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Zweitbester Scorer der Bundesliga

Vor Spitzenspiel gegen Hertha: Stellt Berlins Shootingstar FC Bayern vor Probleme?

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Kann die Hertha auch gegen den FC Bayern für eine Überraschung sorgen?

Das Spitzenspiel in der Bundesliga zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern steht an. Die Berliner sind gut in die Saison gestartet. Das hängt unter anderem mit einem Shootingstar zusammen.

Berlin - Ablösefrei. Aus dem Reserveteam von Manchester City. In Berlin hielt sich die Aufregung doch sehr in Grenzen, als Hertha BSC im Frühling den Transfer von Javairo Dilrosun bekannt gab. Fünf Monate später reißen sich die Journalisten um Medientermine mit dem 20 Jahre alten Shootingstar, die Fans haben den schnellen und trickreichen Niederländer längst ins Herz geschlossen. Genau wie Trainer Pal Dardai. Und der FC Bayern muss im Spitzenspiel besonders aufpassen. 

FC Bayern: Herausforderung für Joshua Kimmich 

Denn Dilrosun ist nicht nur dribbelstark, er ist auch eine echte Scoring-Maschine. Mit zwei Treffern und drei Vorlagen ist er in der Scorer-Liste der Bundesliga auf Rang zwei hinter Marco Reus (drei Treffer, drei Vorlagen). Damit ist er sogar erfolgreicher als Münchens Robert Lewandowski (drei Treffer, eine Vorlage) und Thomas Müller (zwei Treffer, zwei Vorlagen). 

Dilrosun kommt bevorzugt über die linke Seite. Im Spitzenspiel am Freitagabend  zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern (20.30 Uhr, hier im Ticker) wird es daher vor allem die Aufgabe von Josua Kimmich sein, den Offensivkünstler der Herthaner in Schach zu halten. Dass das nicht gerade der dankbarste Job ist, können die Verteidiger vom FC Schalke und Borussia Mönchengladbach bestätigen. 

Dilrosun: Pal Dardai gerät ins Schwärmen, Guardiola nicht

"Er kann Sachen, die bei uns sonst keiner kann. Er hat unglaublich viele Tricks drauf", sagt sein Trainer Pal Dardai. Das können schon viele Bundesliga-Abwehrspieler bezeugen. Dilrosun flitzte in seinen ersten vier Ligaspielen die linke Bahn rauf und runter, er dribbelte seine Gegenspieler schwindelig, schlug messerscharfe Flanken in den Strafraum und bewies mit zwei Treffern selbst Torgefahr.

Als "Herthas Superschnäppchen" wird Dilrosun schon in Berliner Medien gefeiert. Und es wird die Frage gestellt, wie Teammanager Pep Guardiola dieses Juwel bei Manchester City nur übersehen konnte. "Pep Guardiola ist ein fantastischer Coach", sagte Dilrosun der Berliner Morgenpost: "Aber in Manchester ist nun mal jeder einzelne Spieler Weltklasse, da ist es schwierig, eine Chance zu bekommen."

Der Sohn surinamischer Einwanderer war als 16-Jähriger von Amsterdam nach Manchester gewechselt, schon damals galt er in der an Talenten reichen Ajax-Schmiede als besonders hoch veranlagt. "Ich wollte immer wie der brasilianische Ronaldo spielen", sagt Dilrosun. Sein großes Vorbild kämpfte sich aus den Niederlanden (Eindhoven) zu den europäischen Topklubs hoch, wurde Weltmeister und dreimal Weltfußballer. 

Werben um Dilrosun: Auch der BVB war interessiert 

Doch im harten Verdrängungswettkampf auf der Insel ging der schüchterne Dilrosun unter. Selbst in der U19 oder U23 der Citizens war er oft nur Ersatz. Durch starke Auftritte bei der U19-EM machte Dilrosun die Scouts wieder auf sich aufmerksam, auch beim 4:1 der Niederlande gegen Deutschland brillierte der Offensivspieler.

Hertha musste sich im Werben um das Talent gegen große Konkurrenz durchsetzen, auch Ligarivale Borussia Dortmund und portugiesische Klubs waren interessiert. Aber Dilrosun sah beim Hauptstadtklub größere Chancen auf Spielpraxis: "Darum bin ich hier, deshalb bin ich nicht nach Dortmund oder Lissabon gewechselt."

Die ersten Wochen in Berlin waren aber auch nicht einfach. Dilrosun musste den Weg über die U23-Mannschaft in den Profikader gehen. Dort ist er jetzt nicht mehr wegzudenken. Dardai sieht Dilrosun auf dem Weg zu einem Star - wenn er an seinen Schwächen arbeitet. "In Bremen haben sie ihm seinen linken Fuß zugestellt, da hat er Probleme bekommen", sagte Dardai: "Er muss variabler werden, dann hat er eine große Zukunft." 

sid mit nc

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