Berlin dagegen könnte Union Berlin die Leihe von Leon Dajaku beenden.

München - Die derzeitigen Leihen des FC Bayern von Talenten an andere Vereine könnten unterschiedlicher kaum laufen. Beispielhaft dafür stehen dabei vor allem Chris Richards und Leon Dajaku.

Richards ist das einzige verliehene Talent mit der Aussicht, in Zukunft fest zum Profikader des deutschen Rekordmeisters zu gehören. Der 21-Jährige ist seit der Rückrunde an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen. Beim Bundesliga-Konkurrenten ist der Abwehrspieler gesetzt und kam in der Bundesliga und der Europa League insgesamt bereits neun Mal zum Einsatz. Die Verantwortlichen der Hoffenheimer sind sehr zufrieden mit Richards sportlicher und persönlicher Entwicklung. 

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die TSG den US-Amerikaner über die Saison hinaus halten möchte - am liebsten sogar dauerhaft. Darüber soll Hoffenheims Sportdirektor Alexander Rosen Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits informiert haben. Das berichtet Sport1. Am wahrscheinlichsten ist aber eine Verlängerung der Leihe um ein Jahr bis zum Sommer 2022. Richards Vertrag in München läuft noch bis 2023.

Leon Dajaku verletzt - Beendet Union Berlin die Leihe?

Bei Leon Dajaku ist die derzeitige Situation dagegen genau andersrum. Der 19-Jährige ist ebenfalls seit der Winterpause verliehen, spielt bei Union Berlin allerdings kaum eine Rolle. Bislang stehen erst zwei Kurzeinsätze in der Bundesliga über insgesamt nur 35 Minuten zu Buche. Im Abschlusstraining vor dem Derby gegen Hertha BSC am vergangenen Wochenende hat sich der deutsche U-Nationalspieler eine Fußverletzung zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen. „Das ist blöd, wenn ein Entwicklungsspieler aufgrund seiner Verletzung für die nächsten sechs, sieben, acht Wochen verletzt ausfällt. Das ist nicht hilfreich“, so Unions Geschäftsführer Oliver Ruhnert.

Laut Kicker soll der Bundesligist sogar überlegen, die Leihe, die noch bis zum Sommer 2022 läuft, vorzeitig abzubrechen und damit auch die Kaufoption, die von Transfermarkt.de auf 2.5 Millionen Euro geschätzt wird, verstreichen zu lassen. Beim FC Bayern würde Dajaku im Anschluss vermutlich wieder für die 2. Mannschaft zum Einsatz kommen, vielleicht sogar in der Regionalliga Bayern. Denn derzeit kämpfen die Bayern-Amateure um den Klassenerhalt in der 3. Liga. 

(Alexander Nikel)

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