Bayern-Trainer hat die Schnauze voll

„Ab heute werde ich ...“: Kovac verbittet sich ab sofort gewisse Fragen

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Niko Kovac.

Beim FC Bayern München brodelt es auf der Ersatzbank. Eine Frage will Niko Kovac auf Pressekonferenzen anscheinend nicht mehr hören. 

Thomas Müller auf der Bank - Kovac hat von Fragen die Schnauze voll

Update vom 1. März: Es waren wahrlich keine schönen Wochen für Thomas Müller. Durch die Sperre in der Champions League verpasste der Weltmeister die Partie an der Anfield Road. Davor gegen Augsburg als auch danach gegen die Hertha musste Müller ebenfalls nur zusehen. Der Offensivmann spielt zurzeit nur die zweite Geige beim Rekordmeister. 

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach wurde bei Trainer Niko Kovac nachgehakt - doch der hatte von etwaigen Fragen die Schnauze voll. „Danke für die Frage“, lächelte der Übungsleiter das Nachbohren der Journalisten weg. „Ab heute werde ich nur noch über Spieler sprechen, die gespielt haben“, schob er hinterher. „Spieler, die gesund sind, sind immer eine Alternative“, sagte Kovac. 

Der Trainer lernte in der Vorrunde, dass er ohne Rotation die bessere Schiene fuhr. Im Moment zeigt der FCB gute Leistungen - ohne Müller in der Startelf. Für die Formation am Samstag könnte der Deutsche wieder eine Rolle spielen. Einige Kollegen litten unter der Woche an einem Grippenvirus. Ribéry fällt wegen eines Magen-Darm-Infekts aus. Kingsley Coman kann aufgrund seines Muskelfaserrisses nicht. Arjen Robben ist noch nicht fit genug. 

Das sagt Lothar Matthäus zur Reservistenrolle von Thomas Müller

Update vom 24. Februar 2019, 14.09 Uhr: Sky-Experte und Ex-Bayern-Spieler Lothar Matthäus hat sich über die Reservistenrolle von Thomas Müller geäußert. Bei „Wontorra - der Fußball-Talk“ sagte der 57-Jährige: „Natürlich passt Thomas das nicht, aber die Situation hat er sich mit seiner Aktion in Amsterdam selbst eingebrockt. Das muss er jetzt akzeptieren. Aber was ist nach Liverpool? Das ist dann die Frage. Jetzt kann ihm der Trainer erklären, dass er die Spieler, die gegen Liverpool spielen, im Rhythmus braucht. So lange muss Thomas still halten. Wenn es danach weitergeht, ist beim FC Bayern das nächste Fass geöffnet.“

Nach Rafinha-Rüffel: Auch Thomas Müller schiebt Frust

Update vom 24. Februar 2019, 11.28 Uhr: Nach dem 1:0-Sieg der Bayern gegen Hertha BSC platzte einem Spieler der Kragen. Rafinha sagte: „In letzter Zeit ist der Trainer nicht korrekt zu mir.“ Der Brasilianer schiebt Frust, weil er trotz guter Trainingseinsätze nicht aufgestellt werde. bild.de wirft nun einen Blick auf die Bayern-Bank und fragt, welcher Star als nächstes explodieren könne. Ein möglicher Kandidat: Thomas Müller.

Der 29-Jährige sagte laut bild.de beim Verlassen des Stadions „Heute sage ich nichts. Da kommt eh nichts Vernünftiges raus.“ Der Nationalspieler ist offenbar sauer, weil er aktuell keine Rolle bei Trainer Niko Kovac (47) spielt. Viermal in Folge saß Thomas Müller nur auf der Bank, gegen Berlin spielte er lediglich 23 Minuten. Ebenfalls Frust-Potenzial: Renato Sanches. Für den 21-Jährigen reichte es in diesem Jahr bislang nur zu Kurzeinsätzen. Das Portal berichtet, dass Sanches nur acht Minuten nach Abpfiff die Allianz Arena mit versteinerter Miene verließ.

Einer, der sonst neben Thomas Müller und Renato Sanches auf der Bayern-Bank Platz nehmen muss, spielte gegen Berlin über die volle Distanz: Jerome Boateng. Der 30-Jährige ersetzte den kranken Mats Hummels. Vermutlich wird Boateng aber wieder pausieren, da Kovac in der Innenverteidigung auf Hummels und Niklas Süle (23) setzt.

Diesem Bayern-Spieler droht im Rückspiel eine Gelbsperre

Update vom 18. Februar 2019: Dass Thomas Müller für beide Spiele wegen seines unabsichtlichen Kung-Fu-Kicks ausfällt, ist bekannt. Für das Rückspiel in der Allianz Arena hat der Weltmeister von 2014 also einen Tribünenplatz sicher. Neben ihn könnte sich unfreiwillig ein Mitspieler gesellen, um von den Rängen mitzufiebern. 

