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Rummenigge wütend: „Sind beschissen worden“

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Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich nach dem Ausscheiden zutiefst enttäuscht.
Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich nach dem Ausscheiden zutiefst enttäuscht. © AFP (Archivbild)

Madrid - Unzufrieden war der FC Bayern am Abend mit der Leistung des Schiedsrichters Kassai beim Champions-League-Aus in Madrid. Und das ist noch höflich ausgedrückt.

Karl-Heinz Rummenigge hat die Leistung von Schiedsrichter Viktor Kassai beim Viertelfinal-Aus des FC Bayern bei Real Madrid mit harten Worten kritisiert. „Ich muss sagen, ich habe heute zum ersten Mal so etwas wie wahnsinnige Wut in mir, Wut, weil wir beschissen worden sind. Wir sind beschissen worden, im wahrsten Sinne des Wortes“, erklärte der Vorstandsvorsitzende in der Nacht zum Mittwoch in seiner Bankettansprache.

Kapitän Philipp Lahm fand nach dem Spiel nicht ganz so drastische Worte wie sein Chef. „Wir hatten Glück in manchen Situationen. Aber in Sachen Schiedsrichter hatten wir heute Pech. Was soll ich zum Schiedsrichter sagen?“, sagte er. 

Kassai mit unglücklichem Auftritt

Kassai hatte beim 2:4 in Madrid mehrere Abseitsstellungen übersehen. Den Platzverweis für Arturo Vidal (84.) vollzog er nach einer Aktion, die kein Foul des Chilenen war. Rummenigge sieht das 2:4 nach Verlängerung in einer Reihe mit den Finalniederlagen 1999 binnen weniger Sekunden gegen Manchester Untied und 2012 im Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea. „Ich glaube, heute waren alle Zeugen eines Spiels, das Geschichte geschrieben hat. Uli Hoeneß und ich, wir haben viele Schlachten geschlagen“, sagte der Vorstandsvorsitzender Münchner und stellte fest: „Heute war auch so ein Spiel.“

Rummenigge gab auch das Ausmaß der Schwere der Fußverletzung von Manuel Neuer bekannt. Der Torhüter hatte sich vor dem Treffer zum 2:3 eine Fraktur am linken Fuß zugezogen. „Manuel Neuer hat sich schwer verletzt, er wird acht Wochen ausfallen“, sagte Rummenigge.

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dpa

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