Bayerns Inzidenz schnellt nach oben

Drei neue Verletzte beim FC Bayern! Plötzliches Kimmich-Comeback? Flick verrät Plan

Beim FC Bayern stehen noch drei Ligaspiele bis zum Jahreswechsel an. Trainer Hansi Flick hat nach dem Union-Duell einen neuen Patienten im Lazarett.

München - Der Inzidenzwert an der Säbener Straße liegt aktuell bei 5 von 31. Nein, damit ist (zum Glück) nicht die Corona-Rate beim FC Bayern gemeint, sondern die Lazarettbelegung. Kaum wird ein Patient entlassen, wird am nächsten Tag der nächste eingeliefert.

Dieses Wochenende waren es wieder drei: Tanguy Nianzou, Niklas Süle und zu guter Letzt Leon Goretzka. Am ernstesten ist die Lage beim 18-jährigen Nianzou, der nach einer schweren Muskelverletzung erst vor zwei Wochen in Stuttgart sein Debüt für die Münchner gegeben hatte und nun mit einem Bündelriss erneut lange ausfällt. Beim Franzosen sei erneut der rechte Oberschenkel betroffen, diesmal jedoch „im hinteren Bereich“, wie Cheftrainer Hansi Flick erklärte.

Hansi Flick hat beim FC Bayern aktuell viele Baustellen.

FC Bayern München: Neue Verletzungen - „Das ist natürlich sehr, sehr schmerzhaft“

Er ist nicht der Einzige. Auch Süle fiel in Berlin mit einer Oberschenkelprellung aus, bei ihm macht sich Flick allerdings keine großen Sorgen. „Niklas hat einen Schlag auf die Außenseite des Oberschenkels bekommen, das ist natürlich sehr, sehr schmerzhaft“, so der Coach. „Es war einfach nicht möglich, dass er heute hätte spielen können, deswegen hoffen wir natürlich, dass er am Mittwoch dann dabei ist.“

Ob das auch für Goretzka gilt, ist ungewiss. Der Ex-Schalker musste raus, nachdem er „beim Sprint ein bisschen was hinten gespürt“ habe, verriet Flick: „Wenn wir nach Hause kommen, werden wir Bilder machen und hoffentlich keine schwere Verletzung diagnostizieren.“ Genaueres gab es vor Redaktionsschluss nicht. Nach dem Rückschlag bei Union läuten die Alarmglocken - Flick sagt „schwere Saison“ vorher.

FC Bayern München: Comeback von Joshua Kimmich geplant?

Immerhin: Joshua Kimmich, der nach seiner Meniskus-OP an seinem Comeback arbeitet, macht Fortschritte. „Es ist angedacht, dass er nächste Woche trainiert“, so Flick, der zugleich warnte: „Es ist wichtig, dass man da keinen Schritt zu früh macht, sondern abwartet, wie alles verläuft. Aktuell sind wir sehr froh mit dem Verlauf und hoffen, dass es so weitergeht.“ So oder so deutet jedoch alles darauf hin, dass der Nationalspieler erst kommendes Jahr wieder zum Zug kommt.

Flick dazu: „Er wird auch nichts dagegen haben, wenn er erst im Januar wieder spielt. Es ist wichtig, dass wir ihm die Zeit geben, die er braucht, um dann wieder bei hundert Prozent zu sein.“ Und den Inzidenzwert langsam, aber sicher wieder zu drücken.(lop)

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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