Er könnte der Lewandowski-Nachfolger werden

Werner über Wechsel zu Bayern: „Wenn man ein Müller oder Lewandowski werden will ...“

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Timo Werner.

Könnte Timo Werner zum Thema beim FC Bayern werden? Der Rekordmeister hatte schon einmal bei ihm angeklopft. Es besteht auch Interesse von einem Team aus der Serie A. 

Update vom 14. Juni 2018

Sein Fokus richtet sich auf seine erste Fußball-WM, doch die Gerüchte um einen möglichen Wechsel zum FC Bayern lassen Timo Werner auch in Russland nicht in Ruhe. „Wenn ich nichts sage, heißt es, er bleibt immer in Leipzig. Wenn ich etwas sage, heißt es, er spielt noch eine Woche bei RB und ist dann weg“, meint der Stürmer im Interview mit dem Kicker. „Ich habe gesagt, dass ich nächste Saison in Leipzig spiele, schließlich habe ich ja auch noch Vertrag. Mir gefällt es in Leipzig, und ich fühle mich dort sehr wohl.“

Werner aber weiß: „Der Fußball ist ja auch so schnelllebig. Wenn man ein Thomas Müller oder Mesut Özil oder Robert Lewandowski werden will, muss man vielleicht irgendwann zwangsläufig zu einem Verein, der in der Champions League ins Halbfinale kommt. So ehrlich muss man einfach sein. So ehrlich bin nicht nur ich, so ehrlich ist auch RB Leipzig, so ehrlich sind auch die Fans. Ich glaube, niemand ist in Leipzig böse, wenn ein Spieler irgendwann dann auch den nächsten Schritt machen möchte.“ Die Frage ist nur, wann er diesen machen wird.

Update vom 13. Juni 2018

Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig hat bereits vor einigen Jahren das Interesse von Rekordmeister Bayern München geweckt. "Es gab 2014, als Michael Reschke beim FC Bayern anfing, bezüglich Timo losen Kontakt nach München", bestätigte Werners Berater Karlheinz Förster der Sport Bild. Damals habe es aber nicht gepasst, erklärte Förster, "der Schritt wäre für Timo noch nicht der richtige gewesen", meinte der frühere Nationalspieler. Förster betonte auch, dass damals "alles korrekt verlaufen" sei.

Reschke habe damals das enorme Potenzial des pfeilschnellen Stürmers gesehen. Man entschied aber, dass ein Wechsel zu den Bayern zu früh sei. Werner ging 2016 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig und besitzt bei den Sachsen einen Kontrakt bis 2020. Über einen möglichen Wechsel sagte Förster: "Jetzt wollen wir erst einmal die WM abwarten."

Update vom 7. Juni 2018

Fußball-Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig hat offenbar das Interesse des AC Mailand geweckt. Der italienische Renommierklub hat laut der Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport bereits Kontakt zum Sechsten der abgelaufenen Bundesliga-Saison aufgenommen. Der 22 Jahre alte Angreifer, der bei der WM in Russland im Sturmzentrum wohl die erste Wahl von Bundestrainer Joachim Löw ist, ist nach Angaben des Blattes einer der absoluten Wunschspieler von Milan-Trainer Gennaro Gattuso.

Allerdings ist Milan nicht der einzige Interessent an Werner, dessen Vertrag in Leipzig noch bis 2020 läuft. Auch Rekordmeister Bayern München, Champions-League-Sieger Real Madrid und der unterlegene Champions-League-Finalist FC Liverpool um Teammanager Jürgen Klopp sollen Interesse am 13-maligen Nationalspieler haben.

Update vom 3. Juni 2018

Zuletzt ließ Leipzigs Topstürmer Timo Werner mit der Aussage aufhorchen, dass er sich selbst noch nicht auf Weltklasse-Niveau sieht und stellte einen Wechsel zu „einer noch besseren Mannschaft“ in den Raum. Natürlich brodelte sofort die Gerüchteküche und Werner wurde bei einem etwaigen Lewandowski-Abgang von den Bayern als potenzieller Nachfolger gehandelt. 

Nun hat sich der Stürmer in Diensten Leipzigs gegenüber Sport1 nochmals zu den Spekulationen um seine Person geäußert. „Es ist egal, was ich sage, denn am nächsten Tag wird entweder geschrieben, dass ich bei Bayern spiele oder nie von RB Leipzig weg will. Ich konzentriere mich auf die WM. Alles was danach kommt, oder in den kommenden Jahren, ist jetzt für mich kein Thema“, so Werner. 

