FC Bayern nicht zu stoppen

Fünf Gründe für den 4. Meistertitel nacheinander

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Hat seine Stars und das Triple im Blick: Bayern-Trainer Pep Guardiola.

München - Nach der magischen Nacht gegen Juventus Turin ist der FC Bayern zurück im Bundesliga-Alltag. Der Titelgewinn scheint nur noch Formsache zu sein. Die tz nennt Gründe.

Champions League hin oder her - Pep Guardiola wollte am Freitag nur über die Bundesliga sprechen. "Es geht jetzt in die letzte Phase der Liga, die ist sehr wichtig. Wir müssen ein gutes Spiel machen, um drei Punkte zu holen", meinte der Spanier vor der Auswärtspartie beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr/ hier im Live-Ticker). Fast gebetsmühlenartig beschwor er dabei wieder sein Credo der vergangenen drei Jahre: "Die Meisterschaft ist der wichtigste Titel der Saison."

Die Kölner sollen dabei nicht zum Stolperstein werden, doch Vorsicht ist dennoch geboten. Schließlich besiegte der FC im heimischen Rhein-Energie-Stadion am 17. Spieltag schon den BVB mit 2:1 und bescherte dem FCB damit ein beruhigendes Acht-Punkte-Polster vor der Winterpause. Inzwischen sind es nur noch fünf Zähler Vorsprung vor den Dortmundern, doch im Kampf um die Schale sollte nicht mehr viel anbrennen. Die tz zeigt fünf Gründe, warum dem vierten Titel in Serie nichts im Wege steht:

Fitness: Die Bayern liefen im letzten Ligaspiel gegen Werder mit 118 Kilometern fast drei mehr als die Bremer, obwohl sie 76 Prozent Ballbesitz hatten. In den sechs Spielen zuvor legten die Roten im Schnitt 117 km zurück, deutlich mehr als in den ersten 20 Partien (111).

Stars in Topform: Thomas Müller erzielte gegen Werder seine Pflichtspieltore 26 und 27 in dieser Saison, mehr als je zuvor. Robert Lewandowski stellte mit Saisontor 24 seinen persönlichen Rekord aus der Saison 2012/13 ein. Thiago schürte gegen die Grün-Weißen seinen ersten Doppelpack in der Bundesliga und traf dabei genau so häufig wie in seinen bisherigen 42 Ligaeinsätzen zusammen.

Spannung: Im Gegensatz zu den vergangenen drei Meisterschaften haben die Münchner jetzt noch einen Konkurrenten im Nacken, bei einem Patzer wäre der BVB in direkter Schlagdistanz. Letztes Jahr hatten die Bayern nach 26 Spieltagen zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, 2014 waren es 23 und 2013 auch beachtliche 20.

Kaum Verletzte: Vor der Winterpause war die Verletzungsmisere das große Thema bei den Münchnern, teilweise war die Ersatzbank nicht mal voll besetzt. Jetzt kann Pep sich sogar den Luxus erlauben, Stars wie Lahm oder Alonso auf die Tribüne zu setzen. Martinez ist wieder fit, Boateng im Lauftraining.

King Coman: Gegen Bremen gelangen dem Franzosen drei Vorlagen, das schaffte in dieser Saison sonst nur Gladbachs Raffael. Gemessen an seiner Einsatzzeit ist Coman drittbester Vorlagengeber der Liga, nur die Dortmunder Mkhitaryan und Castro sind effektiver.

sw

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