Nächster Gegner spuckt große Töne

Gladbach muckt auf: Angriff auf Bayerns Lederhosen

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Tony Jantschke (M.)

München - Dass sich die Bayern-Gegner nun nicht mehr kampflos bereits vor dem Anpfiff ergeben, haben die Bremer am letzten Wochenende bewiesen. Der nächste Herausforderer nimmt sich daran ein Beispiel - und spuckt große Töne. 

Erst das Maul aufreißen und hinterher den Hosenboden versohlt kriegen - diese Erfahrung mussten am vergangenen Samstag die Spieler und Verantwortlichen von Werder Bremen machen. Mit großen Tönen hatten sie den Bayern einen Kampf angekündigt, nur um am Ende vier Buden zu kassieren und sang- und klanglos die Überlegenheit des Rekordmeisters anzuerkennen.

Jantschke: "Werden kräftig an Bayerns Lederhosen ziehen"

Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. An dieses Motto hält sich auch der nächste Herausforderer: Am kommenden Sonntag ist Borussia Mönchengladbach zu Gast in der Allianz Arena. Und der Tabellendritte kuscht nicht schon vor dem Anpfiff und schickt die drei Punkte mit der Post. Die Fohlen mucken hingegen auf!

"Klar, die Bayern haben die Lederhosen in dieser Saison ziemlich fest an. Aber wir werden kräftig daran ziehen", verspricht zum Beispiel Defensivmann Tony Jantschke. Dank der überzeugenden 2:0-Vorstellung am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen Hannover 96 ist die Brust des Champions-League-Aspiranten stolz geschwellt. Kapitän Martin Stranzl erkennt zwar die überragende Qualität der Bayern an, sieht aber keinen Grund, sich beim Auftritt in München zu verstecken: "Die haben zurzeit vielleicht die beste Mannschaft der Welt. Umso schöner, so einem Gegner mal zu zeigen, was wir inzwischen draufhaben."

Herrmann: "Wollen was Zählbares mitnehmen"

20 Punkte liegen zwischen Bayern und Gladbach in der Tabelle, von der gleichen Augenhöhe, auf der sich beide Teams in den 1970ern befanden, ist derzeit nichts zu sehen. "Wir müssen dort sehr gut bei Ballbesitz sein, sehr effizient und sehr präzise sein", warnt Borussia-Coach Lucien Favre vor dem Duell am Sonntag in der Allianz Arena.

Seine Spieler sind da optimistischer, wie auch Patrick Herrmann beweist: "Wir müssen eine Top-Leistung bringen und alles in die Waagschale werfen, um dort bestehen zu können. Wir wollen aber auch in München etwas Zählbares mitnehmen. Wir sind uns bewusst, dass uns eine schwere Aufgabe erwartet, wollen aber jedes Spiel gewinnen. Da ist es völlig egal, gegen wen es geht."

Die Auflösung folgt dann am Sonntag ab 17.30 Uhr...

Wer im FC-Bayern-Bus jetzt wo sitzt

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