Der 22-Jährige gibt zu, die Diskussionen über einen möglichen Wechsel mitzubekommen und lässt dabei Raum für weitere Spekulationen: „Ich bin keiner, der das liest. Aber ich werde damit natürlich konfrontiert von anderen Leuten. Jetzt stehen aber andere Dinge an als darüber nachzudenken. Spätestens nach der WM kann man mich vielleicht nochmal fragen.“ Eines steht fest: Sollte Werner nach einer starken Saison bei Leipzig mit 21 Toren in 45 Pflichtspielen auch eine gute Rolle bei der WM spielen, dann werden ihn auch andere Top-Vereine auf dem Zettel haben. Der Vetrag bei den Sachsen läuft noch bis 2020 - sein Marktwert liegt bei rund 60 Millionen. 

Update vom 2. Juni 2018

Fußball-Nationalstürmer Timo Werner sieht sich noch nicht auf dem obersten Angreifer-Level angekommen. "Weltklasse bin ich noch nicht. Weltklassestürmer sind für mich Lewandowski, Luis Suarez und Antoine Griezmann", sagte der 22-Jährige im Interview mit der Welt. Werner hatte in der vergangenen Saison 13 Tore für den Bundesligisten RB Leipzig erzielt, für die WM in Russland gilt er im deutschen Team als gesetzt.

"Um ein Weltklassespieler zu werden, muss ich auf Klubebene wahrscheinlich in einer noch besseren Mannschaft spielen. So ehrlich möchte ich sein. Naby Keita ist bei uns auch nicht Weltklasse geworden, das wird er jetzt vielleicht bei Liverpool", sagte Werner. An einen Vereinswechsel denke er deswegen aber nicht: "Ich habe noch vier oder fünf Jahre, um zu lernen. Und um dann Weltklasse zu werden."

Timo Werner als Lewandowski-Nachfolger? Leipzig fordert wohl horrende Ablöse

München - Wie die Bild-Zeitung erfahren haben will, läge die Ablösesumme von Timo Werner bei RB Leipzig bei 100 bis 120 Millionen Euro. Das Blatt bezieht sich dabei auf Scouting-Kreise. Offenbar würde Leipzig ihn unter dieser Summe nicht gehen lassen.

Das Thema ist allerdings brisant und wird im WM-Sommer wohl immer heißer. Denn Bayern-Stürmer Robert Lewandowski hatte zuletzt über seinen Berater den Abschied aus München forciert. Ihn zieht es zu einem Topklub wie Paris, Real oder Chelsea. Dank Vertrag bis 2021 werden ihn die Bayern wohl nicht unter einer dreistelligen Ablöse ziehen lassen.

Bayern könnte einen Vorteil haben - einen kleinen Vorsprung

Wie die Bild weiter berichtet, könnte Werner in das neue Team der Bayern auch deshalb so gut passen, weil Neu-Trainer Kovac variabler spielen lassen will. Wie einst unter Pep Guardiola sollen die Bayern-Stars künftig wieder zwischen Dreier- und Viererkette wechseln, dazu will Kovac offenbar mal mit „echtem“ Stürmer, mal mit „falscher Neun“ agieren lassen.

Lesen Sie auch: Das sind die möglichen Nachfolgekandidaten für Lewandowski bei den Bayern

Doch auch Leipzig dürfte Werner als Stoßstürmer in seiner Pressingmaschine brauchen und ihn nur schweren Herzens abgeben. Werner ist ein gefragter Mann - sein Marktwert könnte sich mit einer erfolgreichen Weltmeisterschaft in Russland noch einmal erhöhen. Der 22-Jährige dürfte die Aufmerksamkeit vieler europäischer Topklubs auf sich ziehen - doch Bayern hat vielleicht einen kleinen Vorteil: Sie hatten schon zu Werners Stuttgart-Zeiten den pfeilschnellen Stürmer beobachtet.

Lesen Sie auch: Horrende Forderung von Real? Bayern müsste wohl Rekordsumme für Bale zahlen

Timo Werner: „Beschäftige mich nicht mit Wechselgedanken“

Vor einer guten Woche erklärte Timo Werner, dass er sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft ganz auf die Mission Titelverteidigung konzentrieren will. „Ich beschäftige mich nicht mit irgendwelchen Wechselgedanken. Bei der WM geht es für mich nicht darum, für Barcelona, Madrid, Liverpool oder wen auch immer vorzuspielen, sondern ich will da Weltmeister werden“, sagte der Stürmer in einem Interview mit dem Sportmagazin „SOCRATES“ und betonte zugleich: „Und danach möchte ich wieder mit RB Leipzig angreifen.“

mke

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