"Ich bin der Verbindungsmann"

Xabi überzeugt erneut - Ehefrau auf der Tribüne

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Xabi Alonso auf dem Feld, Nagore Aramburu auf der Tribüne.

München - Pep Guardiola schlägt Xabi-Alonso-Alarm. Doch der Neuzugang wirkt, als spiele er schon lange für den FC Bayern. Den Grund für die schnelle Integration lieferte er mit.

Alter schützt vor Laufen nicht. Zumindest nicht beim FC Bayern. Mit 32 Jahren war Xabi Alonso am Samstag gegen den VfB der älteste Kicker in der Startelf des FCB, nach 90 Minuten hatte der 32-jährige Spanier aber auch die meisten Kilometer (11,8!) auf seinen Tacho gefahren. Kein Wunder, dass Trainer Pep Guardiola gleich im Anschluss an den 2:0-Sieg den Alonso-Alarm schlug.

„Xabi ist 32“, so der Coach. „Wenn wir das Spiel kontrollieren, kann er alle drei Tage spielen. Aber wenn wir das Spiel nicht kontrollieren, wenn er ständig vor und zurück muss, ist er in einem Monat tot!“ Auch Alonso selbst gab im Anschluss an die Partie vor den Sky-Kameras zu, dass es „mühsam“ gewesen sei. Und weiter: „Es war ein Arbeitssieg, aber wir brauchen nach wie vor etwas Zeit. Wichtig sind aber erst mal die drei Punkte.“

Und an denen hatte Bayerns Last-Minute-Neuzugang auch wesentlichen Anteil. Alonso war stets anspielbar, leitete die Angriffe des Rekordmeisters – bis auf vereinzelte Fehlpässe – sicher ein und räumte hinten auf, wenn er gefordert war. Bereits nach zwei Spielen im Bayern-Trikot ist der Welt- und Europameister der Chef in der Schaltzentrale der Münchner. Die Statistik sprach eine ähnliche Sprache: Insgesamt 150 Ballkontakte standen bei Alonso zu Buche, so viele wie bei keinem anderen Bayern. Die Erklärung für die rasche Integration lieferte er dann selbst. Alonso: „Ich versuche einfach nur das zu tun, was ich immer getan habe. Ich bin der Verbindungsmann zwischen Abwehr und Angriff. Ich spüre die Veränderung gar nicht so sehr. Die Mitspieler sind neu, aber die werde ich auch langsam besser kennenlernen.“ Hoffentlich, denn sonst könnte der neue rote Motor schneller den Geist aufgeben als ihm lieb ist…

Übrigens drückte auch seine Ehefrau auf der Tribüne die Daumen: Nagore Aramburu feuerte ihren Xabi an.

lop

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