Joshua Kimmich hat bereits zwei Gelbe Karten gesammelt und muss Vorsicht walten lassen. Eine dritte Verwarnung macht ihm zum Sitznachbar von Thomas Müller. So gerne man eventuell neben Müller mal ein Fußballspiel verfolgen möchte, desto eher würde Kimmich wohl seinen Kollegen aktiv auf dem Feld helfen.  

Vor Bayern-Duell mit Liverpool: Briten bibbern - und kommen mit seltsamer Logik zu Thomas Müller daher

Update vom 17. Februar 2019: Mit einer Weckel Abwehr muss der FCB im bislang wichtigsten Spiel der Saison an der Anfield Road auflaufen. Wir analysieren die mögliche Aufstellung des FC Bayern München im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool.

Update 5. Januar 2019: Thomas Müller wird dem FC Bayern München im Achtelfinale der Champions League fehlen. Der 29-Jährige hatte wegen eines Kung-Fu-Tritts im Spiel gegen Ajax Amsterdam Rot gesehen und muss gegen den FC Liverpool am 19. Februar und 13. März passen. Die Bayern brodeln - und die Briten bibbern! The Sun berichtet, dass der Ausfall für die Mannschaft von Jürgen Klopp (51) „bad news“, also schlechte Nachrichten bedeuten könnte.

Wie könnten der FC Bayern München im Champions-League-Achtelfinale ohne Thomas Müller also besser abschneiden? Das britische Boulevardblatt rechnet vor: Statistiken zeigen, dass der deutsche Rekordmeister mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewinnt (nämlich 92 Prozent), wenn Thomas Müller trifft oder ein Tor vorbereitet. Tat er das nicht, lag die Siegquote der Bayern lediglich bei 59 Prozent.

Bei seinen 29 Einsätzen vergangene Saison traf Thomas Müller achtmal für den FC Bayern und legte 16 Tore vor. Die Münchener trafen 2,76 Mal pro Spiel, wenn Müller auf dem Platz stand - und nur 1,76-mal, wenn er nicht auflief. In dieser Saison allerdings hat Müller in 17 Einsätzen nur viermal getroffen und fünf Treffer vorbereitet.

Es gibt ein großes Aber am Ende des Sun-Artikels: Ausgehend von Müllers Form diese Saison könnte seine Abwesenheit - so die Briten-Logik - ein Gewinn für den FC Bayern München und schmerzhaft für den FC Liverpool werden. Eine seltsame Schlussfolgerung ...

Nach dem Kung-Fu-Tritt - Jetzt ist es fix: Thomas Müller fehlt gegen Liverpool

Update 04. 02., 17.02 Uhr: Der FC Bayern München muss im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool endgültig in beiden Spielen auf Thomas Müller (29) verzichten. Der Einspruch gegen die Sperre wurde vom Berufungssenat der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Montag abgelehnt. Das Hinspiel steigt am 19. Februar an der Anfield Road, das Rückspiel findet am 13. März in München statt.

Müller war im letzten Gruppenspiel bei Ajax Amsterdam (3:3) im Dezember nach einem groben Foulspiel an Nicolas Tagliafico vom Platz gestellt worden. Gegen die Sperre von zwei Spielen hatten die Münchner Einspruch eingelegt und auf eine Reduzierung auf eine Begegnung gehofft.

Update vom 15.12., 19.20 Uhr: Fußball-Nationalspieler Thomas Müller hofft nach seiner Roten Karte im Champions-League-Spiel bei Ajax Amsterdam auf eine milde Strafe. „Ich hoffe, dass die Leute sich das anschauen und erkennen, dass das auf keinen Fall Absicht war. Ich bin eigentlich ein fairer Spieler“, sagte Müller am Samstag nach dem 4:0 (2:0) in der Fußball-Bundesliga bei Hannover 96.

Müller hatte am Mittwoch beim 3:3 im letzten Gruppenspiel der Vorrunde nach einem Kung-Fu-Tritt gegen Nicolas Tagliafico die Rote Karte gesehen. Für ein Spiel wird der Angreifer in jedem Fall gesperrt. Möglicherweise fällt Müller für das gesamte Achtelfinale aus. Bei seinem Gegenspieler habe er sich entschuldigt, dieser habe das auch angenommen, meinte Müller: „Wir haben über Social Media Kontakt gehabt, und ich habe ihm eine SMS geschrieben. Er hat auch geantwortet.“

FC Bayern München: Mario Balotelli macht sich über Thomas Müller lustig

Update vom 15.12., 16.09 Uhr: Italiens einstiger EM-Held Mario Balotelli hat sich auf Instagram über Fußball-Nationalspieler Thomas Müller von Bayern München nach dessen Kung-Fu-Tritt im Champions-League-Spiel bei Ajax Amsterdam lustig gemacht. Der italienische Stürmerstar von OGC Nizza postete ein Foto, auf dem er in Bodybuilder-Pose beim 2:1-Sieg im EM-Halbfinale gegen Deutschland 2012 zu sehen ist.

