Profis unter Kontrolle

Kovac verschärft die Regeln: Die Bayern-Stars haben es ausgerechnet James zu verdanken

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Niko Kovac fährt seit Beginn der Saison ein schärferes Regiment, vor allem was Pünktlichkeit angeht. 

Zur neuen Saison lässt Niko Kovac seinen Profis nur in einem Punkt mehr Freiraum. Ansonsten verschärft der Coach die Regeln. Hauptgrund ist auch ein Abgewanderter.

München - Strafenkataloge sind keine Erfindung der Amateure zur Bierbeschaffung, vor allem im Team einer Profi-Mannschaft herrschen meist strikte Regeln. Dabei entscheidet in letzter Instaz der Coach über die Vorgaben und das Strafmaß. 

Niko Kovac änderte vor dem Trainingsstart seine Linie. Der Bayern-Trainer strafft die Zügel beim Rekordmeister etwas. Wie die Bild erfahren haben will, lässt er seinen Superstars aber in einem Punkt mehr Freiheiten als zuvor. 

Regeln beim FC Bayern: Niko Kovac kontrolliert Bettgehzeiten

Im Profi-Fußball ist es tatsächlich kein Kuriosum, dass der Trainer kontrolliert, um wie viel Uhr es seine Spieler ins Bett schaffen. Manche legen gar strikte Bettgehzeiten fest. 

Soweit ist Kovac auf der US-Reise nicht gegangen, doch Team-Managerin Kathleen Krüger spielte Nanny und gab an den Coach weiter, zu welcher Nachtstunde seine Spieler von diversen Marketing-Veranstaltungen zurückgekommen sind. 

FC-Bayern-Stars freuen sich: Handy-Verbot teilweise aufgehoben

Etwas nachsichtiger ist Kovac in Zukunft beim Umgang mit Mobiltelefonen. Bislang galt ein striktes Handy-Verbot außerhalb der Kabine. Ab jetzt dürfen die Bayern-Stars ihr Instagram-Profil aber auch beim Physio und im Kraftraum pflegen. Das kommt anscheinend gut an. 

Vor allem wegen James Rodriguez: Bayern-Profis müssen pünktlicher werden

Weniger verständnisvoll zeigt sich der Trainer beim Thema Unpünktlichkeit. Seit dieser Saison müssen die Profis anderthalb Stunden vor Trainingsbeginn an der Säbener Straße sein. Als Schuldigen nennt die Bild allen voran James Rodriguez, der mit seinen Verspätungen für die Verschärfung gesorgt haben soll. 

Ausgerechnet, kann man sagen. Schließlich spielt der Kolumbianer nicht mehr für den FC Bayern. Ein spanischer Transferexperte ist sich nun sicher, die endgültige Entscheidung über die Zukunft von James Rodriquez erfahren zu haben. 

Die James-Wende erinnert dabei an das Transfer-Hin-und-her bei Jerome Boateng. Auch die Fragen um die Zukunft des Weltmeisters scheinen mittlerweile geklärt.

Unterdessen hat BVB-Kapitän Marco Reus erklärt, was es braucht, um die Bayern im Kampf um die Bundesliga-Meisterschaft hinter sich zu lassen. 

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