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Bayernstars bei der Nationalmannschaft

Quali-Seuche: Jetzt auch noch Vidal verletzt?

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Arturo Vidal (r.) ist angeschlagen

München - Dem FC Bayern gehen so langsam die torgefährlichen Mittelfeldspieler aus. Zählt dazu nun auch noch Arturo Vidal?

Beim überragenden 5:1-Erfolg des FC Bayern München über Borussia Dortmund hatte es für Bayerns Mittelfeld-Kämpfer Arturo Vidal nur zu einem Kurzeinsatz gereicht. Er war angeschlagen. Danach machte sich der 28-Jährige dennoch auf zur chilenischen Nationalmannschaft. Vidal genießt in seinem Heimatland den Status des absoluten Superstars. Und auch innerhalb der Mannschaft ist er ein großes Vorbild, weil er sich trotz der Millionen auf seinem Konto ein ums andere Mal für die Mannschaft zerreißt. Das kommt bei Fans, Teamkollegen und Trainer gleichermaßen bestens an.

Aktuellstes Beispiel: Das WM-Quali-Spiel am Freitag gegen Brasilien, das Chile auch dank Vidals starker Leistung mit 2:0 gewinnen konnte. Doch hätte Vidal in Sachen Fitness überhaupt die kompletten 90 Minuten spielen dürfen?

Vidal bricht Training ab

Laut Angaben der Süddeutschen Zeitung musste Arturo Vidal am Samstag nach dem Brasilien-Spiel nach nur fünf Minuten das Training abbrechen. Um seinen wegen illegalen Waffenbesitz angezeigten Vater zu besuchen? Wohl eher nicht. Hier und da scheint's bei ihm wieder zu zwicken. Und damit auch bei den Verantwortlichen des FC Bayern. Dem Rekordmeister gehen so langsam die torgefährlichen Mittelfeldspieler aus.

Im Irland-Spiel verletzte sich Mario Götze schwer, fällt voraussichtlich die komplette Hinrunde aus. Zudem fehlen noch immer die Altstars Robben (soll kurz vor dem Comeback stehen) und Ribéry, sowie Youngster Kingsley Coman, der sich beim Spiel der französischen U21 gegen Schottland eine Adduktorenblessur zuzog. Und jetzt auch noch die Sorge um Vidal, der zwar im zentralen Mittelfeld zuhause, aber dennoch immer mal wieder für ein Tor gut ist.

Gegen Peru trotzdem in der Startelf?

Gerade deshalb wird der chilenische Fußballverband einen Teufel tun, Vidal am Mittwoch gegen Peru zur Schonung - und somit auch dem FC Bayern zur Liebe - auf die Bank zu setzen. Zumal Vidal selbst bekannt dafür ist, für sein Land auf die Zähne zu beißen.

Bestes Beispiel: Unmittelbar vor der WM 2014 musste er sich wegen anhaltender Meniskus-Probleme einer Knie-OP unterziehen. Dass er nur fünf Wochen später bei Chiles WM-Auftakt gegen Australien in der Startelf stand, galt als kleines medizinisches Wunder. Das wiederum dürfte die Sorgen des FC Bayern etwas lindern - denn wenn's in Sachen personeller Engpass hart auf hart kommt, kämpft sich Vidal auch angeschlagen durch die 90 Minuten gegen Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr).

Hier gibt's die Geschichte um Vidals Problem-Vater

js

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