Müller ist deutlich kleiner abgebildet und prallt mit seinem Tritt am muskulösen Oberkörper Balotellis ab, auf einem weiteren Foto hält sich der Bayern-Star anschließend mit offenbar schmerzverzerrtem Gesicht den Fuß.

Balotelli machte aber im Post gleich deutlich, dass er sich lediglich einen Spaß mit dem 2014er-Weltmeister aus München erlaubt habe: Müller "ist ein großartiger Spieler. Respekt! Das Foto ist nur ein Scherz."

Nach Kung-Fu-Tritt und Platzverweis: Kovac spricht über mögliche Sperre und hofft auf Müllers Rekord

Update vom 14. Dezember 2018: Niko Kovac hat sich vor dem Bundesliga-Match gegen Hannover (hier im Live-Ticker) geäußert. „Thomas tut das unendlich leid. Ich kann mich an kein Foul von Thomas in dieser Saison erinnern. Das war sehr unglücklich. Ich hoffe, dass er nicht zu lange ausfällt. Ein Spiel ist fix, ein zweites hoffen wir nicht. Ich hoffe, dass er dann im Viertelfinale spielt und Rekordhalter mit seinem 106. Spiel wird“, sagte der Trainer. Gegen wen die Bayern im Achtelfinale auf Thomas Müller verzichten müssen, stellt sich in der Champions-League-Auslosung des Achtelfinales heraus. 

Nach Kung-Fu-Tritt und Platzverweis: Jetzt äußert sich Müller per Twitter

Update vom 14. Dezember 2018: In der Champions League ist Thomas Müller zwar für mindestens ein Spiel gesperrt, in der Bundesliga geht es aber ganz normal weiter. Beim Spiel gegen Hannover 96 am 15. Spieltag kann Thomas Müller mit dem FC Bayern einen wichtigen Dreier im Kampf um den zweiten Tabellenplatz einfahren. Das Spiel zwischen Hannover und Bayern sehen Sie live im TV und im Live-Stream*. 

Update vom 13. Dezember, 15.10 Uhr: Nachdem Thomas Müller Ajax-Spieler Nicolas Tagliafico nach seinem Kung-Fu-Tritt nicht mehr persönlich sprechen konnte, nutzte er nun den Weg über die sozialen Medien und twitterte: „Auf diesem Wege möchte ich mich bei Nico Tagliafico für den gestrigen Vorfall entschuldigen. Das war keine Absicht. Gute Besserung.“ Auch der FC Bayern München schloss sich an und wünschte eine schnelle Genesung. 

Eigentlich nicht für harte Fouls bekannt: Thomas Müller erhält Rote Karte

Amsterdam - Nach dem Knaller-Spiel im letzten Gruppenspiel der Champions League des FC Bayern gegen Ajax Amsterdam ist nicht nur die Auslosung des ersten K.O.-Runden-Gegners der Bayern Thema. Im Fokus steht vor allem auch ein Spieler: Thomas Müller. 

Eigentlich ist er nicht für harte Fouls bekannt, doch nach seinem Kung-Fu-Tritt in der 75. Spielminute gegen Ajax-Spieler Nicolas Tagliafico zückte Schiedsrichter Clement Turpin die Rote Karte und schickte Müller vom Platz. Der Offensivspieler des FC Bayern rauschte mit gestrecktem Bein gegen den Kopf seines Gegenspielers, der anschließend getackert werden musste. 

Nach Kung-Fu-Tritt: Müller wollte sich entschuldigen

Auf Twitter berichtete nun ein Reporter, dass Thomas Müller sich nach dem Spiel bei dem Ajax-Spieler entschuldigen wollte. „Es war natürlich keine Absicht“, sagte er, als er in Richtung Mannschaftsbus ging. Dann drehte er sich um und ging zurück in Richtung Ajax-Kabine. Das Team und vor allem der verletzte Spieler Nicolas Tagliafico waren aber laut dem Tweet nicht mehr in der Kabine anzutreffen. 

Auf Twitter wurde Müllers Foul während und nach dem Spiel zur Diskussion. So schrieb einer: „Welche Sportart übst du aus Müller?“ Ein anderer bezog sich auf das ebenfalls mit der Roten Karte bestrafte Foul von Ajax-Spieler Wöber in der 67. Spielminute: „Und noch ein absolut sinnloses Foul. Zum Glück ist der Schiri da knallhart. Sollten 4-5 Spiele Sperre für Wöber und Müller werden, vielleicht mehr für Müller.“ 

Auch Spieler und Trainer äußerten sich zum Spiel und dem harten Einsteigen ihres Mannschaftskollegen. So sei es für Trainer Niko Kovac eine eindeutige Rote Karte gewesen. Manuel Neuer nahm seinen Teamkameraden in Schutz: „Bei Thomas war es so, dass er den Mann nicht gesehen hat. Und dann den Fuß hoch nimmt.“ Fest steht: Müller wird den Münchnern im kommenden Jahr in der Champions League erst einmal fehlen. Für wie lange ist noch unklar.

mbr

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