Offene Worte im Interview

Wie bitte?! Wolfsburg-Star Arnold lehnte Wechsel zum FC Bayern ab - wegen seiner Partnerin

Spielt eine herausragende Saison mit dem VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold.
+
Spielt eine herausragende Saison mit dem VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold.

Der FC Bayern zeigte Interesse an Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg. Dieser erklärte nun, wieso aus dem Wechsel nach München nichts wurde.

Wolfsburg - Der FC Bayern ist stets auf der Suche nach den besten deutschen Spielern, mit Maximilian Arnold hatten die Münchner auch einen Star des VfL Wolfsburg auf dem Zettel. Wie der 26-Jährige nun erzählt, soll es ein Interesse aus München gegeben haben, allerdings entschied er sich gegen einen Wechsel. Arnold verriet außerdem den Grund für das Scheitern des möglichen Transfers.

FC Bayern: Wolfsburg-Star Maximilian Arnold sagte den Münchnern ab - „Bin nicht der Typ, der nur auf der Bank sitzt“

Als großes Talent wechselte er bereits in der U17 von Dynamo Dresden zum VfL Wolfsburg und absolvierte insgesamt 49 Spiele für die deutschen Nachwuchs-Auswahlteams. „Als ich mit 14 Jahren hier mein Probetraining absolviert habe, wusste von der Köchin bis hin zu den Leuten im Internat jeder, wer ich bin“, erinnert sich Arnold gegenüber Sky an seine Anfänge bei den Autostädtern. Die Bemühungen der Wölfe hat er offenbar bis heute nicht vergessen, so unterschrieb er im Februar einen langfristigen Kontrakt bis 2026. Dabei hätten dem zentralen Mittelfeldspieler viele andere Türen offen gestanden - unter anderem auch bei den Bayern.

„Wenn der FC Bayern Kontakt aufnimmt, ist das natürlich eine andere Hausnummer. Aber es muss alles passen. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch und ich überlege mir das dann schon ganz genau. Wenn ich das Gefühl gehabt hätte, ich muss mich verändern, dann hätte ich das getan“, meint der treue Wolfsburg-Profi heute. „Aber ich bin nicht der Typ, der zu einem Klub mit einer höheren Qualität wechselt und dann nur auf der Bank sitzt“, setzt Arnold fort.

FC Bayern: Wölfe-Profi Maximilian Arnold verrät privaten Beweggrund - „... das sagt meine Frau zumindest“

Doch neben den sportlichen Aspekten gab es einen weiteren Grund, nicht an die Isar zu wechseln. „Wenn ich nicht spielen würde, dann - das sagt meine Frau zumindest - bin ich unerträglich. Ich weiß nicht, ob das dann eine schöne Lebensqualität für sie und für mich wäre“, rätselt Arnold. Der 304-fache Wolfsburg-Spieler ist mit Mitte zwanzig nur noch wenige Einsätze davon entfernt, Rekordspieler des Vereins zu werden. „Ich habe auch das Gefühl, dass ich mich hier im Verein immer weiterentwickeln kann“, meinte der DFB-Pokal-Sieger von 2015 zu seiner Verlängerung.

Der nächste Entwicklungsschritt wäre wohl die Rückkehr ins Nationalteam, für das er 2014 ein Freundschaftsspiel bestritt. Doch ein Gespräch mit Jogi Löw gab es laut Arnold noch nicht, auch wenn dieser an eine Nominierung glaubte. „Wir stehen auf Tabellenplatz drei und meine Leistung passt dazu auch. Da macht man sich schon Hoffnungen, das war dann schon schade.“ Durch den anstehenden Trainerwechsel beim DFB-Team könnte es laut Arnold durchaus sein, „dass ich vielleicht dann nochmal die Chance bekomme“. (ajr)

Auch interessant

Kommentare