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„Schritt nach vorne“ – FCB-Abwehrboss de Ligt teilt gegen Ex-Klub Juventus aus

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Von: Vinzent Fischer

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Matthijs de Ligt hat sich inzwischen in der Abwehrzentrale des FC Bayern festgespielt. Zu seinem Ex-Klub Juventus Turin sieht er klare Unterschiede.

München – Beim FC Bayern herrscht spätestens seit der Blamage gegen den FC Augsburg Krisen-Stimmung. Trainer Julian Nagelsmann (35) wirkt angezählt, wichtige Stützen wie Joshua Kimmich (27) wirken außer Form und werden in der Öffentlichkeit scharf kritisiert. Währenddessen hat sich ein Neuzugang zum absoluten Stammspieler gemausert. Matthijs de Ligt (23) ist in der Abwehrzentrale inzwischen gesetzt, nachdem er sich in den ersten Spielen mit einem Bankplatz zufriedengeben musste.

FC Bayern: Wegen Louis van Gaal – Matthijs de Ligt wechselt nach München und wird Stammspieler

Matthijs de Ligt
Geboren: 12. August 1999 in Leiderdorp, Niederlande
Position: Innenverteidigung
Marktwert: 70 Millionen Euro (Quelle: Transfermarkt.de)

„Ich habe die ersten drei Spiele kaum gespielt, weil ich mit einem Trainingsrückstand gekommen bin. Das hatte man mir in der ersten Woche auch gesagt“, erzählt der Innenverteidiger im Gespräch mit der niederländischen Rundfunkanstalt NOS. Inzwischen hat er sich in München eingelebt, auch abseits des Fußballs, wo er mit seiner Freundin Annekee Molenaar (23) bereits einige Hotspots der Stadt besichtigt hat.

Stichelte gegen seinen Ex-Klub Juventus Turin: FC-Bayern-Abwehrboss Matthijs de Ligt.
Stichelte gegen seinen Ex-Klub Juventus Turin: FC-Bayern-Abwehrboss Matthijs de Ligt. © IMAGO / osnapix

„Von den letzten acht Spielen habe ich sechs komplett gespielt. Ich bin also sehr zufrieden mit meiner Spielzeit und dem Verlauf der ersten beiden Monate“, erklärt der 23-Jährige. Auch mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Katar hat sich de Ligt für einen Abschied von Juventus Turin entschieden. Die Spielweise des FC Bayern liege näher an der von Bondscoach und Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal, so de Ligt.

Mattijs de Ligt: Qualität und Titel-Ambition bei Juventus Turin geringer als beim FC Bayern

Dabei teilt der Abwehrboss kräftig gegen seinen alten Arbeitgeber aus. Juventus sei zwar ein „großer Verein mit tollen Spielern“, dennoch gebe es einen Unterschied zwischen den beiden Top-Klubs. „Ich denke, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe, was die Qualität der Mannschaft betrifft“, stichelt de Ligt.

Der FC Bayern habe „die Ambition, die Champions League zu gewinnen – diese Ambition habe ich bei Juventus als etwas kleiner vernommen.“ In seiner Zeit in Norditalien holte de Ligt jeweils einmal die Meisterschaft, den Pokal und den italienischen Supercup. Der langersehnte Traum vom Champions-League-Sieg mit der „alten Dame“ platzte in dieser Zeit jeweils dreimal kläglich gegen vermeintlich leichte Gegner (Olympique Lyon, FC Porto, FC Villarreal).

„Ich hatte eine tolle Zeit, es hat mir wirklich Spaß gemacht“, blickt der Niederländer auf die Zeit bei Juventus zurück: „Aber ich hatte das Gefühl, dass es Zeit für eine neue Herausforderung war.“ Diese wird beim FC Bayern inmitten der Krise nicht kleiner. Nach dem wochenlangen Ausfall von Lucas Hernandez kommt de Ligt jetzt auch noch die Rolle als Abwehrboss in der Bayern-Viererkette zuteil. (vfi)

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