FCB-Abwehr-Ass nach Kreuzbandriss hoffnungsvoll: „Das Knie ist gut“

Süle hat die EM im Blick: „Das Knie ist gut“

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Niklas Süle beim Besuch des Fanklub Rollwagerl e.V. in München 

Zur Weihnachtsfeier des Fanclubs Rollwagerl 93 e.V. gab der verletzte FC-Bayern-Abwehrstar Niklas Süle nicht nur viele Autogramme. Süle zeigte sich auch optimistisch zu seinem Heilungsverlauf.

  • Nach einem Kreuzbandriss musste FC-Bayern-Abwehrstar Niklas Süle am Knie operiert werden
  • Auf der  Weihnachtsfeier des Fanclubs Rollwagerl 93 e.V. gab Süle Autogramme
  • Süle erklärte, er sei optimistisch, bis zur EM wieder spielen zu können     

Niklas Süle hat die Hände frei, als er gestern bei der Weihnachtsfeier des Fanclubs Rollwagerl 93 e.V. aufschlägt. Sie werden den Verteidiger des FC Bayern ein wenig später nach einer intensiven Autogrammstunde zwar schmerzen, immerhin benötigt er sie aber nicht mehr, um sich nach seinem Kreuzbandriss vor gut einem Monat auf Krücken zu stützen. Die hat Süle vor vier Tagen abgelegt und strahlt daher über das ganze Gesicht, als er von den Rollwagerl-Mitgliedern auf das malade linke Knie angesprochen wird. „Es geht ihm gut, ich bin dem Heilungsverlauf sogar ein kleines Stück voraus“, sagt der 24-Jährige und fügt entschlossen an: „Die EM ist ganz klar das Ziel und ich gehe davon aus, dass ich es schaffen kann und werde.“

FC Bayern: Niklas Süle nach Kreuzbandriss optimistisch

Wer Süle gestern zuhörte, dem stellt sich nur die Frage, wie er es nicht schaffen soll. Für die Fotowünsche steht der Nationalverteidiger immer wieder auf, auch das anschließende Interview mit den Pressevertretern hält er auf eigenen Wunsch hin im Stehen. Das Knie hält, es zwickt nicht – und das soll jeder sehen. „Dass ich vor dem Plan liege, ist Wahnsinn“, jubelt Süle. „Die OP war keine einfache (der Meniskus war auch beschädigt, d.Red.), aber vonseiten der Ärzte ist es wirklich gut gelaufen.“ Sorgte das Wort „EM“ vor ein paar Wochen noch für Sorgenfalten, so löst es jetzt Kampfgeist aus. Ob eine rechtzeitige Heilung machbar sei? Süle: „Hundert Prozent!“

Tosender Applaus brandet in den Räumlichkeiten der Rollwagerl auf. Der Kreuzband-Patient selbst verbreitet ebenso gute Stimmung, auch wenn er weiß, dass noch schweißtreibende Wochen, ja sogar Monate vor ihm liegen. Einen „Zeitplan“ habe er sich nicht gesetzt, ab nächster Woche will Süle das Knie aber immerhin schon wieder (im Kraftraum) voll belasten. „Ich hoffe, dass ich im März oder April wieder Richtung Mannschaft komme. Und dann liegt es absolut im machbaren Bereich, dass ich es schaffe“, unterstreicht Süle. „Es ist ein harter Weg, aber ich traue ihn mir zu.“

In erster Linie für sich selbst, für die Mannschaft. Der Ex-Hoffenheimer strotzt aber auch deswegen vor Selbstbewusstsein, weil nicht alle an ihn geglaubt haben. „Es gibt Tage, da denke ich mir: Warum machst du den Scheiß jetzt wieder“, gesteht Süle. Dann kommen ihm jedoch all die Zweifler in den Sinn, die ihn nach seiner Verletzung in Augsburg abgeschrieben hatten. „Es allen zu zeigen“ sei auch ein Antrieb, so Süle, der unter Hansi Flick „wieder schönen Fußball“ bemerkt hat. Recht viel mehr gibt der Abwehrhüne der Münchner zum neuen Trainer seiner Mannschaft nicht zum Besten. Zu seinem ehemaligen Lehrmeister bei der TSG Hoffenheim, Julian Nagelsmann, dagegen schon. „Ich denke, dass er vielleicht nicht in naher Zukunft, aber irgendwann mal auch Trainer des FC Bayern wird“, sagt er. Der sitzt.

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